Kreationismus und Evolution sind vereinbar!
Diskuttiert mal über diese Aussage, würde gerne dieses Thema, von dem ich als Christ und Wissenschaftsbegeisterter absolut überzeugt bin, besser beleuchten und aus einem anderen Winkel sehen.
Definiere Kreationismus
Schöpfung durch Gott
Schöpfung durch Gott
Der Mensch? Abiogenese? Urknall?
Es geht um Evolution, also kannst du davon ausgehen, dass ich die Entstehung der Menschen meine. Mit Abiogenese ist es fast dasselbe
12 Antworten
Synthetische Evolutionstheorie ist mit Erschaffung Adams durch Lehm/Erde, theologische Evolution bzw Intelligent Design völlig unvereinbar.
Falls du mit Kreationismus Abiogenese und Urknall meinst: das wird von der Synthetischen Evolutionstheorie nicht behandelt.
Wieso sollte es unvereinbar sein?
Synthetische Evolutionstheorie basiert auf zufällige Mutation.
Sie hat kein Bewusstsein, kein Ziel und keinen Zweck.
Danke, schreibst du keine Antwort?
Nein, es ist Anpassung an die Umgebung, das ist Evolution
Die Synthetische Evolutionstheorie geht davon aus, daß Populationen aus variierenden Individuen bestehen und auch die Variationsbreite (Variation) an die jeweiligen Umweltbedingungen angepaßt sind. Mutation und genetische Rekombination sind das Rohmaterial, an dem die Selektion ansetzen kann.
Bitte lies selber, es ist absolut kein ausschluss für Gott, an dieser Stelle löse ich mal auf, Gott hat uns erschaffen, und hat uns dann die Fähigkeit gegeben, uns weiterentwickeln zu können, das ergibt durchaus Sinn, und kriegt sich nicht in die quere
Gott hat uns erschaffen
wir sind Trockennasenaffen.
und haben nichtmenschliche Vorgänget
- Ist das nicht 100% erwiesen
- Gott hat die Tiere vor dem Menschen erschaffen, und da Affen und Menschen gemeinsame Vorfahren haben, kann es sein, dass Gott so beides erschaffen hat
Wie willst Du 2 Ansichten, die jeweils das Gegenteil des Anderen aussagen, miteinander vereinbaren?
Logisch geht das auf keinen Fall. Es würde ja voraussetzen, dass beides wahr wäre, was aber unmöglich zutreffen kann.
Denk mal ein wenig darüber nach, ich gebe dir den Tipp: Du hast Recht, die Vorrausetzung ist, dass beides Wahr ist. Aber du musst etwas genauer über Evolution nachdenken. Ich verstehe aber deine Ansicht
Theistische Evolution:
Dein Blick ist ein bisschen kurz. Du sagst gewissermaßen: ein Quadrat ist anders als ein Kreis, unmöglich kann etwas gleichzeitig Quadrat und Kreis sein!
Aber dann stell dir einen Zylinder vor, der so hoch ist wie sein Durchmesser. Schaust du von oben darauf: ein Kreis. Schaust du von der Seite darauf: ein Quadrat.
Das Objekt kann also doch beides sein, es kommt nur auf die Perspektive an.
Der vergleich Hinkt etwas, weil es nicht direkt ein Quadrat ist, aber ja, es kommt auf die Perspektive an, und man muss etwas nachdenken
Schon, aber du kannst dein Wissen über die Realität erweitern, ich glaube das ist, was er sagen wollte
Natürlich erweitere ich auch mein Wissen über die Realität weiter.
Wer rastet der rostet.
Allerdings heisst das nicht, dass ich eine unbestrittene Realität durch etwas Unglaubhaftes ablösen werde.
Natürlich erweitere ich auch mein Wissen über die Realität weiter.
