Fragebogen zur steuerlichen Erfassung, Klein Gewerbe?

Hallo,

ich fülle gerade den Fragebogen für Finanzamt aus. Gewerbe wurde im April angemeldet. Tätigkeit im Bereich T-Shirt Business und ect. Und ich bin nicht sicher mit folgenden Punkten: 3. Angaben zur Festsetzung der Vorauszahlungen -im Jahr der Betriebseröffnung und Gewerbebetrieb : Habe ich (-1000,00) angegeben, weil ich noch ein Laptop schaffen möchte. Ob ich noch Gewinn mache, schwierig zu sagen. Anfänger...und im Folgejahr (100,00) angegeben, weil es nicht weiß, ob es wird laufen. Ist es so in Ordnung, das ich so ausfülle? Zum Punkt: 7. Angaben zur Anmeldung und Abführung der Umsatzsteuer: im Jahr der Betriebseröffnung habe ich 0,00, weil ich im P.3 (-1000,00) angegeben. im Folgejahr (19,00) ( weil von 100,00 19% ist 19,00) angegeben, weil ich vermute, dass ich ungefähr 100,00 Euro verdiene. Vielleicht auch nicht. Hier ist die Frage: Ist diese Berechnung Richtig? Oder, wenn der Umsatz weniger 17500 Euro ist, muss mann keine Umsatzsteuer bezahlen? Und im Folgejahr (0,00) auch angeben. Oder verstehe ich alles falsch?? Punkt 7.5 Steuerbefreiung. In meinem Fall "Nein" ? 7.6 Steuersatz "Nein", weil ich Klein Gewerbe bin? Punkt 7.7 Durchschnittssatzbesteuerung: Hier "Nein"? Punkt 7.8 Soll-/Istversteuerung der Entgelte Ich berechne die Umsatzsteuer nach "X" vereinnahmten Entgelten. Ich beantrage hiermit die Istversteuerung, weil "X" der auf das Kalenderjahr hochgerechnete Gesamtumsatz für das Gründungsjahr voraussichtlich nicht mehr als 500.000 (!!) EUR betragen wird.. Ist mit Ankreuzung so richtig? Punkt 7.9 Umsatzsteuer-Identifikationsnummer " X "Ich benötige für die Teilnahme am innergemeinschaftlichen Waren- und Dienstleistungsverkehr eine Umsatzsteuer- Identifikationsnummer ??? Ich habe Keine. Benötige dann? Punkt 7.11 Besonderes Besteuerungsverfahren „Mini-one-stop-shop“ In meinem Fall "T-Shirt Design" soll ich nur "X" Die entsprechenden Umsätze werde ich im Inland versteuern ankreuzen? Oder lehr lassen? Punkt 7.12 Umsätze im Bereich des Handels mit Waren über das Internet. Einfach die Zeile 179 ankreuzen? Und die Liste als Anhang bei dem FA abgeben? Wenn man viele elektronischen Marktplätze hat?

Ich weiß nicht wer den Roman lesen wird :-) Wenn jemand so in der Frage vorgeschritten ist ... Ich würde mich sehr freuen, wenn jemand sich meldet.

MfG

G

Gewerbe, Wirtschaft und Finanzen
Wie kann ich Tippgeberprovision als Minijobber richitg versteuern?

Hallo zusammen,

ich habe einen Minijob bei einer kleinen Immobilienfirma meiner "Schwiegermutter" und konnte als angestellter eine Tippgeberprovsion von 20% erhalten, was 8000€ entspricht. Ich hatte da mega Glück, da ich wusste, dass mein Vermieter zurzeit eines seiner Mehrfamilienhäuser verkauft.

Nun ist die Frage, wie man das ganze steuerrechtlich korrekt regelt. Den Tipp hatte ich gegeben, bevor ich als angestellter bei der Firma tätig wurde. Jetzt ist der Verkauf erst vor ein paar Tagen über die Bühne und würde man mir das jetzt einfach so auszahlen, würde das doch als mein Gehalt in der Firma angerechnet werden, oder? In dem Fall würde ich aber auch mehr als in einem normalen Minijob verdienen und in eine höhere Steuerpflicht eingestuft. Außerdem würde meine Chefin im selben Fall auch ihre (Umsatzsteuer von 45%) von den 8000€ abziehen.

