Ist das nicht schade ?
Das die Mehrheit der Menschen auf der Welt in Armut lebt.
8 Antworten
Fragst du mich? Es ist eine Sauerei.
Tatsächlich ist es aber notwendig. Die Armut der Vielen ermöglicht den Reichtum der Wenigen. Das ist der Kapitalismus, den diejenigen, die über das Schicksal entscheiden, zu schön finden, um ihn aufzugeben.
(Dass du dich über die Armut aufregst, ist absolut legitim. Allerdings ist es bedeutungslos, wenn du nicht - zumindest in der Theorie (unabhängig davon, dass auch das selbstverständlich zunächst keinen Einfluss hätte) - bereit wärst, auf sämtliche Privilegien, die dir der Wohlstand ermöglicht, zu verzichten.)
Wenn Besitz/Reichtum einigermaßen gleich verteilt wäre, würde der Kapitalismus nicht mehr funktionieren. Das Geld, jenes Medium - ich nutze bewusst nicht Mittel -, welches den braven Gläubigen seinem Gotte am nächsten bringt, würde wertlos werden. Ja, wir dürfen hier Zustände Richtung Anarchie befürchten.
Dann wäre die Frage, wie sehr man die Schere schließen könnte, ohne das das System zusammenbricht.
Wenn man die vorherrschende Maxime ("schneller–höher–weiter") zu Rate zieht, so keimt eine düstere Vermutung.
Inwiefern? Ich meine die Extreme Armut nimmt ja seit Jahrzehnten ab, der Anteil Mittelständler wird immer größer, also was soll das für eine Vermutung sein?
Die Vermutung bezieht sich auf die Schließung der berüchtigten Schere.
Schade? Schrecklich würde ich das nennen.
Der Begriff Schade bedeutet für mich eine reine Feststellung. So wie wenn man mit Aktien handelt und diese gegenwärtig schlechte Kurs anzeigen.
700 Millionen Frauen, Männer und Kinder in extremer Armut müsste eigentlich jeden, vor allem jeden gläubigen Christen, sehr beschäftigen.
Das wichtigste Gebot von Jesus lautet:
Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.
Der Nächste sind nicht nur die Nachbarn, die Freunde, die Verwandten...es sind eben auch die Menschen in extremer Armut weltweit.
Jede und jeder kann etwas dagegen tun. Spenden, beten, bei Hilfsorganisationen mithelfen, Informationen verteilen....
Tatsächlich leben heute "nur" noch 8% in extremer Armut.
Jeden Tag entkommen dieser mehr Menschen:
Natürlich ist es schade, bzw. echt ätzend wenn Menschen unfreiwillig in extremer Armut leben (unfreiwillig, weil z.B. ja auch Urvölker und komplette Aussteiger dazu zählen, die sich selbst aber nicht als arm betrachten, weil sie schlicht kein Geld benötigen)
Da ist es tatsächlich auch "Glück" wo man geboren wird. Jemand in Deutschland wird in der Regel nie erfahren, was echte Armut ist, wenn man sich sein Essen auf der Müllhalde zusammensuchen muss...

8 % klingt nach extrem wenigen Personen.
Doch es sind somit 700 Millionen Frauen, Männer und Kinder, die in extremer Armut leben. Eine erschreckend hohe Zahl.
Das ist schade, ja.
Etwas weniger Armut wäre nicht verkehrt, dennoch sollte man vorsichtig mit dem sein was man sich wünscht. Mehr Geld für alle, bedeutet oft auch mehr Leid für alle. Es sollte meiner Meinung nach aber fürs Leben reichen.
Ja
Die eigentliche Schande ist aber, dass sie es nicht müssten, wenn die reichsten nicht so geizig wären.
Wer ist denn sonst Schuld daran?
Solche Idio- ich meine, reiche Leute wie Musk, könnten das Leben von so vielen Menschen schlagartig verbessern. Für ihn wäre das ein Penny. Nicht einmal.
Die Regierung, die Wähler. Die Regeln bestimmen nämlich noch nicht die Reichen. Wäre es gewollt, hätte man etwas gegen die hohen Profite aus der Corona-Krise bei den Milliardären machen können, war aber nicht gewünscht. Man hat lieber die Steuerzahler zur Kasse gebeten und das Geld zu den Reichsten hin geschoben
Man hat lieber die Steuerzahler zur Kasse gebeten und das Geld zu den Reichsten hin geschoben
Ja, und wer tut das? Die mächtigen und reichen. Oder jene, die sich dadurch Macht und/oder Geld versprechen.
Die Schuld liegt zu einem rechten Teil bei den Reichen und Einflussreichen. Sie könnten viel gegen die Armut unternehmen. Doch einfach mit dem Finger auf diese zu deuten und selber nichts zu tun, das wäre ebenso falsch.
Ich frage mich wirklich, wie das Leben aussähe, wenn der "Besitz/Reichtum" zumindest einigermaßen gleich verteilt wäre.
Leider konnte ich dazu noch nie was vernünftiges finden...