Ja, das meinte ich gar nicht, ich meinte, wenn du Dinge aus verschiedenen Richtungen anschaust, dann erweiterst du das wissen darüber, lass mich @Schemsets Vergleich etwas umformulieren:
Wenn du von oben auf einen Zylinder schaust, dann siehst du nur, dass da ein Kreis ist. Dir wurde gesagt, du schaust gerade auf einen Zylinder. Würdest du es jetzt dabei belassen, und würdest du nur von oben, auf diesen Kreis schauen, dann denkst du, das was eigentlich ein Kreis ist, ist ein Zylinder. schaust du dir diesen "Kreis" aber von der Seite an, dann siehst du, da ist ja noch mehr dahinter. Also erweiterst du deinen Horizont und dein Wissen. Ich hoffe es war einigermaßen verständlich
Wer rastet der rostet.
Sehe ich auch so
Allerdings heisst das nicht, dass ich eine unbestrittene Realität durch etwas Unglaubhaftes ablösen werde.
Das war auch nicht die Behauptung. Wie du ja am Beispiel gesehen hast, der vermeindliche Zylinder, war gar keiner.
ok, langsam entfernen wir uns immer mehr von Deiner sufgeworfenen Frage, ob beides vereinbar sei.
Ich muss sagen, dass hier (nicht von Dir) aber von anderen viel zu viel spekuliert wird. Ich begreife, dass viele Leute versuchen, Realität durch irgendeinen Glauben zu ersetzen.
In Glaubensfragen kann ich leider nicht mithalten. Ich halte mich an Fakten und nicht an Wunschdenken.
Danke für Dein Diskussionsthema. Ich klinke mich jetzt aus der Diskussion aus.
ok, langsam entfernen wir uns immer mehr von Deiner sufgeworfenen Frage, ob beides vereinbar sei.
Ja, sorry, ich wollte dir nur sagen, dass es absolut vereinbar ist, wenn du nur drüber nachdenkst
Ich muss sagen, dass hier (nicht von Dir) aber von anderen viel zu viel spekuliert wird. Ich begreife, dass viele Leute versuchen, Realität durch irgendeinen Glauben zu ersetzen.
Glaube ist wichtiger als du denkst
In Glaubensfragen kann ich leider nicht mithalten. Ich halte mich an Fakten und nicht an Wunschdenken.
Du kannst dich nicht immer an Fakten halten, es gibt nicht immer zu 100% die Wahrheit
Aber Wunschdenken ist das nicht
Nein, denn sie behaupten das Gegenteil des jeweils Anderen.
Inwiefern, verstehe, wieso du das denkst, aber erkläre kurz
aber erkläre kurz
Nö. Ich "muss" hier nichts liefern.
Du kannst es auch selber nachlesen.
Du musst nichts liefern, ich weiss, ja über beides bescheid, will nur wissen, wieso du das so schnell ausschliesst
Aber bist du dir wirklich sicher, dass sie wirklich das Gegenteil des jeweils anderen behaupten?
Aber wieso sollte es sich ausschliessen, dass Gott den Menschen erschaffen hat, und ihm die Gabe gegeben hat, sich der Umgebung, und der Welt anzupassen?
Du meinst also ob biblischer Schöpfungsbericht und die ET vereinbar sind. Nein, das sind sie nicht:
Die Evolutionstheorie ist aus verschiedenen Gründen nicht mit der Bibel vereinbar: Das Wort für "Tag" in 1.Mose 1 lautet "jom". Je nach Zusammenhang kann es unterschiedliche Bedeutungen haben: Die Zeit bei Tageslicht, eine 24-Stunden-Periode, Zeit allgemein, ein bestimmter Zeitpunkt oder ein Jahr.
Im Zusammenhang wird "jom" im 1.Mose 1 als gewöhnliche Tage definiert:
- Zum einen durch die Abgrenzung von Tag und Nacht("Und es wurde Abend, und es wurde Morgen") Dann hätte sich die Erde damals langsamer drehen müssen, was nicht zu belegen ist.
