Was sind die deutlichsten Auswirkungen des Feminismus?
geschichtlich gesehen oder heutzutage?
Heutzutage
4 Antworten
Immer mehr Frauen betrügen ihre Partner und Partnerinnen. © 123rf/antoniodiaz
Der Klassiker in vielen heterosexuellen Beziehungen: Viele Frauen sind der Ansicht, ihr Partner nicht trauen zu können. Schließlich würden Männer nur mit ihrem Geschlechtsteil nachdenken. Allein die Angst vor dem Betrug stellt viele Beziehungen auf eine harte Probe. Passiert es wirklich und der Partner war mit einem anderen im Bett, wirft das die betroffene Frau meist total aus der Bahn. Das "Böser-Mann-Arme-Frau-Konzept" findet somit wieder eine neue Anhängerin.
Aber dieses Szenario scheint nicht mehr geschlechtsspezifisch zu sein und betrifft natürlich nicht nur heterosexuelle Beziehungen. Denn Forscher fanden heraus, dass Frauen ihre Partner oder Partnerinnen mittlerweile häufiger betrügen.
Sind die Beziehungen der Neuzeit monotoner und liebloser geworden als die unserer Eltern- und Großelterngeneration? Oder liegt es am zunehmenden weiblichen Selbstbewusstsein und der zunehmenden finanziellen Unabhängigkeit?
Der Grund für die weibliche Untreue liegt laut Psychologen in der Emanzipation. Karrieresprünge, Selbstständigkeit und ein finanziell unabhängiges Dasein sorgen dafür, dass sich die moderne Damenwelt das nimmt, was sie braucht, um im (Liebes-)Leben zufrieden zu sein.
Frauen der heutigen Zeit sind deutlich aufgeklärter und abgeschlossener. Das hat auch zur Folge, dass die Untreue zunimmt, sobald das Liebesleben nicht mehr erfüllt genug ist. Neben der triebhaften Offen- und Unbefangenheit der Frauen spielt auch das eigene Gehalt eine große Rolle. Will meinen: Die finanzielle Unabhängigkeit kann dazu führen, sich selbst und seine (körperlichen) Bedürfnisse ernst zu nehmen und diese zu befriedigen.
Eine Affäre mit dem hinreißenden Nachbarn ist somit deutlich realisierbarer, als es bei wirtschaftlich abhängigen (Haus-)Frauen der 40er-Jahre der Fall war.
Die Auswirkungen/Errungenschaften des Feminismus sind:
- Frauen dürfen erstmals studieren (ab 1900)
- Frauen dürfen in Vereine eintreten und Abitur machen (seit 1908)
- Frauen bekommen das aktive und passive Wahlrecht (1918)
- Frauen dürfen erstmals den Führerschein ohne Erlaubnis ihres Ehemannes machen (1958)
- Verheiratete Frauen dürfen mit der Antibabypille selbstbestimmt entscheiden, ob sie eine Schwangerschaft wollen oder nicht (1961)
- Frauen dürfen ein eigenes Konto eröffnen ohne die Zustimmung ihres Ehemannes (1962)
- Frauen dürfen auch ohne Erlaubnis ihres Mannes arbeiten gehen (1977)
- Das Gesetz zur Gleichbehandlung von Männern und Frauen regelt, dass Frauen das gleiche Geld für die gleiche Arbeit bekommen sollten (1980)
- Frauen dürfen nachts arbeiten (seit 1992)
- Frauen dürfen nicht mehr gezwungen werden, bei der Eheschließung den Namen des Mannes anzunehmen (1994)
- Eine Abtreibung bleibt unter bestimmten Bedingungen straffrei (1995)
- Ab sofort ist es verboten, dass Ehemänner ihre Frauen vergewaltigen dürfen (1997)
- Erzwungener Sex ist jetzt auch dann strafbar, wenn der Täter keine Gewalt angedroht oder angewandt hat. "Nein" heißt "nein". Es reicht aus, wenn das Opfer geäußert hat, das es mit den Handlungen nicht einverstanden ist. Nach der alten Regel mussten sich Frauen körperlich gegen den Übergriff wehren. (seit 2016)
Die deutlichen Auswirkungen des Feminismus sind mehr Gerechtigkeit zwischen den Geschlechtern.