Kann jemand diese Situation vielleicht besser deuten als ich? Habe ich da andere Möglichkeiten bzw. Einschränkungen übersehen? Ich kann mir schwer vorstellen, dass man als angehender Student, solche Hürden gestellt bekommt, in denen man ohne besonders viel Einkommen zu haben plötzlich über 45% Steuern zahlen muss

Mein bisheriger Ansatz wäre, ein Gewerbe anzumelden, in dem ich durch marketing an solche Kunden rankäme, die manchmal halt auch Immobilien verkaufen und der Chefin meine Vermittlung dann in Rechnung zu stellen (wie ist das da mit der mwSt geregelt?). Ich arbeite zurzeit wirklich an einem derartigen Gewerbe und würde es daher nicht als "Scheinselbsständiger mit nur einem Kunden" anmelden. In meinem Gewerbe werde ich Firmen dabei helfen durch online Vermarktung mehrere Kunden zu generieren.

Ich wollte es sowieso in den nächsten Wochen anmelden, da ich langsam alles notwendige dafür vorbereitet habe, voraussichtlich aber nicht über 17000€ (inklusive meiner Provision) in diesem Jahr einnehmen und damit innerhalb meines Freibetrages mit einer Neben(klein)gewerblichen Tätigkeit sein. Demnach dürfte ich keine Umsatzsteuer zahlen müssen.

Wobei ich hier auch sagen muss, dass ich jetzt kein Tippgeber auf auf beruflicher Basis werde, sondern einfach nur mega viel Glück mit diesem Zufall hatte. (Zählt das als einmaliges Ereignis nicht sogar zu sonstigen Einkünften?)

Dennoch berichten manche Foren, mein erzielter Gewinn würde wohl als versteuerbares Einkommen geregelt und in dieses würden auch Minijob einnahmen berücksichtigt, was mich zu folgenden Fragen führt.

habe ich das alles soweit korrekt erfasst?

Wie kann ich Tippprovisionen als Arbeitnehmer in der selben Firma zum größten Teil behalten?

Macht meine Überlegung mit (klein)Gewerbe Sinn? Was muss ich bei der mwSt beachten, wenn ich die Rechnung Stelle?

Inwieweit hängen, Minijob Einnahmen und die 8000€ miteinander zusammen?

Antworten können gerne auch vereinzelnd erfolgen.

Ich bedanke mich schonmal im Voraus für gute Hilfen und Bemühungen!

Steuern, Recht, Minijob, Einkommensteuer, Gewerbe, Provision, Wirtschaft und Finanzen, Beruf und Büro
Onlyfans VAT? Gewerbe angeben oder lieber nicht?

Für diejenigen, die es nicht wissen: Onlyfans ist eine Website bei dem Creator Bilder und Videos verkaufen können. Soweit ich weiß bezahlt Onlyfans die Umsatzsteuern selbst an alles entsprechenden Finanzämter (egal ob Inland oder Ausland) und ich müsste mich als Creator mehr darum kümmern.

Da man in bestimmten Fällen nicht mehr als Freiberufler zählt sonder ein Gewerbe anmelden muss (was bei mir der fall wäre) ist die Frage ob es ein Kleinunternehmen ist oder nicht etc.

Das muss man selber übernehmen, da Onlyfans damit nichts zu tun hat. Man muss sich ebenfalls um Buchhaltung (EÜR) kümmern, Einkommenssteuererklärung machen, usw.

Ich habe auch gelesen, wenn man der Meldung des eigenen Gewerbes nicht nachkommt, kann eine Bußgeldstrafe von bis zu 1000€ verlangt werden (da es ja eigentlich Steuerhinterziehung ist- denn mit der Umsatzsteuer allein ist es (in Deutschland zumindest) nicht getan).

Soweit so gut- wurde alles verstanden.

Meine Frage ist nun: Ab wann muss man ein Gewerbe anmelden? Es hieß so schnell wie möglich, doch bei Kleinunternehmen gibt es anscheinend eine Kullanz was die Frist angeht.

Problem ist nur man weiß anfangs ja gar nicht ob man bei Onlyfans überhaupt was verdient (und einfach so einen Steuerberater anfragen kostet Geld, das man zuvor ggf. nicht hat).

Und wie erfährt die Gemeinde, dass man das Gewerbe noch nicht angemeldet hat (außer natürlich jemand meldet das)? Also stehen Finanzamt und Gemeinde bzw. IHK in direktem Kontakt zueinander?

Ich kenne viele die ewig Onlyfans genutzt haben ohne jemals ein Gewerbe anzumelden und nie Einkommenssteuer gezahlt haben. Da ist keiner auf diese Personen von behördlicher Seite zugekommen. Die haben dann wohl entweder das Risiko in Kauf genommen oder kannten sich mit den Regelungen nicht aus.

Ich selber wollte das Risiko eigentlich nicht eingehen, aber habe jetzt die Sorge, dass ich durch die Verspätung doch Ärger kriegen könnte und ob es dann nicht besser ist erstmal "unterm Radar" zu bleiben und lieber doch nichts zu erwähnen? Vielleicht hat ja schon jemand Erfahrung mit der Plattform und kann mich beraten.