- Und durch die Nummerierung der Tage von 1-6. An anderen Bibelstellen wird "jom" 410-mal in Verbindung mit einer Zahl verwendet und immer bedeutet es einen gewöhnlichen Tag.(z.B 1.Mose 8,14) Warum sollte es im ersten Kapitel anders sein?
- An anderen Bibelstellen wird "jom" 23-mal in Verbindung mit "Abend" oder "Morgen" gebraucht. "Abend" und "Morgen" kommen ohne "jom" 38-mal vor. Alle 61 mal bezieht sich der Text auf normale Tage. Warum sollte es im 1.Mose anders sein?
Zur Beschreibung einer längeren Zeitperiode kann der Plural von "jom" verwendet werden. Der wird im 1.Mose aber nicht verwendet. Im biblischen Hebräischen gibt es Wörter(z.B "olam" oder "qedem") die sehr gut zum Beschreiben von langen Zeitperioden geeignet sind - die kommen im Schöpfungsbericht aber nicht vor.
Die Schöpfungstage lassen sich nicht auf lange Zeitperioden umdeuten, es sind eindeutig 24-Stunden-Tage gemeint.
Auch die angegebenen Reihenfolgen passen nicht zusammen:
Evolution:
- Urknall
- Sterne
- Sonne
- geschmolzene Erde
- Meer und Urzelle
- Evolution bis zum Menschen
Schöpfungsbericht:
- Wasserbedeckte Erde (1+2.Tag)
- Trockenes Land und Pflanzen (3.Tag)
- Universum (4.Tag)
- Meer und Vögel (5.Tag)
- Landtiere und Mensch (6.Tag)
Du siehst, die beiden Versionen lassen sich nicht vereinbaren.
Wenn du die theistische Evolution vertrittst, solltest du dir bewusst sein:
- Du schränkst Gott in Seiner Allmacht ein. Du sagst quasie Gott war nicht in der Lage die Erde 6 Tagen zu schaffen, sondern brauchte Millionen Jahre.
- Du untergräbst das Fundament des Evangeliums:
Nach der Bibel sind Leid und Tod eine Folge der ersten Sünde und kamen erst irgendwann nach dem 7.Tag. Wer als Christ an die Evolution glaubt, widerspricht dem, denn laut dieser Theorie gab es Leid und Tod schon bevor es Menschen gab.
Ein Christ, der an Evolution glaubt, muss auch glauben, dass der Mensch nur ein Tier ist. Damit widerspricht er der Bibel, die den Menschen den Tieren überordnet.
Hebräer 9: 22 und fast alles wird nach dem Gesetz mit Blut gereinigt, und ohne Blutvergießen geschieht keine Vergebung.
Zur Vergebung ist Blutvergießen nötig - deshalb starb Jesus Christus für uns! Laut Evolution gab es aber schon vor der ersten Sünde Blutvergießen. Das würde das Grundkonzept der Erlösung zunichte machen, denn die Bibel sagt eindeutig, dass Tod und Blutvergießen erst durch die Sünde Adams in die Welt kamen:
Römer 5: 12 Darum, gleichwie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod, und so der Tod zu allen Menschen hingelangt ist, weil sie alle gesündigt haben
14 Dennoch herrschte der Tod von Adam bis Mose auch über die, welche nicht mit einer gleichartigen Übertretung gesündigt hatten wie Adam, der ein Vorbild dessen ist, der kommen sollte.
15 Aber es verhält sich mit der Gnadengabe nicht wie mit der Übertretung. Denn wenn durch die Übertretung des Einen die Vielen gestorben sind, wie viel mehr ist die Gnade Gottes und das Gnadengeschenk durch den einen Menschen Jesus Christus in überströmendem Maß zu den Vielen gekommen.
