Reiten: wie soll es mit mir weitergehen. Kein Geld?

Hallo, ich bin mir auch nicht ganz sicher, was ich wirklich fragen möchte. Vielleicht findet sich ja dennoch ein guter Rat :)

Ich bin jedenfalls sehr unzufrieden, wie es bei mir läuft. Ich reite seit ich 7 bin und hatte auch konstant "Unterricht". Mit 12 habe ich den Reitstall gewechselt, weil meine erste Reitlehrerin nur auf den Sitz geachtet hatte. Ich bin Schritt-Trab-Galopp in der Abteilung geritten bzw. vereinzelt frei. Mehr wurde in dem Reitstall für Reitschüler einfach nicht angeboten.

Der folgende Stall war eher ein Privatstall. Meine folgende Reitlehrerin machte erst kurz darauf ihren Trainerschein und sie meinte auch, dass mein Sitz nahezu perfekt sei und anfangs machte ich auch einige Fortschritte: Ich durfte erste Sprünge und kleine Parkour reiten und sie brachte mir ein paar Dinge wie Seitwärtsgänge (im Schritt + Trab) bei. Ich hatte große Hoffnungen, endlich die gewünschten Fortschritte zu erzielen. Leider begann sie kurz darauf ihren Stall auszubauen und sich billige Ponys für den Reitunterricht zu kaufen. Mein nächstes Pony war ein 13-jähriger Hafi, der bis dahin kaum eine Reithalle gesehen hatte. Entsprechend lief es dann und ich wurde immer frustrierter. Egal, was ich vorher gelernt hatte und egal, was Ratgeber sagen, es ließ sich nicht umsetzen und nur die falschen Hilfen bewirkten eine Reaktion. Meine RL ignoriert mich inzwischen auch und sagt bestenfalls mal, dass ich die Stangen mitnehmen solle. Trotz jahrelanger Reiterfahrung habe ich große Probleme, mein Schulpferd im Galopp zu halten. Auf dem Zirkel nahezu unmöglich und ohne Ausbinder klappt gar nichts. Selten durfte ich mal eines der Verkaufspferde reiten und ich fühlte mich wie in einer anderen Welt. Aber Verkaufspferde sollen teuer verkauft werden, ergo dürfen keine Schüler drauf.

Ich finde es frustrierend zu sehen, dass andere RS so schnelle Fortschritte machen, nur weil sie sofort ein eigenes gutes Pferd bekommen, sobald sie sich im Galopp halten können. Sie bekommen auch mehrmals/Woche von einem externen RL Unterricht...

In meiner Umgebung gibt es sonst kaum Reitställe. Ich könnte eine RB auf einem Freizeitpferd ohne Reithalle haben, aber ich will ja vorankommen... Alle anderen Reitställe sind so wie mein erster Stall bzw. mit Option für externen Reitunterricht. Das kann ich mir aber nicht leisten. Mehr als 10-15€/Woche können meine Eltern nicht bezahlen.

Ich befürchte, dass meine Fehler kaum noch auszubügeln sind und meine Motivation sinkt auch immer mehr. Ich weine jedes Mal. Sollte ich aufhören? Gibt es für mich noch Hoffnung? Wenn ja, wie?

PS: Meine Mutter ist komplett gegen Reitunterricht und möchte, dass ich im Gelände ausreite... Das hat sie auch meiner RL gesagt und behauptet, dass das auch meine Meinung sei.

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Pferd rennt im galopp?

Moin,

Ich hätte hier mal eine Frage für alle Pferde Profis die sich mit dem Training oder auch der Ausbildung von Pferden gut auskennen.

Ich habe bei meinem Wallach das Problem, dass er mir im Galopp nur unter dem Sattel weg rennt,es ist nicht so als wenn er schon in den Galopp rein rennt,ganz im Gegenteil das angaloppieren klappt meistens sehr gut aber danach rennt er nur noch und springt auch nicht ganz durch.Gerade von unten sieht es gar nicht so schnell aus und er hat auch an sich nicht so viel Tempo aber wenn man selbst drauf sitzt fühlt es sich schrecklich an.Er rennt einfach nur unter dem Sattel weg und setzt sich gar nicht.Ich reite dann öfters volten dadurch kommt er ein wenig zurück aber sobald ich aus der volte rauskomme rennt er wieder.

Er ist nicht mehr jung (11) ist aber vom Ausbildungs-Stand noch nicht weit,da er sehr schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht hatte und man nochmal ganz von vorne mit ihm anfangen musste.Das einzige was wir wissen ist,dass er oft die gerte zu spüren bekommen hat,wodurch er heute noch schnell ängstlich wird, und er auch mit einer starken Hand geritten wurde.

Ich vermute das er balance Probleme hat,da er auf der rechten Hand die Zirkel auch nicht schön läuft und er dort immer mit dem Körper nach innen fällt während der Kopf in aussen Stellung gerät.

Man muss dazusagen,dass im auch noch die Bauchmuskel fehlen wodurch das Galoppieren wahrscheinlich auch nochmal leichter wird aber da arbeiten wir dran und meine Vermutung ist wie gesagt doch, dass die Balance für ihn ein größeres Problem ist.

Also was sagt ihr dazu? Würde mich freien wenn jemand nich ein paar Tips und Übungen hat.

