Anzeige aufgrund einer Falschaussage widerlegen oder ruhen lassen?

Meine Tochter und ich wurden wegen eines Unfalls verursacht durch unseren Hund im Mai diesen Jahres auf Treiben eines "Freundes" (jetzt nicht mehr!) wegen fahrlässiger Körperverletzung angezeigt.

Mit dem Mann habe ich selbst am Unfalltag gesprochen, der gab uns gar keine Schuld an seinem Sturz, ja, er habe sich erschrocken, aber er ist blöd ausgewichen und musste natürlich hinfallen - aber nicht wegen dem Hund. Von einer Anzeige hielt er nichts. Er erkundigte sich sogar nach meiner Tochter, die letztlich auch gestürzt war und einige unangenehme Schürfwunden (Schotterweg) davontrug.

Wie sich nun herausgestelllt hat, hat der Geschädigte uns auch nicht persönlich angezeigt, sondern seine Tochter. Ich vermute sogar ohne dessen Kenntnis oder Willen, aber das tut vermutlich nichts zur Sache.

Laut Aktenlage hat sie aber ihre Anzeige gegen uns auf die angebliche Schilderung ihres Vaters gestützt. Er soll ihr gesagt haben, dass meine Tochter die Leine nicht festhielt, sondern darauf stand. Das bedeutet nämlich, dass der Hund sich tatsächlich losgerissen hätte, und uns eine Fahrlässigkeit vorgworfen werden könnte, was aber nicht der Fall war und durch die Freundin meiner Tochter bestätigt werden könnte.

Meine Tochter wurde im Juni angezeigt, ich erhielt eine Anzeige erst im August. Aktuell haben wir also zwei Anwälte mit dem Vorgang beauftragt.
Ich bin die Halterin, war aber bei dem Unfall nicht dabei, kann also eigentlich nicht viel dazu aussagen.

Der Ausgang beider Ermittlungsverfahren hat möglicherweise erhebliche Auswirkungen auf ein nachfolgendes Verfahren durch das Ordnungsamt. Wenn uns also keine Straftat, Ordnungswidrigkeit oder Vergehen nachgewiesen werden kann, ist das natürlich besser für uns. Anderenfalls hat das Folgen für den Hund, schlimmstenfalls bis zur Beschlagnahmung.

Kann man das schon eine vorsätzliche eine Falschaussage nennen? Sollte man dagegen vorgehen? Was passiert, wenn wir dazu z. B. noch den Geschädigten persönlich befragen lassen würden?

Seit Monaten bangen wir wegen der möglichen Folgen durch das Ordnungsamt, ich musste eine neue Versicherung abschließen und wir haben zwei Anwälte beauftragen müssen. Ganz abgesehen davon, dass wir ziemlich verunsichert sind, wenn wir mit dem Hund rausgehen. Was auch nicht gerade hilfreich ist (Hundehalter wissen was ich meine).

Meinen Anwalt werde ich dazu natürlich auch noch näher befragen, aber ich würde gern eine tendenzielle Meinung dazu von euch lesen. Gerne auch mit fundiertem Fachwissen.

Recht, Hundehaltung, Strafanzeige, Strafrecht, Straftat, Straftatbestand
Kann man dem Hundebesitzer den Hund wegnehmen lassen?

Hallo schönen Guten Tag! Ich hätte mal eine Frage: Kann man einem Hundebesitzer den Hund entnehmen lassen?

Ich würde euch erstmal gerne mal den Sachverhalt etwas deutlicher erläutern und dann könntet ihr euch eventuell eine bessere Meinung bilden. Ich bin 16 Jahre alt und besitze nun seit einpaar Wochen bzw Monaten eine 4 Monate alte Labradorin,die sehr gehorsam aber auch sehr verspielt ist. Den Besitzer haben wir über eine Hunde app zum spielen kennengelernt. Der Besitzer soll wohl 13 bzw 14 Jahre alt sein. Er habe sich den jungen (ebenso 4 Monaten alten) Labrador gefühlt aus jucks angeschaffen.

Er bombardiert mich ständig mit Fragen über seinen Hund und wie er was wie machen soll. Darüber bin ich zum Teil froh,da er es zumindest versucht. Jedoch wollte er den jungen Hund nach einer Woche an mich für 2000€ abgeben obwohl er ihn für 1000€ bekommen hat. In der ersten Woche hat er den Hund ziemlich überfüttert,so,dass er 18kg/20kg wog und das nur weil der Typ vom Fressnapf meinte,dass Labbis sehr verfressen sind und er dem Hund somit soviel geben soll bis er genug hat. Nun wiegt er 16kg. Alleine das hat mich ziemlich erstaunt und schokiert.

Er hat den Hund auch garnicht wirklich mit anderen Spielen lassen bzw von anderen anfassen lassen,weil er es nicht mag wenn man seinen anfasst obwohl der Hund es so sehr möchte und der Hund so sozial ist.