16 Und es verhält sich mit dem Geschenk nicht so, wie mit dem, was durch den einen kam, der sündigte. Denn das Urteil [führt] aus der einen [Übertretung] zur Verurteilung; die Gnadengabe aber [führt] aus vielen Übertretungen zur Rechtfertigung.
17 Denn wenn infolge der Übertretung des einen der Tod zur Herrschaft kam durch den einen, wie viel mehr werden die, welche den Überfluss der Gnade und das Geschenk der Gerechtigkeit empfangen, im Leben herrschen durch den Einen, Jesus Christus!)
18 Also: Wie nun durch die Übertretung des einen die Verurteilung für alle Menschen kam, so kommt auch durch die Gerechtigkeit des Einen für alle Menschen die Rechtfertigung, die Leben gibt.
19 Denn gleichwie durch den Ungehorsam des einen Menschen die Vielen zu Sündern gemacht worden sind, so werden auch durch den Gehorsam des Einen die Vielen zu Gerechten gemacht.
Nach Vers 12 kam durch die Sünde der Tod. Ein Christ, der dem widerspricht entzieht dem Evangelium die Grundlage!
Dann wird durch die ganze Bibel der Schöpfungsbericht wörtlich genommen:
2.Mo. 31, 15 Sechs Tage soll man arbeiten; aber am siebten Tag ist der Sabbat völliger Ruhe, heilig dem HERRN. Jeder, der am Sabbattag eine Arbeit verrichtet, der soll unbedingt sterben!
17 Er ist ein ewiges Zeichen zwischen mir und den Kindern Israels; denn in sechs Tagen hat der HERR Himmel und Erde gemacht; aber am siebten Tag ruhte er und erquickte sich.
Die Schöpfungswoche dient als Grundlage unserer 7-Tage-Woche, womit jene eindeutig als wörtliche Woche definiert wird.
1Chr 1,1 Adam, Seth, Enosch,
Lk 3,38 des Enosch, des Seth, des Adam, Gottes.
Adam steht als historische Person in Stammbäumen.
Hi 31,33 Habe ich, wie Adam, meine Übertretung zugedeckt, sodass ich meine Schuld in meiner Brust verbarg,
Hiob vergleicht sich mit dem historischen Adam.
Hos 6,7 Sie aber haben wie Adam den Bund übertreten; dort sind sie mir untreu geworden.
Gott selber vergleicht Israel mit dem historischen Adam.
Apg 17,26 Und er hat aus einem Blut jedes Volk der Menschheit gemacht, dass sie auf dem ganzen Erdboden wohnen sollen, und hat im Voraus verordnete Zeiten und die Grenzen ihres Wohnens bestimmt,
Die Menschheit stammt buchstäblich von einer Familie ab.
Röm. 5,14 Dennoch herrschte der Tod von Adam bis Mose auch über die, welche nicht mit einer gleichartigen Übertretung gesündigt hatten wie Adam, der ein Vorbild dessen ist, der kommen sollte.
1Kor 15,45 So steht auch geschrieben: Der erste Mensch, Adam, »wurde zu einer lebendigen Seele«; der letzte Adam zu einem lebendig machenden Geist.
1Tim 2,13 Denn Adam wurde zuerst gebildet, danach Eva.
Auch in diesen Versen werden Adam und Eva als historische Personen verwendet.
Jud 1,14 Von diesen hat aber auch Henoch, der Siebte nach Adam, geweissagt, indem er sprach: »Siehe, der Herr ist gekommen mit seinen heiligen Zehntausenden,
Mt 19,4 Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Habt ihr nicht gelesen, dass der Schöpfer sie am Anfang als Mann und Frau erschuf
Jesus selber nimmt den Schöpfungsbericht wörtlich!
Die theistische Evolution entzieht dem Evangelium und der biblischen 7-Tage-Woche die Grundlage. Sie ist nicht mit dem christlich-biblischen Glauben vereinbar. (Und das ist auch nicht nötig)
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Grundsätzlich ist es natürlich möglich, dass ein Gott durch Evolution geschaffen hat. Aber das könnte dann nicht der biblische Gott sein.
