Mathematikstudium – die neusten Beiträge

Ist es nicht unsinnig, dass es im Mathematik-Bachelor Übungen als Teamarbeiten gibt?

Vorbemerkung: in einem Forschungstrupp oder beim Promovieren/Habilitieren lohnt es sich durchweg, zu kooperieren.

Aber, wie sieht das innerhalb eines Bachelor-Studiums aus?

Gerade hier müssen die Grundzüge eingenständigen Denkens, Kritisierens und Informationsbeschaffen gelegt werden. Und daran darf nicht gespart werden, oder ausgeholfen.

Und das Problem: es wird gar nicht mal genannt, wie fatal die Folgen sind:

Dies sind einige Szenarien, die sich bei jeder Gruppenarbeit ereignen:

Fall 1: Alle Gruppenteilnehmer sind gleich gut vorbereitet.

Dann nimmt der cleverste wichtige Beweisschritte voraus, die bei selbständiger Bearbeitung den Lern- und Arbeitsgedächtnis-Fortschritt hätten erweitern können.

Weil die anderen nun Zusatzinformationen haben, die sie eigentlich nicht hätten, trainieren sie auch nicht drauf, ohne Zusatzinformationen weitere beweisrelevante Informationen zu beschaffen und unnötige zu ignorieren.

Was dem Ziel des Mathematikstudiums widerspricht.

Fall 2: mindestens einer der Gruppenteilnehmer ist unvorbereitet.

Dann gilt Fall 1 weiterhin, da mindestens ein cleveres Mitglied existieren muss (wenn nicht alle gleich clever wären, was dann bei zeitlichen Unterschieden im Lösen oder im simultanen Lösen wiederum keinen Mehrwert beim Lerneffekt ergibt).

Fall 3: alle sind unvorbereitet.

Dann müssten sie sich vorbereiten, nur um dann bei Fall 1 und 2 zu landen.

Und zu oft kam es dann zum Durchfallen, weil stets nur Übungsaufgaben im Team bearbeitet wurden - oft genug gesehen.

Sollte das gerade neueren Studierenden nicht vermittelt werden?

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Mathestudium und Luftfahrt?

Moin zusammen,

ich bräuchte mal ne Meinung von euch.
Ich erläutere euch mal meine Situation:
Ich bin aktuell 16 Jahre alt und habe seit ich 9 Jahre alt bin den Traum Pilot zu werden. Mit 11 Jahren saß ich zum ersten Mal in nem 737-Sim und wollte seit dem nichts anderes mehr. Seit mehreren Jahren fliege ich zu Hause am Simulator. Bis dahin alles ok...
Nun ist es so, dass in Klasse 7 (also vor knapp 4 Jahren) bei mir eine Hochbegabung in Mathematik festgestellt wurde. Mein damaliger Mathematik-Lehrer hat mich für eine örtliche Hochbegabtenförderung empfohlen und ich wurde nach einem Bewerbungsgespräch und einem Eingangstest tatsächlich angenommen. Dieses Jahr nehme ich zudem zum zweiten Mal am Bundeswettbewerb teil. Kurz um: Ich bin son richtiger Mathe-Nerd :D Ich programmiere auch seit 3 Jahren hobbymäßig und Physik bin ich auch nicht abgeneigt.

Nun gehts ja bei mir auch langsam aber sicher um die Frage: Was machste nachm Abitur?
Für mich ist ganz klar: Ich schicke ne Bewerbung an die LH und probiere mich an der BU und der GQ. Wenn ich das nicht mache, werde ich es mir mein Leben lang vorwerfen, es nicht mal probiert zu haben. Einziges Problem: Meine Mutter findet das nicht so toll... Sie meint, dass ich mit einer Pilotenkarriere nicht glücklich werde und die Entscheidung später bereuen werde. Zudem redet sie mir permanent ein: Ja... schaffst du eh nicht...
Könnt ihr euch vorstellen, wie geil das ist?

Aber ich beschäftige mich ja auch nicht nur mit dem Job als Traumberuf. Ich frage mich aktuell z.B ob der Beruf nicht schnell langweilig wird. Spätestens auf der Langstrecke machst du im Cruise ja nicht so viel. Naja... jedenfalls hab ich auch Zweifel.

Wenn das mit dem Pilot nicht funktionieren sollte, werde ich wahrscheinlich Mathematik mit Physik als Nebenfach studieren und privat fliegen gehen. In dem Zusammenhang bin ich am überlegen, ob sich das nicht irgendwie mit der Luftfahrt kombinieren lässt. Ich meine, das wäre natürlich optimal... Klar, ich wäre nicht so nah an Flugzeugen dran, aber anyway... Habt ihr diesbezüglich Ideen?

Würde mich über eure Meinung freuen!!

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Was kann man tun, wenn man durch alle Klausuren gefallen ist?

Hi zusammen,

wie es der Titel schon sagt, bin ich durch alle Klausuren (3 sind es an der Zahl) gefallen. Ich studiere Gymnasiallehramt mit den Fächern Mathe und Philosophie im ersten Semester.

Ich bin absolut gar nicht mit dem Onlineangebot klar gekommen, ich hing immer sehr viele Vorlesungen hinterher, da ich immer mit den Aufgaben (Matheblätter, Philosophie und BW- Essays) beschäftigt war. Die Aufgaben habe ich immer beim 1.Versuch bestanden, weil ich da viel Zeit reingesteckt habe. Grundsätzlich hatte ich einfach einen sehr schlechten Start ins Unileben. Durch das Onlinesemester war ich noch nie an der Uni, kenne keine Kommilitonen oder konnte auch sonst kein Angebot aus der Uni nutzen, musste mich also ganz alleine irgendwie durchboxen. Ich bin auch die erste in der Familie die studiert.
Ich war quasi das ganze Semester lang nur allein in meinem Zimmer. Das hat auch ganz schön an der Motivation gezerrt.

Lange Rede kurzer Sinn: ich habe die Klausuren in Mathematik und Philosophie nicht bestanden und weiß jetzt gar nicht was ich machen soll. Soll ich im nächsten Semester einfach genau die gleichen Module nochmal belegen und alles nochmal machen? Oder soll ich weiter nach der Studienordnung gehen und die Wiederholungsklausuren dann noch dazu schreiben? Oder einfach ganz mit den Studium aufhören? Ich weiß es nicht. :(

Vielleicht könnte ja jemand seine Erfahrungen mit mir teilen, ich wäre sehr dankbar.

LG

HSLT

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