Immer häufiger verunreinige Lebensmittel - wöchentliche Rückrufe, was soll das?

Hallo,
ich bin auf das Thema aufmerksam geworden, weil ich die letzten Monate/Jahre eine Entwicklung beobachte, die zu hinterfragen ist. Es geht um verunreinigte Lebensmittel in so gut wie allen vertrauten Läden.

Immer wieder muss ich lesen dass Aldi, Lidl, Netto, Penny, Edeka und Kaufland regelmäßig Rückrufaktionen gestartet werden. Die Gründe sind sehr verschieden: "Schadstoffe, Salmonellen, Schimmelpilze, gefährliche Bakterien, Glassplitter, Metallteilchen, Plastik" und vieles mehr. Die Palette ist groß, wenn man mal regelmäßig die Rückrufe und dessen Gründe beobachtet und verfolgt. Könnt das gerne Googlen, es ist erschreckend, wenn man sowas ließt.

Erst vor kurzem "beliebte Nougatcreme zurückgerufen, auf Grund von GLASSPILTTERN, die gefunden wurden" Was soll das? Glassplitter im Essen?

Von Obst, über Getränke, zu Fertigprodukten, Milch, Eier, Nudel Reis und andere Grundnahrungsmittel sind immer häufiger betroffen. Die Süßigkeiten und Fertigbackwaren lass ich mal weg, weil das für mich eh nicht den Körper gehört auf Grund der unnormalen Zusätze von Chemie. Bääh.

Dazu kommt noch die chemische Behandlung/Verarbeitung, die Überdüngung von Obst und Gemüse und natürlich die Pestizide.

Ich als Verbraucher muss mich darauf verlassen können, (kann mann nicht) dass das was ich Einkaufe, gesund ist oder zumindest kein massiven Schaden anrichtet. Dem scheint aber nicht der Fall zu sein. Man weiß tatsächlich NIE was man da isst. Es werden zwar Tests durchgeführt, die aber wie es scheint offensichtlich nicht alles abdeckt oder fehlerhaft sind.

Ganz ehrlich, ich lebe so oder so schon Vegan aber wenn man mal schaut, was einem da verkauft wird mit tollen Verpackungen und positiver Werbung, aber im Hintergrund so viel Mist passiert, frag ich mich, was das ganze soll. Die Menschen kaufen dort ein, die meisten hinterfragen nicht mal was sie essen, und werden dann Krank weil sie teilweise belastetes Zeugs angedreht bekommen. Jemand der sich Null über Ernährung informiert, und einfach wild einkauft, wird dadurch richtig zu Leiden haben. (Krankheiten) Kein Wunder das Krebs etc so enorm verbreitet ist.

Wer nicht im Internet nach Rückrufen Ausschau hält, weiß nicht mal was davon. Ich finde das richtig unangenehm und vertraue den Läden kaum noch. Warum ist das so?

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Wie soll ich damit umgehen, dass mir meine Familie heimlich Fleisch im Essen unterjubelt?

Hallo! Ich ernähre mich seit circa einem Jahr fleischlos, jedoch stieß das auf sehr viel Kritik in meiner Familie. So wurde ich zum Gespött beim jährlichen Familiengrillen, wo sich jeder über mein Essverhalten lustig machte und mein Onkel auch noch provokant den Fleischersatz an den Bratwürsten rieb. Für das "Aroma" würde meine Mutter jetzt sagen.

An dem Punkt sollte ich erwähnen, dass ich eine Unverträglichkeit gegen Fleisch habe. Besonders rotes Fleisch und fettiges bringen starke Probleme mit sich. Da es jemanden in meiner Familie gibt, der mit demselben Problem kämpft, freute ich mich, endlich den Bösewicht von meinem Speiseplan zu verbannen.

Auch wenn es von Spott begleitet war, konnte ich Fleisch von meinem Speiseplan streichen (Fisch macht mir keine Probleme, den esse ich immernoch gerne.)

Jedoch tauchten dieselben Beschwerden immer mal wieder auf. Durchfall, Übelkeit, Blähblauch und Magenkrämpfen fesselten mich im Normalfall schonmal für 2-3 Tage ans Bett. Ich war mir sicher, dass das Problem gelöst worden sei und wusste nicht, was falsch war. Bis ich eines Tages ein Rezept, dass meine Oma häufig kocht, gegoogelt habe. Es besteht aus Gemüse, Sahne und...wird zusammen mit Fleisch gekocht. Mir wurde gesagt, dass dieses Gericht kein Fleisch enthalten würde.

Ich wusste nicht, dass "Enthält kein Fleisch" bedeutet, alles zusammenzukochen und am Ende das Fleisch einfach in einen anderen Container abzufüllen. Bei der Konfrontation stieß ich nur auf ein "Ich solle mich nicht so anstellen." Sag das mal meiner Verdauung.