Wenn du Wissenschaftsbegeisterter bist, könnte das vielleicht für dich interessant sein.
lg
Du schränkst Gott in Seiner Allmacht ein. Du sagst quasie Gott war nicht in der Lage die Erde 6 Tagen zu schaffen, sondern brauchte Millionen Jahre.
und du meinst, es schränkt seine Macht nicht ein, dadurch dass es in 6 Tagen war?
Nach der Bibel sind Leid und Tod eine Folge der ersten Sünde und kamen erst irgendwann nach dem 7.Tag. Wer als Christ an die Evolution glaubt, widerspricht dem, denn laut dieser Theorie gab es Leid und Tod schon bevor es Menschen gab.
Ich glaube nicht an die Evolution als Ursprung, sondern daran, dass es Evolution gibt und wir uns weiterentwickeln, was auch erwiesen ist
Ein Christ, der an Evolution glaubt, muss auch glauben, dass der Mensch nur ein Tier ist. Damit widerspricht er der Bibel, die den Menschen den Tieren überordnet.
Muss er nicht
Zur Vergebung ist Blutvergießen nötig - deshalb starb Jesus Christus für uns! Laut Evolution gab es aber schon vor der ersten Sünde Blutvergießen. Das würde das Grundkonzept der Erlösung zunichte machen, denn die Bibel sagt eindeutig, dass Tod und Blutvergießen erst durch die Sünde Adams in die Welt kamen:
Das schliesst sich überhaupt nicht aus...
Nach Vers 12 kam durch die Sünde der Tod. Ein Christ, der dem widerspricht entzieht dem Evangelium die Grundlage!
Wie widerspreche ich dem denn?
Die Schöpfungswoche dient als Grundlage unserer 7-Tage-Woche, womit jene eindeutig als wörtliche Woche definiert wird.
Gott gab es vor der Erde, somit auch vor den Tagen, also wieso sollte ein Tag so sein wie jetzt?
(Und das ist auch nicht nötig)
Doch ist es, da es nachweislich Evolution gibt, sich Lebewesen also weiterentwickeln, aber das heisst nicht, dass ich daran glaube, dass der Mensch durch Evolution geschaffen wurde, das ist schwachsinn
und du meinst, es schränkt seine Macht nicht ein, dadurch dass es in 6 Tagen war?
Die 6 Tage Schöpfung, 1 Tag Ruhe ergeben wenigstens noch als Vorlage der 7-Tage-Woche Sinn. Siehe 2.Mose 31.
Ich glaube nicht an die Evolution als Ursprung, sondern daran, dass es Evolution gibt und wir uns weiterentwickeln, was auch erwiesen ist
Ok, dann führe das bitte genauer aus. Was hat Gott deiner Meinung nach am Anfang geschaffen? Die erste Zelle und dann die Evolution laufen lassen? Wie konkret stellst du dir das vor?
Muss er nicht
Wenn du glaubst, dass wir von Affenartigen abstammen, dann schon. - Denn die sind Tiere.
Das schliesst sich überhaupt nicht aus...
Doch:
Die Bibel beschreibt den Sündenfall. Als Folge davon treten Tod (im biologischen und geistlichen Sinn) und Blutvergießen auf. Die Sünde versursacht, dass wir eigentlich ewig von Gott getrennt sind, da Er Sünde bestrafen muss.
Als Ausweg nimmt Jesus selber die Folge der Sünde - den Tod - auf sich und stirbt an unserer Stelle, damit wir gerettet werden können.
Wir haben also folgende Reihenfolge: Sündenfall --> Tod, Blutvergießen, Trennung von Gott --> Stellvertretertod Jesu für unsere Sünden --> Rettung.
