Einen wunderschönen Guten Morgen zusammen, welche Zeit wünscht ihr euch dauerhaft?

Einen wunderschönen Guten Morgen zusammen,

Gestern beziehungsweise heute Nacht war wieder die Zeitumstellung, die Uhren gingen von 3 auf 2 Uhr. Die 2 Uhr-Stunde gab es daher doppelt heute und der Tag ist heute 25 Stunden lang, um die „geklaute“ Stunde im Frühling auszugleichen. Welche Zeit würdet ihr für euch per se wünschen und wieso findet ihr, daß es für euch so paßt? Hier die Sonnenauf- und -untergangszeiten für Kassel, was so in der Mitte von Deutschland liegt, für ganz Deutschland und gegebenenfalls Schweiz, Österreich und Liechtenstein, grob auf etwa ±~40 Minuten.

Derzeitige Handhabung (Winterzeit und Sommerzeit im Wechsel)

20.03. 06:24–18:36
21.06. 05:06–21:42
22.09. 07:09–19:20
22.12. 08:25–16:16

Normalzeit (auch bekannt als Winterzeit)

20.03. 06:24–18:36
21.06. 04:06–20:42
22.09. 06:09–18:20
22.12. 08:25–16:16

Sommerzeit (auch bekannt als Winterzeit)

20.03. 07:24–19:36
21.06. 05:06–21:42
22.09. 07:09–19:20
22.12. 09:25–17:16

Hochsommerzeit (auch bekannt als doppelte Sommerzeit, wurde zwischen 1945 und 1947 in den Sommermonaten verwendet)

20.03. 08:24–20:36
21.06. 06:06–22:42
22.09. 08:09–20:20
22.12. 10:25–18:16

Verkehrte Zeitumstellung (Normalzeit im Sommer, die Uhren werden im Winter vorgestellt)

20.03. 07:24–19:36
21.06. 04:06–20:42
22.09. 06:09–18:20
22.12. 09:25–17:16

Halbe-Stunde-Kompromiß (die Uhr wird nur um 30 Minuten zurück bzw. vorgestellt, und wird dauerhaft so behalten)

20.03. 06:54–19:06
21.06. 04:36–21:12
22.09. 06:39–18:50
22.12. 08:55–16:46

Um noch eine Stunde zurückstellen (die Uhr wird um noch eine Stunde zurückgestellt, also eine Stunde früher als Normalzeit)

20.03. 05:24–17:36
21.06. 03:06–19:42
22.09. 05:09–17:20
22.12. 07:25–15:16

Falls ihr was anderes wählt (z.B. Sonnenzeit, wo der Sonnenhöchststand immer um 12:00 Uhr ist, egal wo, allerdings schlecht für viele Dinge wie Transport), wählt einfach nix und schreibt es als Antwort.

Die Normalzeit (oft fälschlicherweise als Winterzeit bekannt) 62%
Die Sommerzeit 22%
Die derzeitige Handhabung 12%
Die Hochsommerzeit 2%
Um eine weitere Stunde zurückstellen 2%
Die verkehrte Zeitumstellung 0%
Das Halbe-Stunde-Kompromiß 0%
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Abschmelzen des Permafrosts ist der Schlüssel zur Entwicklung der höheren Breiten?

Permafrost bezeichnet Boden, der für mehr als 2 Jahre dauerhaft gefroren ist und ist aktuell vor allem in den höheren Breiten (natürlich auch im Gebirge) anzutreffen. Er ist das Ergebnis eines extrem kalten Globalklimas, welches die Klimate niederer Winkel frosten ließ und auch zum Aufbau lebloser Eispanzer führte.

In Sibirien geht er teils 1500m tief, dennoch taut sommers immer eine kleine Schicht auf, die dann doch leben ermöglicht, ansonsten gäbe es keine Tundra oder Taiga, denn auf dauerhaft gefrorenem Boden wächst nichts.

Dennoch tun sich die Menschen schwer solche Gebiete zu besiedeln, so leben in den Nordwesteritorien in Kanada auf einer Fläche 3x mal den Irak 40000 Menschen, hingegen im Hitzegeplagten und trockenen, teils wüstigen Irak 45000000 also das 1125 fache (!).

Denn Ackerbau im Permafrost ist schwierig und Bauen auch, da der Boden, wenn er im Sommer auftaut, nachgibt.

Wird also das Auftauen des Permafrosts die Menschen dazu verleiten, auch die 55-80er Breitengrade stark zu besiedeln, die heute jenseits von ein paar Rentieren und Inuit kaum jemand jucken? Vorausgesetzt, die Leute wissen wie man entwässert usw.

Nein, weil.... 58%
Ja, ohne Permafrost wird es einen Andrang dorthin geben 42%
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Meinung des Tages: Thema Klimakrise - was haltet ihr vom Vorschlag eines CO2-Budgets?

