Bauchspeicheldrüse - Lipase bei 138 (normal bis 60) - grippaler Infekt Ursache?

Meine Mutter hat seit ein paar Tagen einen grippalen Infekt (Fieber, Halsschmerzen, Ohrenschmerzen, Bronchien dicht, etc.). Am 2ten Tag des Infektes musste sie zum großen Blutbild zum Arzt (der Termin stand schon länger). Nun ist ihr Lipasewert mehr als doppelt so hoch wie normal (138, normal bis 60). Mitte Mai war der Lipasewert bei 43, also voll im grünen Bereich. Der Arzt tippte nun auf eine Bauchspeicheldrüsenentzündung, wobei meines Wissens nach der Wert dann mindestens 3 mal so hoch sein müsste, oder? Sie hat keine Schmerzen, kein Druckgefühl im Bauch oder so, fühlt sich (bis auf den Infekt) gut und ohne Schmerzen. Kann der erhöhte Wert auch mit dem grippalem Infekt zusammenhängen? Die Gallenblase hat sie aufgrund von Gallengries vor ca 1 jahr rausbekommen (damals hatte sie bereits schlechte Bauchspeicheldrüsenwerte). In dem Zusammenhang wurde damals ein MRT gemacht, ohne Befund der Bauchspeicheldrüse, aber so haben sie den Gallengries entdeckt. Zusätzlich hat sie Diabetes Mellitus Typ2, nimmt 2 mal pro Tag Metformin 85 mg. In den letzten 8 Wochen hat sie ihre Ernährung umgestellt (kein Süßkram mehr, Vollkornprodukte, wenig Fett, etc) und so bereits 7 kg abgenommen (sie hatte leichtes Übergewicht). Ihren Langzeitzuckerwert konnte sie so von 8,5 auf 6,6 senken, was gut ist. Nun macht die Lipase Ärger... Wer kann helfen?

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Unterzucker? Panikattacke? Entzugserscheinung? Ich verzweifle!

Mein Problem erscheint sehr komplex und ich habe es noch nicht vollständig klinisch untersuchen lassen.  Nächste Woche steht die Untersuchung der Bauchspeicheldrüse an.

Fakt ist, dass ich seit einigen Wochen und mittlerweile fast täglich in den Mittagsstunden sehr heftige Zustände wie bei einer Unterzuckerung erlebe. Es sind immer ein paar Minuten des Horrors. Da ich ca. 10 Jahre mit wenigen Pausen Alkohol getrunken habe, sind mir auch die Entzugserscheinungen des Alkohols sehr bekannt. Sie sind auch ähnlich wie die Symptome eines beginnenden Unterzuckerschocks, aber auch einer Panikattacke, die ich in meinem Leben auch sehr oft erlebte.

Ab November letzten Jahres war ich zum ersten Mal in 10 Jahren 4 Monate völlig trocken, esse nicht mehr  viel und habe in wenigen Monaten ca. 12 Kilo abgenommen. Ich esse aber täglich, wenn auch nicht mehr so viel wie früher. Aber seit diese täglichen Zustände immer schlimmer werden, trinke ich während einer solchen Attacke gewisse, kleine Mengen Alkohol und nach ein paar Minuten hört der Spuk auf. Meine Ärztin meinte, ich würde damit Eigenmedikation betreiben, weil der Alkohol den Blutzucker nach oben schießt. Dextro-Plättchen helfen kaum.

In folgendem Text ist dieser tägliche minutenlage Zustand in einer Passage beschrieben: http://www.contrapunctus.me/?p=1241

 

Ich bitte um ernste Antworten, nicht etwa, geh zum Arzt. Da war ich. Danke.

 

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