Laut ET sind Tod und Blutvergießen nun aber von Anfang an vorhanden und sogar notwendig für die Evolution (das schlechter Angepasste wird ausselektiert). Sie sollen also nicht die Folge von Sünde sein.
Und wenn der Tod nicht durch die erste Sünde kam, ist auch Jesu Stellvertretertod unbedeutend.
Also doch, das eine schließt das andere aus.
Gott gab es vor der Erde, somit auch vor den Tagen, also wieso sollte ein Tag so sein wie jetzt?
Steht doch in der Antwort. Die Schöpfungswoche kann nur als Vorlage für die Arbeitswoche dienen, wenn sie genau so lang ist. Außerdem wird jeder Tag durch "Abend und Morgen" begrenzt. - und wo immer das in der Bibel gemacht wird, ist ein gewöhnlicher Tag gemeint.
Wie gesagt, steht alles in der Antwort.
da es nachweislich Evolution gibt, sich Lebewesen also weiterentwickeln
Es ist nachgewiesen, dass sich Lebewesen aufgrund bereits vorprogrammierter Variationsmöglichkeiten anpassen können. Doch sämtliche beobachtbare Veränderung bleibt in Grundtypgrenzen, es entsteht keine neue Information.
Mikroevolution ist nachweislich und die gibt es auch im Grundtypenmodell. Makroevolution ist Spekulation und die ist wesentlich für die ET.
Zum Thema Information hier ein Artikel. Und zu Makro- und Mikroevolution hier. (Die Artikel bitte lesen)
heisst nicht, dass ich daran glaube, dass der Mensch durch Evolution geschaffen wurde, das ist schwachsinn
Ok, dann lege bitte genau dar wie du dir das Zusammenspiel von Schöpfung und Evolution vorstellst.
Wenn der Umgangston so anständig bleibt, diskutiere ich auch gerne etwas länger.
Ok, dann führe das bitte genauer aus. Was hat Gott deiner Meinung nach am Anfang geschaffen? Die erste Zelle und dann die Evolution laufen lassen? Wie konkret stellst du dir das vor?
Er hat Adam und Eva geschaffen, und ihnen diese Fähigkeit gegeben, also insgesamt der Menschheit.
Wenn du glaubst, dass wir von Affenartigen abstammen, dann schon. - Denn die sind Tiere.
Das tue ich auch nicht, und ist auch in der Wissenschaft nicht bewiesen
Laut ET sind Tod und Blutvergießen nun aber von Anfang an vorhanden und sogar notwendig für die Evolution (das schlechter Angepasste wird ausselektiert). Sie sollen also nicht die Folge von Sünde sein.
Wieso genau? Es ist nicht wichitg, Evolution kann ja auch stattfinden, wenn sich Tiere vermehren (oder auch Menschen), und sich an die Umgebung anpassen, muss nicht unbedingt an den "Fressfeind" sein
Es ist nachgewiesen, dass sich Lebewesen aufgrund bereits vorprogrammierter Variationsmöglichkeiten anpassen können. Doch sämtliche beobachtbare Veränderung bleibt in Grundtypgrenzen, es entsteht keine neue Information.
Ja, das meine ich
Ok, dann lege bitte genau dar wie du dir das Zusammenspiel von Schöpfung und Evolution
Wie gesagt, Gott hat die Menschen erschaffen, und ihnen dabei oder danach die Fähigkeit gegeben sich der Umgebung anzupassen
Wenn der Umgangston so anständig bleibt, diskutiere ich auch gerne etwas länger.
Alles gut, ich beleidige niemanden, verstehe aber warum du es schreibst
Er hat Adam und Eva geschaffen, und ihnen diese Fähigkeit gegeben, also insgesamt der Menschheit.
