Sprachentwicklung – die neusten Beiträge

Wie viele Sprachen kann ein (durchschnittlicher) Mensch gut erlernen/beherrschen?

I. d. R. beherrscht jeder seine Muttersprache. Sind wir schon mal bei eins!

In der Schule wird - hierzulande - so gut wie jedem Englisch beigebracht. Wer sich ranhält, kann allein durch die Schule gute bis sehr gute Englischkenntnisse erwerben. Das wären zwei!

Nur wenige haben durch die Schule die Möglichkeit, eine dritte Fremdsprache zu erlernen. Bspw. im Abitur oder bei Studenten (Medizin, o. Ä.) wird häufig Latein, Französisch oder Spanisch als dritte Fremdsprache erlernt.

Dass jemand 3 Sprachen sehr gut beherrscht, sah ich bisher fast nur bei Leuten, die ein Studium abgeschlossen haben. Wobei ich auch schon Ärzte sah, die lediglich nur zwei Sprachen sehr gut und eine weitere dritte Fremdsprache nur schlecht bis mäßig beherrschten.

Bei ausländischen Ärzten werden so gut wie immer mindestens 3 Sprachen sehr gut beherrscht. Ich sah schon türkische, tschechische und russische Ärzte (gibt hierzulande sehr sehr viele davon), die sowohl ihre Muttersprache als auch Deutsch und Englisch sehr gut beherrschen.

Anhand meinen Beispielen kann man sehen, dass jeder dazu in der Lage sein müsste, mindestens 3 Sprachen beinahe fließend zu erlernen.

Ich glaube, wenn noch eine vierte Sprache hinzukommt, dann wird es zu viel? Vermutlich werden dann oft Sprachen miteinander verwechselt oder man vergisst vieles?

Habt ihr Erfahrungen?

3 63%
6 oder mehr 25%
1 13%
2 0%
4 0%
5 0%
Lernen, Grammatik, Linguistik, Muttersprache, Sprache lernen, Sprachentwicklung, Sprachwissenschaft, Vokabeln

Welche Fremdsprache sollte ich lernen, und könnt ihr mir eine App zum Lernen empfehlen?

Noch vor ein paar Monaten war ich mir sicher, Spanisch zu lernen. Ich versuchte sogar über ein Fernstudium, Spanisch zu studieren, was die Klinik - in der ich damals gemäß § 126a untergebracht war - unterbunden hat, indem sämtliche Lernpakete zurückgeschickt wurden.

Naja, noch vor 1-2 Jahren habe ich auch versucht, Englisch fließend zu lernen. Jedoch habe ich nur meine Englischkenntnisse ein wenig bzw. minimal aufgebessert.

Ich hatte vor Jahren auch mal Apps um Norwegisch zu lernen. Auch Russisch, Polnisch, Dänisch, Französisch oder Tschechisch hab ich mir mal angeschaut. Daraus wurde nichts.

Derzeit bin ich in einer Allgemeinpsychiatrie. Habe wenigstens wieder ein Handy und konnte wieder Kontakt zu damaligen Kontakten aufbauen.

Jedenfalls habe ich einen türkischen Freund. Deshalb kam ich jetzt auf die Idee, vielleicht Türkisch zu lernen. Dann könnte ich mit ihm Türkisch sprechen.

Muss ehrlich sagen, dass ich am meisten zu Spanisch und Türkisch tendiere.

Ein Neujahrsvorsatz für 2024 war es, eine Fremdsprache zu lernen. Das möchte ich erreichen.

Ich muss ja die Sprache nicht fließend lernen. Mit reichen Grundkenntnisse, sodass ich mich in einem anderen Land zumindest ansatzweise verständigen könnte.

Der Hintergrund ist, dass ich nicht mein ganzes Leben in Deutschland bleiben möchte. Spanien und die Türkei wären nicht all zu weit weg. Sogar an Brasilien dachte ich, wobei es für mich unrealistisch ist, dorthin zu gelangen...

Bzgl. Englisch sage ich dazu, dass mir meine Kenntnisse da ausreichend sind. Englisch würde ich lediglich bei einem Auslandsaufenthalt weiter lernen wollen.

Übrigens hatte ich mal eine Legasthenie. Ich habe binnen kürzester Zeit gelernt, weitestgehend ohne Fehler zu schreiben. Das heißt also, dass ich durchaus in der Lage wäre, Sprachkenntnisse zu erweitern und neu zu erwerben.