Steuern, Recht, Bußgeld, Gewerbe, Gewerbeanmeldung, OnlyFans
Wie beweise ich Verdienst (Neben)gewerbe ohne Einkommensbescheid?

Ich bin gerade auf Wohnungssuche und mir fällt es schwer den Vermietern mein Einkommen zu erläutern. Ich habe einen unbefristeten Festvertrag auf Vollzeit und besitze nebenbei noch ein Gewerbe welches ich nebenberuflich betätige.

Nun sieht es folgender Maßen aus: Ich mache bei meinem Hauptjob oft viele Minusstunden um mich mehr mit meinem Gewerbe beschäftigen zu können (plane mich komplett selbstständig zu machen), diese werden in den Gehaltsnachweisen auch vermerkt und nebenbei steht wie viel mir von meinem Lohn dann sozusagen abgezogen wurde. Ich habe mit meinem Geschäftspartner zwei Jahre lang jeden Cent in das Gewerbe gesteckt und habe somit kaum was in die eigene Tasche gesteckt und wenn, dann haben wir das in Bar ausbezahlt. Nun haben wir seit ein paar Monaten endlich angefangen gutes Geld damit zu machen und ich möchte das gerne als mein Einkommen angeben, da ich in einer Großstadt auf der Wohnungssuche bin und für die leider sehr teueren Wohnungen auch dementsprechend mehr Einkommen verlangt wird.

Nun endlich zu meiner Frage: Wie schaffe ich es das Nebeneinkommen zu belegen? Einen Steuerbescheid für das aktuelle Jahr erhalte ich erst nächstes Jahr, das bisschen was damals ausbezahlt wurde habe ich bar erhalten und wir haben erst kürzlich angefangen den Gewinn vom Firmenkonto nun auf unser Privatkonto zu überweisen, habe also leider nur für einen Monat einen Bankauszug mit dem überwiesenen "Gehalt". Das Gewerbe läuft im Moment über Ebay Gewerbekonto und ich weiß nicht ob das Sinn macht dem Vermieter unsere Umsätze zu zeigen. Kann mir jemand einen Tipp geben? Vielen Dank!

Selbständigkeit, Recht, Vermietung, Gehaltsabrechnung, Gewerbe, Steuerbescheid, Wirtschaft und Finanzen
Darf man als Gewerbe treibender an sich selbst verkaufen?

Hey, ich wollte fragen ob man als Gewerbe treibender bei einem Großhändler (z.B Alibaba) etwas einkaufen kann und zum gleichen Preis bzw. mit minimalen Aufschlag, an mich selber als Privatperson verkaufen kann?

(Keine Sorge ich hab noch kein Gewerbe aber interessiere mich gerade sehr dafür.)

Der Grund dieser Überlegung ist das man theoretisch kostenlos ein Gewerbe anmelden kann und dadurch seine Produkte günstiger bei einem Großhändler bekommt (wollte eigentlich nur den Zwischen-Händler umgehen). Daher als "Privatperson" bei einem Großhändler einkaufen.

Da aber mein Gewerbe kein minus machen darf, dachte ich das Privatentnahmen und Privateinlagen nicht in frage kommen würden. Ich kaufe daher von mir selber und müsste hoffentlich dann das Firmenvermögen (Produkt z.B Schuhe) in Privatvermögen umwandeln können, wie bei einem normalen kauf auch.

(Das beim kauf, verkauf und dem minimalen gewinn noch steuern bezahlt werden müssen ist mir bewusst. Tut jetzt erstmal nichts zur Sache)

Sollte dies nicht funktionieren, wäre es dann möglich das ich und mein Freund ein Gewerbe anmelden, ich dann das günstigere Produkt von ihm kaufe (z.B Schuhe) und er von mir?

Hoffe jemand kann mir helfen. Falls nichts von dem oben gesagten funktioniert, wäre ich auch für andere Lösungsvorschläge bereit ;).

(Möchte hier keinen nerven, diese Frage hat mich nur die ganze Zeit beschäftigt und ich bin trotz Recherche zu keiner Lösung gekommen. Gutefrage.net ist also meine letzte Hoffnung und ich danke jedem der mir antwortet schonmal im voraus :).)

verkaufen, sparen, Recht, kaufen, BWL, Gewerbe, Unternehmen
Welche Besonderheiten sind bei einem Gewerbekauf inkl. Immobilie zu beachten?