Interessant, das klingt schon ziemlich nach dem kreationistischen Schöpfungsmodell. Mir scheint du hast dich bisher einfach nicht damit befasst. Ich gebe mal eine kleine Einführung:
Nach dem Grundtypenmodell hat Gott in der 6-Tage-Schöpfung Grundtypen (abgeleitet von "nach ihrer Art"), voll ausgebildete Arten, geschaffen, in die er ein großes Variationspotenzial gelegt hat. - sie waren genetisch polyvalent. Bist du mit mendelscher Vererbung vertraut? Die ist hier der Hauptfaktor. Gott hat mehr Erbinformation in die Grundtypen gelegt, als bei ihnen selber sichtbar ausgeprägt war. Sie waren also mischerbig.
Durch die weitere Vererbung hat sich die Erbinformation auf die Nachkommen aufgeteilt, zuvor latent angelgte Merkmale wurden ausgeprägt und es entstanden "neue" Phänotypen aufgrund bereits vorhandener Information.
Weitere Faktoren sind genetische Variationsprogramme, Epigenetik, Anpassung/Spezalisierung und z.T. auch Mutation. Und natürlich Selektion.
So konnten aus jedem Grundtyp jeweils weitere "Unterarten" entstehen. Es gibt also keinen großen Stammbaum, sondern viele kleine Stammbüsche. Nach bisherigen Studien liegt der Grundtyp etwa auf Familien-Ebene.
So hat Gott auch in Adam und Eva die Erbinformation für alle heutigen Varianzen innerhalb des Menschen gelegt. (Hautfarbe, Haarfarbe, leicht unterschiedliche Knochenbaus,...)
Der springende Punkt ist, dass sämtliche Information für alle Veränderung und "Weiterentwicklung" von Anfang an vorhanden ist. Der Informationsgehalt nimmt tendenziell eher ab, nimmt aber ganz sicher nicht zu.
Das ist Mikroevolution und ist fester Bestandteil des Kreationismus. Wenn du diese Art von "Evolution" meinst, besteht erst recht kein Bedarf Evolutionstheorie und Schöpfung zu verbinden, denn Mikroevolution ist schon fester Bestandteil der bibelbasierten Schöpfung.
Für die ET ist aber eben vor allem Makroevolution notwendig. - die Entstehung neuer genetischer Baupläne. Und das ist ganz und gar nicht nachgewiesen.
Solltest du dich damit noch nicht befasst haben, kannst du dich hier gut einlesen: https://www.genesisnet.info
Wieso genau? Es ist nicht wichitg, Evolution kann ja auch stattfinden, wenn sich Tiere vermehren (oder auch Menschen), und sich an die Umgebung anpassen, muss nicht unbedingt an den "Fressfeind" sein
Wenn du jetzt von Mikroevolution sprichst ja, die braucht den Tod anderer nicht unbdingt. Bei Makroevolution ist der Tod schlechter angepasster Artgenossen aber notwendig, damit sich die vorteilhafte Neuentwicklung in der Population fixieren kann. Daher hätte es laut ET (die vor allem von Makroevolution abhängig ist) den Tod schon vor den Menschen geben müssen, von Anfang an.
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Mir scheint du beschreibst schon ziemlich genau das, was der Kreationismus ohnehin besagt. Dann wäre es nur besser, begrifflich mehr zu differenzieren. Denn nur "Evolution" kann auf verschiedene Weisen verstanden werden.
Alles gut, ich beleidige niemanden, verstehe aber warum du es schreibst
Dann verstehen wir uns ja :)
Das ist Mikroevolution und ist fester Bestandteil des Kreationismus. Wenn du diese Art von "Evolution" meinst, besteht erst recht kein Bedarf Evolutionstheorie und Schöpfung zu verbinden, denn Mikroevolution ist schon fester Bestandteil der bibelbasierten Schöpfung.
Dann is ja gut
Für die ET ist aber eben vor allem Makroevolution notwendig. - die Entstehung neuer genetischer Baupläne. Und das ist ganz und gar nicht nachgewiesen.
Logischerweise, da es so nicht stattfand
Ich verstehe jetzt was du meinst.
