Ist es unsensibel kein Mitgefühl für sie zu empfinden?
Eine Bekannte von mir jammert in letzter Zeit sehr viel über ihren unerfüllten Kinderwunsch. Sie ist in den 40ern, Single und hätte wahnsinnig gerne ein Kind.
Aber sie hatte sich sterilisieren lassen und war dann auch Nonne geworden - hat sich also zweimal sehr bewusst gegen Kinder in ihrem Leben entschieden.
Nun hat sie erfahren, dass sie durch eine Erkrankung unfruchtbar ist - was mich etwas verwirrt, da sie ja eh sterilisiert ist. Auf jeden Fall hat sie seitdem eine 180°-Wende gemacht, will unbedingt ein Kind und ist am Boden zerstört, dass das nicht geht. Und fordert auch viel Mitleid ein.
Hättet ihr da Mitgefühl?
Wie sollte man damit umgehen?