Eine Sprache wie Chinesisch, Russisch oder Arabisch wäre mir allerdings zu schwierig!

Umfrage; Zu welcher Sprache ratet ihr mir? Bitte begründen.

Spanisch 67%
Türkisch 33%
Englisch 0%
Französisch 0%
Norwegisch 0%
Italienisch 0%
Andere oder gleich mehrere Sprachen 0%
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Meinung des Tages: Nach Entscheidung in Sachsen - sollte die Nutzung von Gendersprache in Schularbeiten negativ bepunktet werden?

Ähnlich wie in Bayern hat man dem Gendern in Sachsen den Kampf angesagt. Hier geht man nun noch einen Schritt weiter und möchte das Gendern in Schularbeiten künftig negativ bepunkten. Für die Entscheidung des Kultusministeriums allerdings gibt es viel Kritik...

Ein polarisierendes Thema

Erst vor wenigen Monaten erhitzte das Thema Gendern in Bayern die Gemüter so mancher Menschen: Hier wurde festgelegt, dass die Nutzung von Sonderzeichen wie Gendersternchen in bayerischen Schulen, Hochschulen und Behörden verboten werden soll. Darüber hinaus einigte man sich bayernweit darauf, die Verwendung von genderneutraler Sprache in Aufsätzen oder Schularbeiten als falsch zu markieren, ohne jedoch, dass dies die Note der jeweiligen Arbeit negativ beeinflussen würde.

In Sachsen allerdings möchte man die Zügel in Zukunft noch etwas anziehen. Ähnlich wie in Bayern verfügte das Kultusministerium in Sachsen vor wenigen Jahren, dass genderneutrale Sprache in offiziellen Schreiben und Unterrichtsmaterialien tabu sei. Anders als in Bayern soll sich das Gendern in Schulaufgaben laut Kultusministerium künftig nicht mehr ausschließlich als Fehler angestrichen, sondern auch als solcher bewertet werden. Das bedeutet konkret: Wenn sächsische Schüler ab dem kommenden Schuljahr in ihren Arbeiten Gendersprache nutzen, wirkt sich das Ganze negativ auf die Note der entsprechenden Arbeit aus.

Das Kultusministerium legitimiert die Entscheidung mit Blick auf die Auslegung des Rats für deutsche Rechtschreibung. Seitens des Rats verwies man bei Kritik auf das Vorhaben darauf, dass Sonderzeichen wie Gendersternchen, Unterstrich, Doppelpunkt und andere Formen der genderneutralen sprachlichen Abbildung nicht zum Kernbestand der deutschen Orthographie gehören würden.

Kultusminister Christian Piwarz (CDU) äußerte, dass das Gendern in Arbeiten mit Blick auf diese Festlegung zurecht "in der Benotung bei den Schreibleistungen zu berücksichtigen" sei.

Kritik an der Entscheidung

René Michel vom Sächsischen Lehrerverband sagte, dass er sich über die Klarstellung freue, kritisierte aber, dass die Entscheidung einem Eingriff in die pädagogische Freiheit der Lehrer gleichkäme. Vor allem junge Lehrer würden häufig genderneutral sprechen und schreiben. Ein Verbot würde vielen Lehrern die Arbeit unnötig erschweren. Die Konferenz der Sächsischen Studierendenschaften befürchten, dass Sachsen als Standort für junge Lehrer angesichts des Verbots zunehmend unattraktiver werden könnte.

Die Chemnitzer Grünen sowie der Landesschülerrat Sachsen üben weitaus schärfere Kritik. Für die Grünen entspricht "die weitere Verschärfung des Genderverbots [einer] ideologische[n] Verbotspolitik auf dem Rücken von jungen Menschen". Sie heben hervor, dass die Gendersprache ein natürliches "Sprachwandelphänomen" sei, dass sich noch im Prozess der Normbindung befände und lediglich deswegen noch nicht "Teil der amtlichen Regelwerke" sei.

Amy Kirchhoff vom Landesschülerrat plädiert dafür, dass Menschen, die gendern wollen, das tun sollen dürfen, ohne dafür bestraft zu werden. Aus Sicht des Landesverbands Sachsens des Kinderschutzbundes geht die Entscheidung vollends an der Lebensrealität von Kindern und Jugendlichen vorbei. Auch der Landesverband verweist auf die Wandlungsfähigkeit von Sprache und sieht Gendersprache als "Ausdruck gesellschaftlichen Fortschritts in einer diversen und gleichberechtigten Gesellschaft".