Mir scheint du beschreibst schon ziemlich genau das, was der Kreationismus ohnehin besagt. Dann wäre es nur besser, begrifflich mehr zu differenzieren. Denn nur "Evolution" kann auf verschiedene Weisen verstanden werden.
Ja, das war vielleicht ein zu großes Spektrum
Dann waren wir ja doch von Anfang an einer Meinung. Wie lange interessierst du dich schon für Naturwissenschaften?
Ich eher für Physik, ich liebe Physik, seit etwa 2 Jahren. Biologie mochte ich früher habe nichts dagegen, aber ist nicht so mein Thema, wie gesagt eher Physik, und wenn du Historie als Wissenschaft siehst dann auch das seit einem Jahr, seit ich Jesus kennengelernt habe, denn das ist auch wichtig für den Glauben
Schön! Ich beschäftige mich seit etwa 3 (bis 4) Jahren mit "Schöpfung/Evolution". Meinen Fokus habe ich auf die Biologie gelegt, da ich gemerkt habe, dass ich die am besten verstehe. Zu anderen Naturwissenschaften belese ich mich "nebenbei" aber auch etwas.
Also Physik ist ziemlich interessant, vor allem aber, weil sie dich sogar zu Gott bringt! Was natürlich perfekt gepasst hat, als ich zum Glauben fand
Doch ist es, da es nachweislich Evolution gibt, sich Lebewesen also weiterentwickeln, aber das heisst nicht, dass ich daran glaube, dass der Mensch durch Evolution geschaffen wurde, das ist schwachsinn
Es gibt Evolution, aber keine wirkliche "Weiterentwicklung". Es bildet sich nichts neues heraus, es bleibt auf dem gleichen "Komplexitätslevel" oder nimmt an Komplexität ab.
Nun ja, meiner Meinung nach gibt es zwei Denkansätze:
1. Der ferne Schöpfer - man kann von einer Schöpfergottheit ausgehen, die den Urknall ausgelöst und die Physik in gewisser Weise "eingerichtet" hat, und dann sozusagen die Hände vom Lenkrad nimmt und alles sich entwickeln lässt, ohne noch einmal einzugreifen. Die Frage ist dann... ist es deterministisch? Hat die Schöpfergottheit alles im Voraus geplant und vorhergesehen? Oder baute die Gottheit nur das Labyrinth und lässt uns darin laufen?
2. Naturkräfte als Gottheiten - wenn man ein anderes Gottesverständnis hat und Naturkräfte als Gottheiten ansieht, dann erübrigt sich die Frage in gewisser Weise... denn die Phänomene, die man wissenschaftlich erforscht, können gleichzeitig als Gottheit angesprochen werden. Also, zum Beispiel kann man die Sonne erforschen - wie groß sie ist, wie heiß, und so weiter - und gleichzeitig anerkennen, dass das Leben auf der Erde nur durch Sonnenlicht funktioniert und daher dem Sonnengott danken.
Hat die Schöpfergottheit alles im Voraus geplant und vorhergesehen? Oder baute die Gottheit nur das Labyrinth und lässt uns darin laufen?
Ist auch eine schöne Frage, mache ich vielleicht auch mal. Hat damit jetzt aber nicht viel zu tun
2. Naturkräfte als Gottheiten
Interessante Ansicht, schliesse ich aber mal aus, das ist Definitionssache. Das hatten ja zb die Griechen, mit Verkörperungsgöttern wie zb Helios und Pontos.
Aber was meinst du jetzt, zu der Aussage
Man kann 1. und 2. verbinden in dem man, um bei deinem Beispiel bleiben, in der Sonne, Sterne , Planeten usw. Lebewesen sieht. In ihrer Macht und in ihrem Bereich sind sie Götter
Urknall ist wieder eine ganz andere Ecke, die man übrigens auch mit Gott vereinen kann, nein sogar muss.
Wieso sollte es unvereinbar sein?