Schwangerschaft – die neusten Beiträge

Ich nehme meine Geschwister zu mir – um ihnen ein besseres Leben zu ermöglichen?

Hey ihr Lieben,

ich habe mich dazu entschieden, meine beiden kleinen Geschwister bei mir aufzunehmen. Zuerst habe ich nach einer Wohnung gesucht, aber dann ein wunderschönes Haus mit einem tollen Garten gefunden. Dort werde ich mit meinen eigenen Kindern sowie meinen Geschwistern einziehen.

Jetzt fragt ihr euch vielleicht: “Und was ist daran so besonders?” Nun, die Beziehung meiner Eltern war von Anfang an kaputt – schon bevor sie Kinder hatten. Leider wurde es mit jedem weiteren Kind schlimmer. Jetzt ist meine Mutter erneut schwanger, und ich weiß genau, wie das wieder enden wird: Die familiären Probleme werden größer, genauso wie die Beziehungskrisen meiner Eltern.

Ich habe das alles bereits dreimal durchlebt und wusste immer schon, dass es nur schlimmer wird. Als mein erstes Geschwisterchen geboren wurde, konnte ich mich nicht wirklich freuen – einfach weil ich wusste, was auf uns zukommt. Genauso war es beim zweiten und dritten Kind. Und jetzt beim vierten Kind ist es nicht anders. Ich möchte nicht, dass meine Geschwister dasselbe durchmachen wie ich, und deshalb habe ich entschieden, sie zu mir zu holen, bevor sie weiter unter den Konflikten unserer Eltern leiden.

Ich habe darüber bereits einen Beitrag auf meinem Account verfasst, in dem ich genauer erkläre, warum wir uns nicht über die Schwangerschaft freuen und wie die Situation in unserer Familie ist. Falls ihr mehr Hintergrundinformationen wollt, könnt ihr dort gerne nachlesen.

Natürlich sind meine Eltern jetzt wütend, weil sie erwarten, dass meine Geschwister ihnen helfen. Aber ich weiß genau, dass das für sie nicht gut wäre. Eine Anzeige oder sonstige rechtliche Schritte können meine Eltern nicht gegen mich einleiten, da sie selbst Dinge getan haben, die viel schlimmer sind – das würde eher dazu führen, dass ihnen die Kinder weggenommen werden. Und um zu verhindern, dass meine Geschwister in ein Heim kommen, nehme ich sie lieber bei mir auf.

Trotz allem werden wir weiterhin Kontakt zu unseren Eltern haben. Wir werden bei wichtigen Familienereignissen wie der Babyfeier dabei sein. Aber ich werde dafür sorgen, dass meine Geschwister so wenig wie möglich von den Streitigkeiten und Problemen mitbekommen.

Was haltet ihr von dieser Situation? Hättet ihr genauso gehandelt, wenn ihr wüsstet, was passieren wird?

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Reisen in der 33. Schwangerschaftwoche (8. Monat)?

Hallo zusammen,

ich brauche euren Rat. Ich bin aktuell im 8. Monat schwanger und wohne 403 km von meiner Familie entfernt. Meine gesamte Familie lebt in derselben Stadt, aber ich bin mit meinem Mann in seine Stadt gezogen.

Das Problem: Am Sonntag ist Zuckerfest, und mein Mann und ich haben ein Airbnb für ca. 260 € gebucht, um meine Familie zu besuchen. Ich hatte den Besuch bereits angekündigt, doch jetzt – einen Tag vor der Abreise – bekomme ich Zweifel.

In den letzten Wochen ging es mir oft nicht gut. Ich habe Eisenmangelanämie, sehr niedrigen Blutdruck und war nach meiner letzten Reise dorthin sogar so erschöpft, dass ich Vorwehen bekam. Die Fahrt dauert ca. 5 Stunden, und ich merke jetzt erst, wie anstrengend das für mich werden könnte. Im Internet lese ich, dass Reisen im dritten Trimester oft nicht empfohlen werden, aber meine Frauenärztin kann ich so kurzfristig nicht mehr fragen.

Mein größtes Problem: Ich fühle mich unglaublich schlecht, weil das Airbnb nicht mehr stornierbar ist. Das Geld kommt von meinem Mann, da ich selbst noch Studentin bin und nichts verdiene. Zwar übernehme ich die komplette Haushaltsführung und koche täglich, aber trotzdem plagt mich das Gefühl, sein Geld „verschwendet“ zu haben.

Einerseits weiß ich, dass die Reise eine große Belastung für mich wäre – körperlich und emotional. Andererseits enttäusche ich damit meine Familie und verliere das Geld. Ich komme mit dieser Situation gerade gar nicht klar und kann mich auf nichts anderes konzentrieren.

Was würdet ihr an meiner Stelle tun? Würdet ihr trotzdem fahren oder auf eure Gesundheit hören? Ich vermisse auch meine Familie. Ich bin so unentschlossen und werfe mir gerade so vieles vor wie schlechte Planung etc. Und es nimmt wirklich viel Kraft von mir.