Unsere Fragen an Euch:

  • Sollte die Nutzung von Gendersprache in Schularbeiten negativ bewertet werden?
  • Was spräche Eurer Meinung nach dafür, genderneutrale Sprache im schulischen Kontext zuzulassen?
  • Sollten Kinder und Jugendliche in Schulen in ihrer sprachlichen Ausdrucksweise größtmögliche Freiheiten genießen dürfen?
  • Wie könnte die gesellschaftliche Akzeptanz für das Thema Gendern / genderneutrale Sprache erhöht werden?
  • Wie erklärt Ihr Euch, dass Gendern solch einen Zwiespalt in die Gesellschaft bringt?
  • Gendert Ihr selbst im Alltag? Falls ja, weshalb? Falls nein, weshalb nicht?

Wir freuen uns auf Eure Antworten.

Viele Grüße

Euer gutefrage Team

Quellen:

https://www.tagesschau.de/inland/regional/sachsen/mdr-kein-gendern-in-schriftlichen-arbeiten-sachsen-droht-schuelern-mit-schlechteren-noten-100.html

https://www.spiegel.de/panorama/bildung/gendern-an-schulen-in-sachsen-neue-regelung-fuehrt-zu-punktabzug-in-schularbeiten-a-16ee1c6a-546d-4824-a664-ce6ba15ab661

https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen/gendern-note-fehler-verbot-schule-100.html

Bild zum Beitrag
Ich befürworte die Entscheidung des Kultusministeriums, da... 68%
Ich sehe die Entscheidung kritisch, weil... 24%
Andere Meinung und zwar... 8%
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Meinung des Tages: Jugendwort 2024 - Welches Wort sollte Eurer Meinung nach gewinnen?

"Yurr", "Talahon", "Akh" oder "Yolo" - wo besorgte Elternteile ihr Kind bei der Verwendung derartiger Absonderlichkeiten am liebsten zum Logopäden schicken würden, gelten diese Begriffe unter Jugendlichen schlichtweg als gängiger Jugendslang. Ein Grund mehr für den Langenscheidt Verlag, auch in diesem Jahr wieder das "Jugendwort des Jahres" zu küren.

Der Langenscheidt Verlag lädt zur Wahl

Die Welt der Jugendlichen mag sich so manchem Erwachsenen oder Elternteil nicht so recht erschließen; Jugendliche stänkern oft, sind rebellisch, unzuverlässig, kleiden sich seltsam, hören fürchterliche Musik, machen sich wenig Gedanken um die Zukunft und sind - zu allem Überfluss - nicht mehr imstande, sich adäquat zu artikulieren. Ja, Jugendliche - so möchte man meinen - verkörpern in jeglicher Hinsicht den moralischen, kulturellen und sprachlichen Verfall unserer Zivilisation.

Blickt man allerdings ein wenig zurück, genauer gesagt in die vorchristliche Zeit, finden sich bereits bei den Sumerern, den Babyloniern, Sokrates oder Platon zahlreiche Quellen, in denen - den moralischen Zeigefinger hebend - Gestus und Habitus von Kindern und Jugendlichen scharf kritisiert werden. Die Jugend tickt nun einmal vollends anders, und das ist und bleibt - egal, in welcher Epoche wir uns befinden - eine kulturübergreifende, anthropologische Konstante.

Und weil der kryptisch-anmutende Jugendslang in seiner exotisch-geheimnisvollen Mannigfaltigkeit auch auf uns Erwachsene eine gewisse Faszination ausübt, lädt der renommierte Langenscheidt Verlag seit nunmehr 16 Jahren dazu ein, das "Jugendwort des Jahres" zu wählen.

Und das sind die diesjährigen Top 10:

Zur Wahl stehen Begriffe, die dem Verlag zufolge häufig im aktiven Sprachgebrauch von Menschen zwischen 11 und 20 zu finden sind. Hierfür wurden u.a. Plattformen wie Instagram, TikTok und Reddit genauer auf die Häufigkeit der Verwendung bestimmter Begrifflichkeiten hin überprüft. In einer ersten Phase kann aus insgesamt 10 Begriffen gewählt werden. Im Anschluss daran wird in einer zweiten und finalen Abstimmung unter den Top 3 das "Jugendwort des Jahres" bestimmt.

