Hallo erstmal. Ich kenne mich mit Strom und Lampen eigentlich sehr gut aus, aber ich habe jetzt schon mehrmals beobachtet, dass wenn ich das Deckenlicht ausmache, dann leuchten die LEDs für wenige Sekunden nach - eigentlich etwas völlig normales, weil der Gleichrichtungskondensator noch etwas Energie an die LEDs abgibt und u.U. die Phosphorschicht noch kurz nach leuchtet. Wenn aber die Zimmertür noch während des Nachleuchtens zugemacht wird, leuchten die LEDs wieder kurz heller nach.
Jetzt zur Frage: wie kann meine Zimmertür dafür sorgen, dass in irgendeiner Art und Weise Strom in die LEDs gelangt? Die Tür ist aus Holz, Türgriff und Schloss mit Abdeckung bestehen aus unmagnetischen Messing. Der Rahmen ist allerdings aus Stahl, die angrenzenden Wand aus Beton. Ich wohne im Plattenbau. Die Lichtschalter schalten nicht direkt den Strom für die Deckenlampe, im Stromkasten befinden sich Relais/Schütze die den Strom für die Deckenlampen schalten.
Ich habe schon vermutet, dass die Stahlträger und -Rahmen einer winzigen, durch normale Stromleitungen induzierten Spannung ausgesetzt sind. Wenn man die Tür schließt, bewegt sich die Wand um ca. 1 2 Millimeter. Vielleicht reicht die dadurch hervorgerufene Induzierung von Strom aus, aber die Spannungen müssen, wenn überhaupt, im Milli- oder Mikrovolt Bereich liegen. Obwohl LEDs sehr effizient sind, kann ich mir nicht vorstellen, dass bei einer so geringen Spannung die LEDs überhaupt Licht abgeben.
Der Windzug der Tür kann es auf jeden Fall unmöglich sein, weil wir hier ständig lüften, auch bei Wind und dieses Phänomen dabei nicht auftritt.
Ich würde mich freuen, wenn mir jemand dieses sehr komische und eigentlich vollkommen unwichtige Rätsel lösen könnte😂