Liebe Grüße

Reise, Familie, Schwangerschaft, Schuldgefühle

Ich habe das Gefühl mein Chef will mich nur noch ärgern - Was sagt ihr oder was würdet ihr an meiner Stelle tun?

Hallo Zusammen,

ein wenig zu meiner Situation. Arbeite in einem großen Betrieb im Büro. Bin Schwanger und wurde Mitte Februar ins Beschäftigungsverbot geschickt, aufgrund von hohem Blutdruck ausgelöst von Stress auf der Arbeit. Anfang März bin ich nun mal für eine Stunde ins Büro gefahren, um meinen Tisch und Container auszuräumen/ aufzuräumen, weil ich jetzt dann 2 Jahre in Elternzeit bin plus Mutterschutz.

Es fing schon mit der Planung an. Ich weiß nicht was ihr dazu sagt, aber man braucht doch nicht seine ganzen Kollegen im Büro, nur damit man seinen Arbeitsplatz aufräumen bzw. ausräumen kann. Da musste ich Rücksicht darauf nehmen, obwohl ich an dem Tag eigentlich nicht wirklich Zeit hatte und musste reinkommen. Einen Tag später wäre ich eh in der Stadt gewesen aufgrund eines Termines vor Ort und hätte mehr als genügend Zeit gehabt vorbei zu kommen, aber das hat mein Chef abgelehnt, da ja meine Kollegen alle nicht da wären. Da hatte ich dann gedacht, ja vllt. kriege ich ein Abschiedsgeschenk oder wir gehen alle zsm ein letztes Mal Kaffee trinken in unserem Café ...

Der Tag ist gekommen, ich fahre voll gestresst hin; hatte nur ca 1 Std. Zeit; meine Kollegen alle beschäftigt und keine Zeit - was ja auch so okay ist. Dann fangen sie an, dass sie mich mit Arbeitsaufgaben belagern, obwohl ich meine Übergabe schon an meine Chef weitergeleitet habe und ihn gebeten habe das zu klären, was er damals auch sagte was er machen wird.

Ist aber bis dato noch nicht passiert so wie es scheint. Dann meinte ich, dass ich das schon alles weitergegeben hatte an ihn und habe ihn nochmal daran erinnert. Hatte er anscheinend vergessen - ist auch okay - ist nur ein Mensch.

So dann mache ich mich ans aufräumen ... auch alles kein Problem habe meinen Tisch leer geräumt und letzte Unterlagen die noch auf meinem Tisch lagen an meine Kollegen verteilt mit Notizen, damit sie bescheid wissen um was es sich handelt. Nun wurde das von einer Kollegin nicht angenommen - Hintergrund dazu: Sie hat die Aufgabe bevor das ich in die Abteilung gekommen bin gemacht und deshalb habe ich 1 und 1 zusammengezählt und einfach ihr das Dokument auf den Tisch gelegt - sie hat mir anscheinend nun einen Post IT drauf geklebt mit einer Zickigen Antwort, dass es nicht ihre Aufgabe wäre etc pipapo ...

ich glaube ihr ist nicht ganz bewusst das ich im Beschäftigungsverbot war/bin und jetzt im Mutterschutz und die meint anscheinend ich komme nochmal zurück.

Nach dem Aufräumen bin ich dann schnell weg und habe mich nur kurz verabschiedet, weil mich die Situation eh schon gestresst hat und ich wieder gemerkt habe mir tut das gar nicht gut.

So.. jetzt habe ich mich als nächsten Schritt darum kümmern wollen meine IT abzugeben. Bin aber mit meinem IT - Ansprechpartner auf den Entschluss gekommen, dass ich meinen Laptop behalten kann für die 2 Jahre Elternzeit, muss aber regelmäßig auf Updates prüfen (was für mich pers. kein Problem ist, wenn ich dann alle 2-3 Wochen mal den Lapi schnell einschalte und schaue ob es ein Update gibt) und nur mein Diensthandy abgebe.

Das habe ich meinem Chef so mitgeteilt. Chef sagt ja wenn ich meine, dann muss ich halt selbstständig und regelmäßig drauf schauen etc. und ich soll bitte nochmal kommen weil ich hätte ja meinen Tisch noch nicht entgültig aufgeräumt ... dann frage ich, was denn noch auf meinem Tisch stünde, bis auf Bildschirme, Tastatur und Maus. Er schickt mir ein Bild und es steht ein Glas drauf und die oben erwähnten Unterlagen meiner Kollegin ... er will jetzt das ich nochmal reinkomme in das Büro und das wegräume.

Ich finde und ich würde es auch selbst so machen, dass man als guter Kollege das Glas nehmen kann und in die Teeküche stellen (für wenn z.b. der Kollege der das Glas vergessen hat krank ist oder längere Zeit nicht ins Büro kommt) und die Unterlagen könnte die Kollegin einfach annehmen und abheften, weil mehr müsste sie allgemein damit nicht tun.