Das sind die diesjährigen Kandidaten:

"Yurr" - (Begrüßung und Einleitung einer Frage. Beispiel: „Yurr! Was ging am Wochenende?“)

"Akh" - (Das arabische Wort für Bruder und wird als Anrede für einen Freund oder Bekannten verwendet. Beispiel: „Was geht morgen, Akh(i)?“)

"Schere" - (Ein Begriff, der bei Online-Spielen benutzt wird, drückt ein Schuldeingeständnis aus oder dient als Bekenntnis, dass man etwas getan hat.)

"Talahon" - (Kommt aus dem Arabischen und steht für „Komm her“ und wird genutzt von und für Menschen mit stereotypen Merkmalen oder Verhalten, Beispiel: „Mit meiner Brusttasche fühle ich mich heute wie ein Talahon.“)

"Digga(h)" - (Anrede für einen Freund oder Bekannten. Beispiel: „Digga(h), komm mal her.“)

"Nein Pascal, ich denke nicht" - (Ausdruck der Ablehnung, besonders wenn jemand unrealistische Erwartungen hat. Beispiel: Wenn er sagt, dass du dich als erstes melden und die Dates planen sollst – „Nein Pascal, ich denke nicht.“)

"Aura" - (Bezieht sich auf die persönliche Ausstrahlung oder den Status, oft scherzhaft verwendet. Beispiel: „Wenn du denkst, es gibt keine Stufe mehr und stolperst. -5000 Aura“)

"Yolo" - (Steht für „you only live once“. Rechtfertigung für impulsive oder riskante Entscheidungen. Beispiel: „Gestern mein ganzes Gehalt für Bubble Tea und Klamotten ausgegeben. Yolo.“)

"Hölle nein" - (Starke Ablehnung, ähnlich dem englischen „Hell no“. Beispiel: „Am Samstag um 8 aufstehen? Hölle nein!“)

"Pyrotechnik" - (Ausdruck der Unterstützung für den Einsatz von Pyrotechnik bei Sportveranstaltungen. Beispiel: „Pyrotechnik! Ist doch kein Verbrechen. Wir werden dafür kämpfen!“)

Unsere Fragen an Euch:

  • Welches Wort sollte Eurer Meinung nach gewinnen?
  • Welche Wörter seht Ihr persönlich unter den Top 3?
  • Was haltet Ihr von der Idee, ein "Jugendwort des Jahres" zu bestimmen?
  • Fehlt Eurer Meinung nach ein möglicher Kandidat auf der diesjährigen Liste?
  • Hättet Ihr die Bedeutung aller Begriffe gekannt?
  • Kann man die aufgestellten Begriffe als Symbol des sprachlichen Wandels, mit einer zunehmenden Orientierung an Fremdsprachen, interpretieren?

Quellen:

https://www.spiegel.de/panorama/jugendwort-2024-das-sind-die-zehn-kandidaten-a-b44b94ca-5958-438b-8d32-75c1c4e320c0

https://www.ndr.de/kultur/buch/Jugendwort-2024-Diese-zehn-Begriffe-stehen-zur-Auswahl,jugendwort242.html

https://www.langenscheidt.com/jugendwort-des-jahres

https://www.tagesschau.de/inland/regional/badenwuerttemberg/swr-talahon-diggah-oder-pyrotechnik-die-top-10-fuer-das-jugendwort-des-jahres-stehen-fest-100.html

Bild zum Beitrag
"Talahon" 34%
"Aura" 20%
"Nein Pascal, ich denke nicht" 10%
"Yolo" 9%
"Digga(h)" 7%
"Hölle nein" 7%
"Pyrotechnik" 6%
"Schere" 5%
"Yurr" 1%
"Akh" 1%
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Wie kann ich meine Muttersprache lernen?

Hey, ich bin w15 und möchte meine Muttersprache lernen.

Was ihr wissen solltet ist, dass meine Geschwister und ich in unseren Heimatland geboren wurden. Ich war so 2-3 Jahre alt und konnte noch nicht richtige Sätze bilden und so aber meine Älteren Geschwister ja schon. Als wir nach Deutschland kamen, haben meine Eltern immer mehr Deutsch mit uns gesprochen und immer weniger auf unserer Muttersprache. Bis sie nur noch deutsch mit uns gesprochen haben, weshalb wir nie unsere Muttersprache lernten bzw. verlernt haben.

