Argumentation gegen die Allgütikeit Gottes.
(ZK = Zwischenkonklusion)
P1: Gott ist allmächtig.
P2: Man kann sich nicht selbst mit Hilfe des freien Willens zum Glauben zwingen.
P3: Es ist Gott nicht egal, ob man an ihn glaubt oder nicht.
ZK: Gott ist verantwortlich dafür, wer an ihn glaubt und wer nicht.
P3: Aus Gottes Sicht ist es falsch und schädlich, nicht an ihn zu glauben.
P4: Wer weiss, dass jemand etwas schädliches tut und die Macht hat, ihn davon abzuhalten, es aber nicht tut, ist nicht allgütig.
K: Gott ist nicht allgütig.
Zu ZK: Wenn der Mensch sich nicht selbst zum Glauben bringen kann (P2) und Gott will, dass Menschen glauben (P3), dann muss Gott zumindest irgendwie helfen.Da dennoch viele nicht glauben, liegt es an Gott, dass sie ungläubig bleiben sei es durch unzureichende Hilfe oder bewusste Zurückhaltung.
Zu P3: Nicht gemeint, dass Glaube das höchste Gut ist, sondern lediglich Unglaube schädlich. (Hölle und alle damit assoziierten Interpretationen)