Gutscheine als Entschädigung?

Hallo liebe Community,

Im April 2020 habe ich per WhatsApp ein Tattoo Termin gemacht (kein schriftlicher Vertrag, ausschließlich Terminvereinbarung per Smartphone) für den 18.09.2020 und eine Anzahlung in Höhe von 250 Euro getätigt (ausschließlich für den Termin, es wurde nie eine Vorlage entworfen oder sonstige Leistung erfüllt). Durch Corona und den Lockdown hat das Tattoo-studio den Termin abgesagt da die Tattowiererin welcher aus Russland kommt nicht einreisen durfte. Ich wollte den Termin allerdings bei dieser Künstlerin. Daraufhin haben sie den Termin wiederum auf den 05.12.2020 geschoben. Inzwischen hat sich bei mir einiges geändert und ich habe erneut angefangen zu studieren und bin auf das Geld finanziell angewiesen. Ich habe den Termin für den 05.12.2020 am 27.10.2020 vor Beginn des zweiten Lockdowns (November 2020) abgesagt. Nun will das Tattoo-studio mir nur einen online Gutschein ausstellen und beziehen sich auf Aussagen der Regierung das es ihnen gestattet sei das Geld auch in Gutscheinform "zurück" zu heben. In den AGB's haben sie keinerlei Richtlinien für die Anzahlung oder die Rückerstattung oder Absagen eines Termins. Nun würde ich gerne wissen ob Sie das Recht haben mir die Rücküberweisung zu verweigern obwohl nie eine wirkliche Leistung erbracht worden ist.

Vielen Dank im voraus :)

Gruß Lukas

Rechtsanwalt, Recht, Gutschein, Geld zurück, Rechtsfrage, Rückerstattung, Termin, Coronakrise
Angehörige sagt zur Pflegekraft sie sollen Vater zwigend duschen/waschen?

Es ist 01.01.21, Krankmeldungen waren vorhanden. Es sind nur 1 Pflegekraft, 1 Pflegehelferin und 1 Schüler im Dienst.
es sind 30 Bewohner den man bis 10uhr versorgen müssen damit sie noch frühstücken können, da schon um 11:50 das Mittagessen gibt . In diesen Frühdienst werden paar Bewohner geduscht, Verbandswechsel durchgeführt, Vitalzeichenkontrolle, Essen reichen, Zimmerpflege, Medikamente verteilen, Toilettengänge, es klingelt hier es klingelt da. Notruf da und Notruf hier.
Meine Kollegen war paarmal bei einem Bewohner drin um ihm fertig für den Tag zu machen, mehrmals hat er abgelehnt aufzustehen. Kollegin ging natürlich weiter den es gibt viel zutun. Einige Stunden später traf meine Kollegin diese Bewohner im Gang, sie versuchte die Bewohner zu überzeugen nochmals mit zukommen um ihn zuwaschen. Bewohner lehnt es nochmals. Angehörige kamen dann (Sie kommen jeden Tag und kontrollieren unsere Arbeit) ich (Pflegekraft ) war am Medis verteilen (sogar verzichte meine Pause damit die zwei Kollegen zur Pause kann, damit jemand noch von der Pflege im Wohnbereich ist, falls ein Notfall wäre) Angehörige kam zu mir im Speisesaal und Schreite mich an, zeigte mit dem Finger und beschimpfte mich warum man sein Schwiegervater nicht gewachsen hat. Ich ließ sie ausreden. Ich sagte ihr freundlich ,,entschuldige aber ich habe ihren Vater nicht gehabt, und versuchte ihr nochmals die Lage zu erklären. Sie zeigte sich uneinsichtig und ging zu meine Kollegin und beschimpfte sie weiter. Sie meinte wir sollen ihren Schwiegervater zwingen zu waschen da er schließlich dement es. Wir meinte natürlich wir haben alles versucht und er verweigerte es. Und wenn niemand zwingend dürfen sie meinte aber trotzdem. Die Frage ist. Wie sieht das rechtlich aus? Darf man einen Dementen mit Zustimmung von Angehörigen zwingen zur Pflege hauptsächlich Duschen wenn er schon sehr aggressiv nein sagt?

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