Wie findet ihr das, wenn junge Menschen sich sterilisieren lassen (Beispiel Julia Brandner)?
https://www.ndr.de/fernsehen/Gluecklich-ohne-Kinderwunsch-Julias-Weg-zur-Sterilisation,dud144.html
https://www.welt.de/vermischtes/article255695328/Sterilisation-mit-28-Auf-Vorwuerfe-antwortet-sie-immer-mit-einem-bestimmten-Satz.html
Ist es nicht eher so, dass es von Verantwortungsbewusstsein zeugt und mutig ist, wenn man entweder keine Kinder möchte oder psychisch oder finanziell mit diesen überfordert wäre?
Findet ihr es persönlich wichtig eigene Nachkommen zu haben - um euch selbst Fortzupflanzen und damit etwas von euch weiterexistiert?
Ist es nicht eher oft so, dass die Nachkommen gar nicht so werden wie die Eltern es sich erhoffen und spätestens nach einigen Generationen sich vermutlich vollkommen anders verhalten und leben - als man es selbst gewollt hätte? Was ist dann noch von einem selbst übrig - außer ein paar Genen?
Ist das, was wir der Welt geben nicht viel mehr die Art wie wir leben, unser Charakter und Verhalten - oder unsere Antworten auf Probleme und Herausforderungen - die andere sehen, hören und nachmachen?