Folgende Situation: Meine Frau und ich haben ein Gewerbe gefunden, welches zum Verkauf steht. Das Grundstück und das darauf stehende Haus sind enthalten, wobei das Haus Gewerbefläche ist. Wir würden das Gewerbe neben unserem Hauptberuf weiterführen wollen. Es steht keine Kaufentscheidung fest, lediglich Interesse. 

- Gibt es hier generell Besonderheiten beim kauf eines Gewerbes?

Das Gewerbe hat einen "Fantasienamen" und es sind Personen für Saisonarbeiten auf 450€ Basis angestellt. Zusätzlich gibt es einen 2. Standort des Gewerbes, welcher aber nicht Verkauft wird.
- Welche Rechtsform herrscht dann hier?
- Kann ich den Namen des Gewerbes einfach ändern?
- Gibt es effektiv dann überhaupt noch zusammenhänge mit dem Hauptstandort?

Das Haus in dem das Gewerbe angemeldet ist hat mehrere Etagen, welche jedoch nicht alle zum führen des Gewerbes benötigt werden. 
- Gibt es Besonderheiten, wenn z.B. das 1. OG als Wohnraum zur Selbstnutzung ausgebaut werden soll?
- Was würde dagegen sprechen den ausgebauten Gewerberaum zu Wohnraum ummelden zu lassen?

- Gibt es Besonderheiten bei der Fremdfinanzierung über eine Bank, die beachtet werden sollten? 
- Gibt es hierbei Vor- / Nachteile?

Laut Gesetz darf das Gewerbe jederzeit von Behörden etc. besichtigt werden. 
- Sollte bei der Gewerbeummeldung auf unsere Namen, dann die Adresse mit Zusatz "lediglich Erdgeschoss" o. Ä. angegeben werden, sodass die Privatsphäre im oberen Geschoss erhalten bleibt (z.B. auch wenn die Wohnung mal untervermietet werden sollte)?

Ich freue mich auf eure Antworten.

Vielen Dank im Voraus! 

Recht, Finanzierung, Gewerbe, Immobilienkauf
Selbständig ohne Meisterbrief durch langjährige Erfahrung?

Hallo, 

zuerst einmal möchte ich mich für jede Hilfe bedanken die ich bezüglich meiner Fragen erhalte. 

Folgendes Beispiel: 

Ein langjähriger Mitarbeiter der Firma X möchte sich selbständig machen und die Firma X übernehmen. Der aktuelle Chef der Firma X ist damit einverstanden. 

Die Firma X ist ein meisterpflichtiger Betrieb und in NRW sässig.

Der Mitarbeiter ist schon seit 22 Jahren im Unternehmen und hat auch in den Jahren mindestens schon 6 Jahre in einer führenden Position in dieser Firma gearbeitet.

Nach einigen Recherchen erfuhr ich, dass man auch ohne Meisterbrief sich selbstständig machen kann. 

Hier ein kleiner Auszug aus der Recherche

Quelle: https://www.firma.de/firmengruendung/selbstaendig-machen-ohne-meisterbrief-so-funktionierts/#:~:text=Wer%20keinen%20neuen%20Handwerkbetrieb%20gr%C3%BCnden,die%20Berufserfahrung%20den%20Meisterbrief%20ersetzt.

Übernahme eines Handwerkbetriebs

Wer keinen neuen Handwerkbetrieb gründen, sondern einen bereits bestehenden Betrieb übernehmen will, der braucht hierfür nicht zwangsläufig einen Meistertitel. Da Handwerksbetriebe in der Regel an Mitarbeiter mit langjähriger Berufserfahrung übergeben werden, bei welchen die Berufserfahrung den Meisterbrief ersetzt. Der Vorteil einer Betriebsübernahme ist, dass es bereits einen bestehenden Kundenstamm gibt und das Unternehmen nicht erst von Grund auf aufgebaut werden muss.

Laut diesem Artikel könne man einen Betrieb der schon bereits besteht auch ohne Meisterbrief übernehmen.

Meine 1. Frage wäre ist dies korrekt ? 

Nach weiteren Recherchen erfuhr ich, dass man sich auch mit der sogenannten "Altgesellenregelung" selbständig machen kann. Diese würde so zu sagen den Meisterbrief ersetzen. 

Würde der Mitarbeiter die Ausübungsberechtigung nach dem oben genannten Beispiel erhalten?

Wenn der Mitarbeiter eine Prüfung doch noch ablegen müsste vor der Handelskammer, in wie weit wird geprüft? (schriftlich, mündlich)

Welche Themen werden in dieser Prüfung behandelt? 

Was wären relevante Kriterien, damit man eine Ausnahmebescheinigung erhält um sich in diesem Gewerbe selbständig zu machen?

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