Ich habe schon vorher häufig separat von meiner Familie gekocht, jedoch muss ich es wohl von nun an immer tun. Ich persönlich habe ja kein Problem damit, dass sie sich zweimal täglich Fleischprodukte zu Mahlzeiten reinschaufeln, also wieso können sie mir nicht denselben Respekt aufbringen?

Wie soll ich am besten damit umgehen? Einfach wieder Fleisch essen und die Konsequenzen ausbaden? Von nun an nichts mehr Gekochtes von meiner Familie essen?

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Veganer*innen: Doppelmoral und Vorurteile?

Ich möchte hier keinesfalls Veganer*innen bashen. Ganz im Gegenteil, eher sogar verteidigen. So wie ihr lebt hilft es unserer Umwelt und ihr verhindert mit eurer Ernhärung jede Menge Tierleid. Deswegen vielen Dank dafür und meinen Respekt.

Vorurteile

Das Problem warum viele Menschen Vorurteile gegenüber euch haben (ich übrigens nicht) ist das "Wie ihr mit eurer Sache umgeht" und damit ist natürlich nicht jeder oder jede von euch gemeint. Dieses Fleisch essen = Tierquälerei und Mord stimmt nämlich nicht immer. Ihr überzeugt niemanden indem ihr ihn als Tierquäler*in oder Tiermörder*in bezeichnet. Das sorgt nur für Gegenwind und schadet dem wofür ihr steht. Bestes Beispiel ist aktuell ist das heiß diskutierte Thema von der militanten Veganerin. Es ist übrigens auch nicht okay wie sie von manchen behandelt wird.

Viel mehr überzeugt ihr jemanden mit guten Argumenten, im besten Fall gestützt von Quellen. Indem ihr auf eine Person eingeht und sie erreicht und nicht mit dem was ich im zweiten Absatz geschrieben habe. Denkt mal drüber nach.

Ich bin auch kein dummer und unaufgeklärter Mensch und ich setze mich auch für Tier- und Umweltschutz ein und das darf ich, obwohl ich Fleisch und Fisch esse. Kann man ja schon hier sehen oder unterbewusst auch hier, wo ich ganz bewusst den Kanal von Robert Marc Lehmann - Mission Erde als erstes verlinkt habe.

Doppelmoral

Jetzt zu den Fleisch- und Fischfressern.

Vielen Veganer*innen wird Doppelmoral vorgeworfen, weil sie Fleisch- und/oder Fischersatzprodukte essen. Es wird immer gesagt, dass wäre Doppelmoral kein Fleisch oder Fisch essen zu wollen, aber nicht auf den Geschmack zu verzichten. Das stimmt so nicht. Sie verzichten bewusst auf tierische Produkte, weil sie den Tieren kein Leid zufügen wollen und nicht weil es ihnen nicht schmeckt (wir reden hier nicht vom persönlichen Geschmack wie "Ich mag sowieso kein Schwein."). Das ist der große Unterschied.

Ich habe mir vor 2 Wochen veganen Lachs gekauft, weil ich wissen wollte wie groß der Unterschied ist und er ist wirklich groß. Glaubt also nicht das der Geschmack und die Konsestenz 1:1 gleich ist. Verzichten tu ich sehr viel auf Fleisch und Fisch, weil ich weiß wie viel Tierleid damit verbunden ist und nur weil ich selten mal welches esse bin ich kein Tiermörder oder Tierquäler. Man muss nur wissen woher das Fleisch oder der Fisch kommt den man konsumiert.

Hier findet ihr ein Video von einem Tierarzt der 3 Wochen auf einem Schlachthof gearbeitet hat, was sie alle während dem Studium müssen. Danach einen Artikel warum die Suizidrate bei Tierärzten in Deutschland viel höher ist im Gegensatz zur Allgemeinheit. Vielleicht ändern ein paar Fleischfresser ihre Meinung.

Tierarzt packt über SCHLACHTHOF aus!
"Ein Drittel der Tierärzte hat ein erhöhtes Selbstmordrisiko"
2seitige PDF von der Bundestierärztekammer

Jetzt können mich alle in den Kommentaren zerreißen, weil ich ja keine Ahnung habe 😉

Konnte ich euch überzeugen und ihr seht es jetzt anders?
Sonstiges 50%
Allesfresser*in: Danke, das musste mal gesagt werden. 17%
Veganer*in: Danke, das musste mal gesagt werden. 17%
Allesfresser*in: Ich bleib bei meiner (radikalen) Meinung. 8%
Veganer*in: Ich bleib bei meiner (radikalen) Meinung. 8%
Allesfresser*in: Vielleicht hast du Recht, denke drüber nach. 0%
Veganer*in: Vielleicht hast du Recht, denke drüber nach. 0%
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