In der ersten Woche hat er ihn sogar unbeaufsichtigt an Sachen gelassen und dann ups hat der Hund was giftiges gefressen und ist ab zum Tierarzt zum Glück ist natürlich nichts passiert.

Zu dem hatten wir uns gestern nochmal mit ihm getroffen und er habe mir erzählt,dass er eine Stunde mit dem Hund am Stück geht (obwohl man mit den jungen Hunden nur so 20-30min gehen sollte also 5 min pro monat) und dann geht er nur noch 2 mal mit ihm und das nur 5 bis maximal 10 Minuten.

Er nutzt eine Laufleine und fängt immer ruckartig aus dem Nichts an ihm zu ziehen und ruft nur den Namen des Hundes und gibt garkeine Kommandos woher soll der Hund denn wissen was der Besitzer von ihm will wenn er den Namen von dem kleinen nur konstant ruft.

Zu dem sind wir gestern mit ihm an den See als man uns sagte,dass wir abhauen sollen sind wir gelaufen. Er ließ den Hund hinter sich und der Hund hat auf meinen Freund gewartet. Somit musste mein Freund den kleinen Tragen,weil der Besitzer zu egoistisch war.

Der kleine wollte uns nicht von der Seite weichen und wollte nicht zurück zu dem jungen. Zu dem meinte der Junge zu mir,dass der Hund seit dem letzten Treffen keine Begegnungen mit anderen Hunden hatte..und das ist nun über einen Monat her würde ich sagen. Was kann ich in so einem Fall tun? Mein Freund würde den kleinen gerne nehmen. Achso und der Bengel lässt den Hund lauter Steine fressen und wegen seiner Unachtsamkeit musste ich immer die Steine aus seinem Maul fischen. Er wusste nicht mals,dass man einen Hundeführerschein braucht und meinte das hätte ihm niemand gesagt und somit würde er auch keinen machen..ich bin fassungslos.

Tiere, Hund, Haustiere, Hundehaltung
Kampfhund wie bei Ordnungsamt melden (Anonym)?

Vor paar tagen wurde unser kleiner Cockerspaniel (14 jahre alt) in unserem stammlokal von einem Kampfhund übel angegriffen. Gott sei dank hatte der kleine glück und nur ein tiefes bißloch am nacken welches am gleichen abend beim krankenhaus verarztet wurde.

Die sache ist nun das die halterin (ende 20) und ihr kolege (anfang 30 und an dem abend auch betrunken) uns zum KH gefolgt sind und mit uns warteten, sich ständig entschuldigten und auch bereit waren alle schäden zu bezahlen. Jetzt im nachhinein denke ich mir das man diesen kampfhund den sie haben (1 jahr alt, warscheinlich ein american pitbull terrier) unbedingt melden sollte, da durch das gespräch mit der halterin raus kam, dass der hund sogar die eigene schwester (des kampfhundes) auch schon angegriffen hat.

Dazu kommt auch das sie sagte sie habe keine versicherung für den hund und sie lügte uns auch an was dessen rasse angeht mit dem erfundenen namen ,,Labrador Max,, oder sowas ähnliches. (Nachdem wir bilder ihres hundes auf ihr FB profil fanden). Außerdem laufen oft kinder frei herum in diesem lokal bei dem auch sie stammgast ist, dazu kommt auch das ihr kolege beim Gespräch erwähnte das der hund OHNE LEINE FREI IM LOKAL SPAZIERTE.

Ich würde diese frau am liebsten sofort melden, wir haben ihre handy nummer und vollständigen namen und es ist schon vorherzusehen das ihr der hund weggenommen wird und sie ebenfalls eine strafe bekommt für die illegale haltung die sie ja offensichtlich begeht.

wenn da jedoch nicht das problem wäre das es sich bei diesen leuten um auf gut deutsch gesagt ,,Kanaken'' handeln würde die bei sowas evtl. unberechenbar sind. (Bin selbst ausländer, trotzdem sry für das wort)

Wir überlegen ständig wie wir sie melden sollen ohne das sie dahinter kommt das wir es waren, an dem abend gab es ebenfalls viele augenzeugen (einige die wir auch nicht kannten) doch diese würden sie ja nicht im nachhinein beim Ordnungsamt melden.

Gibt es da ne möglichkeit sie so zu melden ohne das sie darauf kommt bzw. würde das OA dabei helfen Anonym zu bleiben indem sie evtl. so tun als ob andere zeugen den vorfall gemeldet haben. Vielen Dank für jede Antwort!

Wir haben schon überlegt falls die halterin sich nach einem OA besuch melden würde, evtl. uns doof zu stellen und so zu tun als würden wir davon nix wissen und selbst überrascht wären da ihr hund doch ,,kein'' kampfhund war (so wie sie behauptete) und das evtl. Jemand aus dem lokal das ganze irgendwie gemeldet hat (evtl. Durch das kennzeichen des autos als sie wegfuhren.

Gefahr, Hund, Polizei, Gesetz, Hundehaltung, Kampfhund, Ordnungsamt, Ordnungswidrigkeit

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