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Reiten auf Platz oder Gelände?

Hallo. Ich habe einer Nachbarin 1 Jahrlang auf meinem Pferd reitstunde gegeben. Sie reitet jetzt erst seit 2 Jahren.

Letztes Jahr hat sie sich ein eigenes Pferd gekauft, auf einer Seite Pferde in Not. Ich habe dan ihr wieder Reitstunde gegen. Das Pferd ist gestiegen und hat gebockt. Innerhalb von 6 Wochen konnten wir dies korrigieren. Dann kam ich wegen meinem Abschlussjahr in der Ausbildung nicht mehr dazu ihr Reitstunden zu geben.

Jetzt habe ich ihr wieder angebotet Reitstunden zu geben, nur das sie mir jetzt sagte.

Sie möchte nicht auf dem Reitplatz reiten, weil ihr Pferd das nicht gerne macht.

Sie erzählte sie könnte ihr Pferd nicht mehr auf dem Reitplatz richtig reiten und ist fast schon wieder in ihr alter Charakter zurückgefallen.

Im Gelände hat sie kein problem und da kann sie reiten (alle Gangarten) ohne probleme. Ob ich sie nicht im Gelände unterrichten kann. Sie reitet aber auch am liebsten ohne Sattel. Ob ich ihr nicht mit einem Sattelpad unterricht geben kann.

Ich habe gesagt, dies mach ich aber nur auf dem Platz, weil es mir sonst zu gefährlich ist. Ich finde aber wenn es auf dem Reitplatz schon nicht funktionier und es dann im Gelände zu einer gefährlichen situation kommt, wie soll den das gut gehen?!
Wenn sie das Pferd es nicht mal auf dem Platz reiten kann ohne Probleme. Ich würde gerne eine andere meinung über dies hören. Was würdet ihr machen?

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Veterinäramt einschalten?

Hallo!

Meine Ponystute steht mit 4 weiteren Pferden in einem kleinen Privat- Offenstall mit Paddocktrail.

In ihrer Herde steht eine Stute, die eine Woche vor unserem Einzug Anfang April eingezogen ist (und auch Anfang April erst von der Besitzerin gekauft wurde. Die Stute hat chronischen Husten (der sie aber nicht weiter beeinträchtigt) und ein starkes Sommerekzem.
Von Anfang an war die Besitzerin nur 1-2x die Woche bei ihrem - gerade bei gekauften - Pferd, was ich da schon suspekt fand… wenn ich mir ein Pferd kaufe möchte ich es ja kennenlernen, eine Beziehung aufbauen und es beschäftigen. Aber das ist nicht mein Problem, es ist ja ihre Sache wie oft und wie viel sie mit ihrem Pferd arbeitet.

Nun ist es aber so, dass die Stute extrem unter ihrem Ekzem leidet. Mittlerweile ist ihre Ekzemerdecke (nachdem sie wochenlang komplett ohne stand, weil die Besitzerin sich nicht um eine gekümmert hat) an allen stark juckenden Stellen kaputt, sie hat kaum mehr Haare an Schweifrübe, Schopf und Mähne. Ihr Gesicht, ihr Hals und Genick sind ständig blutig gescheuert, wie geht nicht mit den anderen vier Pferden mit auf die Weide, weil sie es dort vor Insekten und ohne Kratzmöglichkeit nicht aushält. Stattdessen steht sie im Unterstand und schubbert sich wie verrückt.
Mehrere Holzbretter sind schon rausgebrochen aus den eigentlich stabilen Unterstand, weil sie sich mit solch einer Kraft scheuern will. Zwei Mal konnte ich schon beobachten wie sie hingefallen ist, weil sie sich so doll gekratzt und gegen den Unterstand gedrückt hat.

Die Besitzerin ist nur 1x die Woche da um den Stalldienst zu erledigen. Sie bewegt die Stute nicht (mittlerweile ist sie logischerweise komplett aufgebläht und krass übergewichtig) und sie versorgt ihre Wunden nicht, cremt sie nicht ein und behandelt ihr Ekzem generell gar nicht.

Das Pferd leidet so sehr darunter, dass sie sich einfach nicht ordentlich kümmert. Die Brust ist von der Decke auch schon komplett aufgescheuert.

Sie will die Stute nun (nach 4 Monaten) wieder verkaufen, was für das Pferd das Beste ist, was passieren konnte. Seitdem der Verkauf feststeht (sie hat aber noch keinen Käufer), kümmert sie sich noch weniger um das Pferd als ohnehin schon.

Mehrmaliges Ansprechen, Auffordern, Anschreiben und auch deutlich werden (sie muss unseren Stall bis Ende August verlassen) nützen nichts, das Tier bräuchte einen Tierarzt und Cortison und bekommt nicht mal eine einfache Salbe für die Stellen, die sie bereits aufgescheuert hat.

Ist das ein Fall fürs Veterinäramt oder werde ich nur abgewiesen, weil es nicht „schlimm genug“ ist? Die Haltung ist top, trotzdem wird das Tier vernachlässigt und für mich ist das nichts anderes als Tierquälerei.

Pferd, Pony, Tiermedizin, Tierquälerei, Offenstall, Vernachlässigung

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