Das finde ich echt mies, weil ich unbedingt meine Muttersprache beherrschen will. Ich wurde in meinen Heimatland geboren aber kann meine Muttersprache (Portugiesisch) nicht, das ist doch einfach nur traurig.

Wenn wir bei Familie zu Besuch sind, reden alle auf Portugiesisch und wir sitzen daneben und verstehen nichts. Alle meinen zu meinen Eltern immer "bringt den doch Portugiesisch bei", "Wieso können eure Kinder kein Portugiesisch?", "Redet doch mal 1 Tag mit euren Kindern nur Portugiesisch, damit sie es lernen" Ich habe meinen Eltern schon so oft gefragt ob sie es uns beibringen können.

Ich will jetzt selbst Portugiesisch lernen aber weiß nicht wie. Ich habe es wirklich 1 ganzes Jahr versucht mit Drops aber da lernt man nur paar Wörter und keine Satzbildung oder Grammatik oder Pronomen und sowas. Weshalb ich damit aufgehört habe. Wie kann ich Portugiesisch lernen?

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“Sprachschulen” wo mehrere Sprachen unterrichtet werden?

Ich habe beschlossen ab September nächsten Jahres zu studieren. Nun würde ich die freie Zeit die mir bis dahin neben meinem Teilzeitjob noch bleibt, gerne möglichst sinnvoll einsetzen.

So habe ich mir z.B überlegt, mich dem Sprachenlernen zu verschreiben. Allerdings fällt es mir schwer, einen persönlichen Lernplan zu entwicken bzw. mich überhaupt konsequent und ausdauernd daran zu halten.

Daher stellt sich mir die Frage: Existieren sozusagen “schulische Einrichtungen”/richtige Schulen, deren Nutzen nur darin besteht, verschiedene Sprachen zu unterrichten? Ich stelle mir das so vor, dass man quasi eine Summe Geld liegen lässt & dafür einen Stundenplan kriegt auf dem steht “Montag: Englisch 8-10 Uhr, Französisch 10:05-12 Uhr, Mittwoch: Französisch 8-10 Ihr, Japanisch 10-12 Uhr, Donnerstag: Englisch 17-18 Uhr, Freitag: Japanisch,…vlt noch ne vierte Sprache” etc. Dabei arbeiten die Lehrepersonen natürlich nach einem funktionierenden Lehrplan, sodass keine Verwirrungen aufkommen und möglichst effizient nachhaltiges Wissen vermittelt wird. Vlt gibt es sogar Prüfungen.

Nun weiss ich aber nicht, ob diese Art Schule nur meiner Fantasie entspricht oder ob es sowas wirklich gibt. Weiss das jemand? Ich lebe in der Schweiz und wäre auch für Fernunterricht offen.

Falls da jemand etwas kennt, wäre ich super froh über Ideen.

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Englisch richtig fließend lernen?

Hallo erstmal , meine Frage bezieht sich auf das Lernen der englischen Sprache. Ich kann zwar schon Englisch auf einem Niveau , das ausreichend ist , um über Interessen , Zukunftspläne oder Hobbys zu sprechen, dennoch würde ich mein Englisch noch mehr erweitern wollen. Damit meine ich , dass ich gerne inniger über diverse Lebensthemen kommunizieren möchte , über komplexere Sachverhalte oder naturwissenschaftliche Artikel und Texte lesen und verstehen möchte. Mein Ziel wäre schon ein B2 -C1 Niveau . Leider kann man an unserer Schule kein Auslandsjahr in anderen englischsprachigen Ländern machen. Mein Plan ist schon seit längerem , dass ich meinen Wortschatz und die Grammatik selbstständig enorm erweitern möchte. Ich würde gerne sehr weit hinaus , nicht nur eine Summary oder eine Analyse schreiben , sondern auch solche anspruchsvolleren Bücher wie “ The Pelican Brief” lesen. Ich bin sehr sprachbegabt und kann mir auch viele Vokabeln in einem kurzen Zeitraum merken , ohne sie wieder zu vergessen, genauso wie in Französisch und Russisch . Auch wenn ich jetzt erst in die neunte Klasse komme , würde ich gerne mal von jemandem wissen , ob es denn möglich ist , sich ein richtig gutes Englisch von zu Hause aus anzueignen . Ich weiß auch , dass dafür sehr viel Ehrgeiz , Disziplin und viel Zeitinvestition erforderlich ist .

