Das Frankfurter Bahnhofsviertel

Ich komme aus der Nähe von Frankfurt am Main und das Bahnhofsviertel sollte ja vielen ein Begriff sein.

Ich habe jetzt mal darüber nachgedacht, wie man mit dem Problem fertig werden könnte und mir dabei keine Grenzen gesetzt.

Meiner Meinung nach, müsste man wenn wirklich "groß denken" und auch bereit sein, erstens die Gesetzeslage zu ändern und zweitens sehr viel Geld zu investieren.

Es gibt ja den Grundsatz "Man kann niemanden zu seinem Glück zwingen". Da bin ich teilweise anderer Meinung. Ich wäre persönlich dafür, die Gesetze entsprechend anzupassen, dass man Junkies relativ einfach für lange Zeit in den Zwangsentzug sperren kann. Dann sind diese erstmal weg.

Danach müsste man durch Kameraüberwachung und massive Polizeipräsenz dafür sorgen, dass auch die Dealer verschwinden.

Zuletzt noch das Bahnhofsviertel zum Sperrbezirk erklären, damit auch die Prostitution von dort verschwindet.

Das ganze würde natürlich sehr viel Geld kosten, meiner Meinung nach, sollte man das aber tun, um dieses Problem nachhaltig und langfristig zu lösen.

Was sagt ihr dazu? Ich hoffe auf eine konstruktive Diskussion. Außerdem weiß ich, dass das nicht einfach so umzusetzen ist. Eure Haterkommentare könnt ihr also ungeschrieben lassen.

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Benötigt man einen geregelten Tagesablauf für ein glückliches Leben?

Ich bin nun 30 Jahre alt, Single, ohne "richtigen" Abschluss (habe nur mein Abi). Hatte viele verschiedene Jobs, abgebrochenes Studium, war in diversen Organisationen tätig, sehr, sehr viel gereist, sehr viel gelesen, oft umgezogen, viel erlebt. Eigentlich ein sehr spannendes, abenteuerliches Leben bisher geführt, was aber alles andere als vernünftig war. (hinzu kommen hohe (10.000) "geerbte" Schulden. Und nun... ? Was ich kann? Fotografieren, Klavier spielen, Zeichnen, Malen (öl), Gestalten, Kreative arbeiten, Grafikdesign. Wovon ich lebe? Ich arbeite als Fotografin in einem Studio-mein erster richtiger Job, mit mässigem Verdienst, nebenbei arbeite ich freiberuflich als Designerin und gebe ab und zu Malunterricht. Mann kann davon leben, aber groß planen kann man damit nicht. Nun habe ich meine erste richtige Wohnung. Irgendwie habe ich das glaube ich nie richtig gelernt "vernünftig" zu leben. Meine Eltern waren selbst Aktivisten und ständig unterwegs. Nur will ich das nicht mehr. Ich will planen, aber ich brauche denke ich eine neutrale Gegenmeinung.

Meine Ziele 1. Schulden begleichen -Schuldenberater, Anwalt und Gläubiger bereits kontaktiert. Vergleichsangebote, Stundungen und Ratenzahlungen angeboten.

  1. Die freiberufliche Tätigkeit mehr ausbauen mehr aktiv lernen. Am besten jeden Tag 1 std nur mit lernen verbringen zur täglichen Arbeit

  2. Zwei mal die Woche zum Sportverein. (Da ich relative neu in der Stadt bin, evtl kontakte knüpfen)

  3. Feste Tage für bestimmte Tätigkeiten festlegen. (Sa.: einkaufen/ Mo.u.Do.: Sport/ So.: Putzen/ Fr.: Freunde/...)

  4. Unbedingt einen Job mit besseren Verdienstmöglikeiten finden! :( Ohne Studium und Ausbildung gleicht es einem Lottospiel :(( (frage mich wieviel Sinn es macht mich mit einem derartigem Lebenslauf überhaupt für eine vernünftig bezahlte Stelle zu bewerben, aber habe auch keine wirklichen Alternativen...)

Für einige mag mein Text merkwürdig klingen, aber ich hatte nie einen Alltag und schon gar nicht einen geregelten. Ich wusste meisten nicht mal was mich in den nächsten zwei Tagen erwartet. Und ich hatte mal gelesen, dass man Routinen im Leben braucht. Es war spannend, aber auch kraftraubend irgendwann. Und ich glaube ich will auch mal dieses Leben führen. Sesshaft werden, planen können und zumindest erahnen was mich erwartet.

Wie sieht euer Alltag aus? Gefällt es euch? Genießt ihr es?

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