Ich weiß nicht wie ich jetzt hierauf reagieren soll, dass ich wegen den 2 Dingen nochmal extra zum aufräumen kommen soll.

Was sagt ihr und was würdet ihr antworten?

Vielen Dank!

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Ausbildung, behindertes Kleinkind und Betreuungsmöglichkeit. Wie geht es weiter?

Hallo,

ich habe eine Ausbildung angefangen und bin in der Ausbildungszeit schwanger geworden. Seitdem bin ich in Mutterschutz und Elternzeit. Die Elternzeit endet jetzt. Wegen der 100% Schwerbehinderung meines Kindes (3 Jahre alt) und dem Pflegegrad 4, sowie der Möglichkeiten der Betreuung, kann ich die Ausbildung Vollzeit nicht weiter führen. Meine Eltern sind beide verstorben, Schwiegereltern arbeiten beide voll und eine andere Betreuung gibt es nicht für mein Kind. Er geht Stundenweise in die Kita aber es liegen trotzdem morgens und auch mittags 2 Std da zwischen, wo der kleine extern nicht betreut werden kann.

Die IHK setzt alle gleich auf 3 Jahre Unterbrechung und eine Teilzeit Ausbildung ist nicht möglich. Ich müsste meine mindestens 8 Std arbeiten gehen. Mein Chef kann mich zudem nicht außerhalb der normalen Arbeitszeiten von 7:00-15:30 Uhr einstellen. Ich könnte nur in der Zeit von 8:45-14:00, freitags von 8:45 -13:00 Uhr. Zudem kommen noch regelmäßige OP Termine und Ausfallzeiten wegen Klinikterminen einmal die Woche in Köln (107 km eine Stecke) und vielen Klinik Aufenthalten. Muss ich jetzt die Ausbildung kündigen? Einen Aufhebungsvertrag machen? Bei welchem Amt muss ich mich melden wegen Fehlzeiten in der Sozialversicherung. Ich bin verheiratet und mein Mann verdient zu viel und wir haben ein Haus, Eigentümer ist er. Da würde ich eh kein Geld von dem Amt bekommen.

Ich steh vor einem Berg, an dem ich nicht vorbei komme.

Am liebsten würde ich die Familienpflegezeit beantragen, aber es sind höchstens 10 Leute in unserem Betrieb. Dann wären nochmal 2 Jahre überbrückt und ich könnte dann weiter machen. Aber das fällt raus.

Eine Tagesmutter können wir uns nicht leisten und sie muss medizinisch geschult sein. Wir wohnen im Sauerland, wo die Möglichkeiten zur Betreuung von behinderten Kleinkindern mit medizinisch geschultem Personal echt rar ist.

Vielleicht gibt es ja noch Vorschläge/Ratschläge von euch.

Danke

Liebe Grüße

VB

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Gibt es Menschen die es "bereuen" Kinder zu haben?

Ich selbst habe keine Kinder - doch was ich bei Freudnen und Kollegen sehe: Kinder zu haben ist ein Knochenjob. Es wird mit dem Alter nicht leichter, "nur anders" ist auch eine Aussage die man immer wieder hört, sprich eine Aufgabe für's leben die einem einiges abverlangt - natürlich auch was zurückgeben kann.

Aber primär ist man erstmal am Geben und sich selbst zurückstellen für eine andere Person. Ich kann da nur meinen Respekt ausdrücken.

Zu sagen, man würde es "bereuen" Kinder bekommen zu haben, ist ja ein Tabuthema, auch wenn man es sieht dass manche Menschen mit dieser Situation unzufrieden sind... Sei es weil es finanziell strapaziert, die Kinder in einer schwierigen Phase sind oder weil jmd. alleinerziehend ist mit kaum Unterstützung.

Was man ganz oft hört ist "Ich könnte die Kleinen eigentlich täglich an die Wand klatschen weil sie so nervtötend sind - aber ich liebe sie." Hört sich teilweise - sorry wenn sich das für mich so anhört - nach Stockholmsyndrom an. Also man ist mit der Situation unzufrieden, arrangiert sich aber damit weil es nicht anders geht.

Da Frage ich ich, wie viele Menschen haben wirklich Kinder, weil sie das wollten, haben es nur unter dem gesellschaftlichen Erwartungen getan, sind mit ihrer Entscheidung wirklich glücklich oder sehnen sich nicht doch ab und zu nach der Zeit "Vor Kinder" zurück... Denn was man von außen sieht, sieht oft sehr widersprüchlich aus zu dem was die Leute dann sagen. Manchmal ist es vll. auch das eigene Gewissen das einem sagt, dass man solche Gedanken nicht haben darf.

Wie gesagt, ist ja ein Tabuthema - wobei es durch das Internet mittlerweile einfacher wird, zumindest Menschen zu finden, welche mit den gleichen Problemen und Gewissensbissen kämpfen: https://www.reddit.com/r/regretfulparents/?rdt=40815

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