Ich wäre für jede Antwort dankbar :) ^^

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Wäre Französisch oder Japanisch "besser" zu lernen?

Hey Leute, ich möchte gerne ein Sprache lernen neben Englisch eine andere Sprache lernen.

Diese wären Französisch oder Japanisch.

Ich werde einmal die Gründe sagen warum ich umbedingt diesen jeweiligen Sprachen lernen möchte.

Französisch: Hatte diese Interesse durch Lieder, Politik, Geschichte. Und ich finde Französisch von der Aussprache her einfacher und irgendwie interessant. Besonders durch Arte habe ich eine Interesse Französisch zu lernen und mich mit der Kultur zu beschäftigen. Französisch könnte schwer werden, wenn es um andere Nomen (z.B. La Lune, Der Mond) und Personalpronomen geht.

Japanisch: Die japanische Sprache finde ich auch ziemlich schön muss ich zugeben. Und ja, besonders Anime/Manga und Japanische Serien ist ein Grund warum ich gerne die Sprache lernen möchte. Auch japanische Lieder, Politik und Geschichte (auch außerhalb des 2. WK) finde ich auch interessant. Und ja Kanji und dass die Sprache keine indoeuropäische Sprache ist, könnte schwierig sein, aber nichts ist unmöglich und habe gehört das die Grammtik einfacher sei.

Und wo beide ziemlich überlappen, sind dass Frankreich und Japan eine ziemlich historisch Interessant Beziehung haben. Beide machen Autos, haben eine Animationsindustrie, Bande Dessinée/Manga und vor vielen Jahren gab es auf beiden Seiten Interesse in Architektur und Kunst. Und die Anime und Manga Industrie ist und war in Frankreich etwas mehr Mainstream als in Deutschland. Selbst Macron ist ein Fan.

Warum erzähle ich alles, obwohl es eigentlich nur um das Sprache lernen geht? Es gibt ein Begriff und das nennt sich auch Soft Power.

Soft Power = eine besondere Form der Machtausübung von Staaten und politischen Akteuren über andere Staaten und Gesellschaften; diese Macht beruht auf nicht militärischen Ressourcen (»hard power«)

Was wäre denn "besser" zu lernen laut meiner Beschreibung und was kann ich machen, um diese Sprachen zu lernen außer Duolingo? Vielleich habe ich gedacht auf Discord Server zu lernen, um eine Sprache zu lernen.

Bin männlich und 19

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Sprachniveau einer Fremdsprache nimmt ab, nachdem eine weitere Sprache erlernt wird?

Hallo zusammen,

woran kann es liegen, dass ein junger Erwachsener eine Sprache schlechter beherrscht bzw. deutlich mehr Schwierigkeiten hat, nachdem er eine neue Sprache erworben hat?

Im Detail geht es um eine Person (17 Jahre alt). Erstsprache ist Arabisch. Vor einem Jahr kam er nach Deutschland. Englisch konnte sie zu dem Zeitpunkt problemlos sprechen und wurde zu Beginn zur alltäglichen Kommunikation verwendet (auf Grund mangelnder Deutschkenntnisse). Mittlerweile kann sie ebenfalls auf Deutsch kommunizieren. Die Grammatik ist noch nicht immer 100% korrekt, aber die Verständlichkeit wird nicht beeinträchtigt.

Jetzt schildert diese Person jedoch Schwierigkeiten mit Englisch. Sie versteht Englisch weiterhin ohne Schwierigkeiten, allerdings macht sie beim Sprechen/Schreiben mehr Fehler und allgemein fällt es ihr schwerer die Sprache zu benutzen.

Handelt es sich hierbei um ein "vorübergehendes Phänomen"? Ich bin kein Experte in Neurowissenschaft, aber: Wäre es möglich, dass der entsprechende Bereich im Gehirn (ich weiß, Sprache ist auf mehrere Bereiche verteilt) im Moment "wächst" und sich dadurch "Englisch und Deutsch überlappen"? Oder das die exekutiven Fähigkeiten ausgebaut werden...?

Wenn sich jemand auskennt, bin ich über jede Antwort dankbar. Auch, wenn es sich um entsprechende (schwierige) Artikel handelt.

Lernen, Muttersprache, Neurowissenschaft, Sprache lernen, Sprachentwicklung, spracherwerb

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