Die Klimakrise - ein Thema, das präsenter kaum sein könnte. Nicht nur Demos, die darauf hinweisen wollen, wie die Erderwärmung voranschreitet, auch in der Politik gibt es nicht viele Themen, die so stark diskutiert werden.

Die Folgen der Klimakrise

Um 1,2 Grad Celsius ist die Temperatur seit dem vorindustriellen Zeitalter gestiegen. Es kommt vermehrt zu Stürmen, Bränden und Dürren.
Beispielsweise Treibhausgase heizen den Planeten auf. Diese Gase werden freigesetzt durch das Verbrennen fossiler Stoffe - seit Jahren steigt die Zahl der Treibhausgasemissionen kontinuierlich an, obwohl bereits seit Jahrzehnten von unterschiedlichen Seiten appelliert wird, diese zu senken.

Das Pariser Abkommen von 2015 wurde abgeschlossen von den Staaten der Welt. Festgelegt wurde dabei, dass die Erderwärmung beschränkt werden soll - auf höchsten zwei, besser noch 1,5 Grad Celsius. Spätestens im Jahr 2025 müssen dafür nach dem Weltklimarat IPCC die CO2-Emissionen sinken, zu Beginn der 2050er-Jahre müsste die Weltbevölkerung dann allerdings CO2-neutral leben, um dieses Ziel erreichen zu können. Laut IPCC sind dringend Maßnahmen in jedem Bereich unseres Alltags notwendig.

2022 sanken die Treibhausgasemissionen in Deutschland. Allerdings wurden zum dritten Mal in Folge die Zielwerte bei den wichtigen Sektoren Gebäude und Verkehr verfehlt.

Klimaforscher schlägt CO2-Budget vor

Schon zu Beginn des Jahres gab es großes Aufsehen wegen des Vorschlages eines Klimaforschers, Hans Joachim Schellnhuber. Seine Überlegung zum CO2-Budget basiert auf einem fundamentalen Gerechtigkeitsprinzip.
Aus rechnerischer Perspektive würden jedem Menschen bis zur Mitte des Jahrhunderts drei Tonnen CO2 jährlich zur Verfügung stehen. Zum Vergleich: In Deutschland verbraucht durchschnittlich jeder Einzelne etwa zehn Tonnen CO2/Jahr. Auffällig in diesen Statistiken: Nach den Pariser Daten "World Inequality Lab" verursachen einige Millionäre in Deutschland jährlich mehr als 100 Tonnen CO2/Person.
Deshalb forderte Schnellhuber eine individuelle CO2-Grenze. Ermöglicht werden sollte aber auch der Handel mit CO2-Rechten. Er schlägt vor, dass jeder Mensch drei Tonnen CO2 pro Jahr zu Verfügung bekommt, bei Mehrbedarf müssten Rechte dazu erworben werden von denjenigen, die weniger benötigen.

Habeck lehnt Vorschlag ab

Der Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, Robert Habeck vom Bündnis 90/Die Grünen, spricht sich gegen eine solche Obergrenze für jeden Einzelnen aus. Er möchte den Fokus weiterhin auf Maßnahmen legen, die bereits eingeleitet wurden. Dazu gehören etwa der Ausbau erneuerbarer Energien oder Gebäudesanierungen. Außerdem möchte er, dass klimaschädliche Produkte teurer oder gar verboten werden.

Expertenrat für Klimafragen hält aktuelle Maßnahmen für unzureichend

Die Bundesregierung hat einen Expertenrat für Klimafragen eingesetzt. Diese kritisieren, dass die aktuellen Maßnahmen nicht ausreichen, um entsprechende Ziele zu erreichen. Der Ausstoß von Treibhausgasen sinke war, aber viel zu langsam. Zur Folge hat das laut dem Rat, dass Ziele für das Jahr 2030 signifikant verfehlt werden würden. Sie fordern deshalb eine extrem strikte Begrenzung von zulässigen Emissionsmengen. Der Bevölkerung müsse klargemacht werden, dass die Stabilisierung des Klimas etwas ist, wozu jeder Einzelne beitragen müsse.

Unsere Fragen an Euch: Was haltet ihr von der Idee eines CO2-Budgets? Haltet ihr die aktuellen Maßnahmen ebenso für unzureichend? Achtet ihr im Alltag darauf, möglichst CO2-sparend zu leben?

Wir freuen uns auf Eure Antworten!

Viele Grüße

Euer gutefrage Team

Quellen:

https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/Das-Klima-und-die-Reichen-Begrenztes-CO2-Budget-fuer-jeden,klimareiche112.html
https://www.br.de/nachrichten/wissen/ein-festes-co2-budget-pro-kopf-wie-ginge-das,TTO03yy
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/energie/co2-budget-habeck-101.html
https://www.zeit.de/thema/klimawandel

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