Wieso werden Pädophile so gehasst?
Die können doch nichts dafür.
16 Antworten
Sie geben für Ungebildete und Ahnungslose den scheinbar "perfekten" Sündenbock. Wobei die eigentlich nur ihre eigene Ungebildetheit und Ahnungslosigkeit vorführen - und das selber nicht merken. :)
Wenn man weiß das Pädophile gesellschaftlich nicht akzeptiert, sowie moralisch falsch ist und deshalb bestraft werden muss, dann ist eine Veranlagung keine Ausrede, sondern birgt die Aufforderung in sich, sich professionelle Hilfe und Unterstützung zu suchen um zu lernen damit umzugehen, sowie verstehen zu lernen welches Leid den Opfern durch diese Veranlagung angetan werden kann. Menschlichkeit äussert sich besonders durch Mitgefühl und Anteilnahme für Schwächere und Schutzbedürfige, in diesem Fall die Kinder - nicht die Täter!
Wenn man eine solche Neigung verspürt hat man die Wahl sich einfach darin zu ergeben und damit x Menschen das Leben kaputt zu machen oder man kann sich in Behandlung begeben, um andere vor sich selbst zu schützen.
Es ist zu einfach zu sagen, ich kann nichts dafür und all seinen Begierden nach zu geben auf Kosten unschuldiger Menschen die dann ihr Leben lang darunter leiden müssen und tun.
Das sie für ihre Neigung nichts können mag psychologisch gesehen gerechtfertigt sein. Jedoch betrifft diese Neigung genau einen Personenkreis, sprich Kinder, die weder geistig gereift, mündig oder gar selbst eine Neigung entwickelt haben. Zudem sind Kinder schutzbefohlene Menschen. Wenn Kinder nunmehr missbraucht werden, dann ist dies eine besonders schwere Straftat, weil
- Kinder haben noch keinen eigenen Willen und werden unter Einschüchterung und Ausnutzung des Einflusses auf das Kind missbraucht.
- Kinder erhalten durch den Missbrauch eine Prägung sexueller Vorstellungen, die den sexuellen Vorstellungen der Allgemeinheit widersprechen.
Somit erfolgt eine Vergewaltigung von Personen die sich in keinster Weise dagegen wehren können, da ihnen jegliches Wissen und Empfinden fehlt. Dies muss zwingend mit aller Härte des Gesetzes bestraft und unterbunden werden.
Die Gesellschaft selbst reagiert mit großer Empörung auf diese Straftäter, wegen den von mir aufgeführten Punkten. Ein Kind ist in unserer Gesellschaft ein Schutzbefohlener. Wir müssen Kinder schützen!
Dafür, dass sie pädophil sind, können sie nichts.
Aber für ihre Taten schon. Das liegt in ihrer Verantwortung. Wenn sie merken, sie könnten sich evt. nicht beherrschen, dann sollten sie eben Hilfe holen.
Wer das "verabsäumt", hat verkackt. Das hat man sich dann auf die eigene Rechnung zu schreiben.
Die, die straffällig wurden, begingen dann halt meistens ziemlich ekelhafte Straftaten.
Aber ich hasse Pädophile nicht. Trotzdem würde ich mein Kind, wenn ich eines hätte, nicht alleine bei ihm lassen, wenn ich von dieser Neigung wissen würde.
Es geht um die Verantwortung für die eigenen Taten. Mit "der is halt so" darf keiner entschuldigt werden.
Denn so würde sich nie was bessern.
Außerdem hören eh meistens die Opfer, sie hätten das und das anders machen sollen und der Täter "is halt so". Da läuft was gewaltig daneben. "Tätergesellschaft" nennt man das glaube ich.
Noch ein Beispiel:
Ich kann nichts dafür, dass ich traumatisiert wurde.
Aber ich kann was für meine Handlungen. Würde ich mich bitter rächen und jemanden abknallen, wäre das in meiner Verantwortung.
Meine Meinung.