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ARD und ZDF verklagen die Regierung und wollen mehr Geld von uns allen. Wie findet ihr das? Brauchen wie ARD und ZDF noch?

Nach der Verfassungsbeschwerde von ARD und ZDF für eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags sieht Bayerns Medienminister und Staatskanzleichef Florian Herrmann von der CSU die weiteren Beratungen der Länder zu einem neuen Finanzierungsmodell für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk gefährdet. "Die Klage der Rundfunkanstalten ist ein unfreundlicher Akt", sagte Herrmann. "Das stellt alle Bemühungen um ein neues geordnetes Verfahren zur Ermittlung des Rundfunkbeitrags infrage." Man habe sich "im Länderkreis auf einen klaren Zeitplan verständigt, um die Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks offen zu diskutieren und zukunftssicher zu gestalten", sagte Herrmann. "ARD und ZDF ist das offensichtlich egal. Die Klage wirft uns erheblich zurück und hat viel Vertrauen zerstört."

Der bayerische Journalistenverband (BJV) wirft der Staatsregierung und anderen Länderchefs vor, mit einer Ablehnung der empfohlenen Erhöhung die Verfassung zu verletzen. "Ministerpräsidenten verstoßen wider besseres Wissen gegen die Verfassung und müssen vom Bundesverfassungsgericht eingefangen werden. Hier stehen nicht Akzeptanz und Vertrauen von ARD und ZDF auf dem Spiel, sondern Akzeptanz und Vertrauen der Rundfunkpolitik", sagte BJV-Chef Harald Stocker einer Mitteilung zufolge.

Extrem unfreundlich! 68%
Verständlich... 19%
Absolut gut! 14%
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Wahlkampf - hat da irgendwer Lust drauf?

Hallo zusammen,

da ja bald die vorgezogenen Bundestagswahlen stattfinden, läuft der Wahlkampf nun wieder an.

Nach den ganzen Ampel-Streitereien und den großen Worten mit wenig bis gar keine Ergebnise über all die Zeit, zerrt dieses persönlich empfundene politische Hickhack tierisch an meinen Nerven.

Mir persönlich geht das in diesen Zeiten so dermaßen auf den Sa*k, dass ich es kaum noch ertrage, etwas Politisches anzuschauen. 

Wieder nur Gerede, Streit, leere Versprechen (wir müssen den Bürgern wieder mehr zuhören- gähn), Schuldzuweisungen, ablenkende Metaantworten auf tatsächlich beantwortbare, konkrete Fragen, bla, bla, bla... und dann ewige Koalitionsverhandlungen... und es passiert wieder monatelang nichts.

Wirtschaft, Infrastruktur, Bildung, Pflege, Migration, Verteidigung, innere Sicherheit etc. ... alles bleibt wieder liegen, wird temporär zum Dikussionsthema und versickert dann in den Untiefen der konstruierten Begründungslogiken.

Putin, Trump, Erdogan und Xi lachen sich nen Ast ab oder nehmen uns nicht mal mehr ernst.

Es kommt fast schon Politik- Verdrossenheit auf, die ich mir aber verbiete. Aber mich nervts.

Wie geht es euch damit?

Wahlkampf ist Ok, muss halt sein... 40%
Freue mich auf den Wahlkampf! 27%
Nervt so ekelhaft tierisch!!! 27%
Anderes... 7%
Politik? Wer oder was ist das?! 0%
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Tragen die Medien bei zum Aufstieg konservativer Kräfte?

Ich möchte mal eine Diskussion anstoßen: Glaubt ihr, dass die Medienlandschaft, die in vielen westlichen Ländern und den USA eher links geprägt ist, unbewusst zur Stärkung rechter Bewegungen beigetragen hat?

Wie wir an den jüngsten Wahlergebnissen sehen, tickt die breite Masse scheinbar nicht so offen und progressiv, wie es in den Medien oder in Hollywood dargestellt wird.

Ich kenne viele Menschen, auch aus der politischen Mitte und sogar aus dem linken Spektrum, denen die ganze "woke"-Kultur in den Medien, in der Werbung und in Hollywood mittlerweile zu übertrieben ist.

Die Vorwürfe kultureller Aneignung, die Gendersprache in vielen Medien und Behörden, Disney-Filme wie Arielle, wo dänische Meerjungfrauen plötzlich von Afroamerikanerinnen verkörpert werden, Netflix-Serien wie "The Fall of the House of Usher", in denen 70% der Charaktere LGBTQ+-Background haben, Werbekampagnen in Europa und den USA, in denen kein weißhäutiger Mensch mehr zu sehen ist, und ein permanent erhobener medialer Zeigefinger was Themen wie Inklusion, Klimaschutz und Frauenrechte betrifft, haben meiner Meinung nach bei vielen den Eindruck erweckt, dass die Gesellschaft schon viel toleranter wäre, als sie tatsächlich ist und eine entsprechende konservative "Gegenreaktion" provoziert.

Könnte diese Darstellung in den Medien, die an der Lebensrealität vieler Menschen vorbei geht, mit ein Grund sein, warum konservative und populistische Kräfte jetzt so viel Zulauf haben?

Weil sich konservative Menschen nicht mehr von den Medien vertreten fühlen?

Diskutiert gerne mit, aber bitte höflich.

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