Es gibt "mehr Gerechtigkeit" als früher, als Frauen noch annähernd wie unmündige Kinder behandelt wurden. Vollkommene Gerechtigkeit zwischen allen Menschen ist tatsächlich eine Illusion.
Naja immerhin "dürfen" Frauen nun auch Steuern Zahlen und natürlich Erwerbstätig sein.Das System bedienen.
Und natürlich ihren Nachwuchs vom Staat erziehen lassen.
Was in meiner Jugend tatsächlich eine Wahl war ,ist heute unabdingbarer Zwang ,weil die wenigsten Leute mit einem Einkommen noch durchkommen.
Die Emanzipation hat uns Frauen nicht nur vorteile ,sondern auch erhebliche Nachteile gebracht. Vor allem Nachteile fürdie Kinder .
Aber ist doch Prima,jetzt dürfen wir wenigstens ganz legal unsrere Kinder im Mutterleib abtreiben..
Also ich persönlich würde es als Fortschritt betrachtenwenn alle Frauen alle ihre Gewollten Kinder gebären dürften und ohne Sorgen und ohne vom Mann angewiesen zu sein ,erziehen könnten.
Aber sind wir ehrlich wer will schon mit einer Herdprämie abgespiesen werden,wie Frauen so um s Jahr 2010 herum in D nochöffentlich verunglimpft worden sind .Da gäbs noch viel zu sagen..dazu ..
Frauen dürfen nachts arbeiten (seit 1992)
- Frauen haben doch schon immer nachts in Krankenpflegeberufen gearbeitet.
Erzwungener Sex ist jetzt auch dann strafbar, wenn der Täter keine Gewalt angedroht oder angewandt hat. "Nein" heißt "nein". Es reicht aus, wenn das Opfer geäußert hat, das es mit den Handlungen nicht einverstanden ist. Nach der alten Regel mussten sich Frauen körperlich gegen den Übergriff wehren. (seit 2016)
Schön wärs !
https://www.emma.de/artikel/vergewaltigung-ein-skandaloeses-urteil-334451
Also ich seh jetzt keinen punkt wo ,,männer verweiblicht" werden wie es diese ,,alpha männer" immer behaupten 🤔
Er will ja aber mit der Frage auf genau das hinaus. Feminismus kastriert Männer, Feminismus macht Männer zu Außenseitern, Feminismus sorgt dafür das keine Kinder mehr gezeugt werden..sowas eben. Aber das Feminismus was gutes ist, sieht er patout nicht ein
Kommt drauf an, aus welcher Perspektive man es betrachtet. 🤔 Fakt ist, dass der Feminismus viele gesellschaftliche Veränderungen gebracht hat – manche positiv, manche kontrovers diskutiert.
Ein paar der deutlichsten Auswirkungen:
- Gleichberechtigung im Berufsleben: Frauen haben heute mehr Möglichkeiten, in Führungspositionen zu kommen und verdienen (zumindest offiziell) mehr als früher. Themen wie Equal Pay und Elternzeit für Väter werden ernster genommen.
- Rechtliche Veränderungen: Wahlrecht für Frauen (historisch gesehen mega wichtig), rechtliche Absicherung bei sexueller Belästigung, Vergewaltigung in der Ehe wurde erst durch den Feminismus strafbar gemacht.
- Veränderte Rollenbilder: Frauen sind nicht mehr nur „für Haushalt und Kinder“ zuständig, Männer dürfen sich auch mehr emotional zeigen, ohne dass es als „unmännlich“ gilt.
- Mehr Bewusstsein für Diskriminierung: Sexismus und gesellschaftliche Strukturen werden heute viel mehr hinterfragt.
Natürlich gibt’s auch Kritikpunkte – manche finden, dass es über das Ziel hinausschießt oder dass Männer dadurch benachteiligt werden. Aber unterm Strich hat der Feminismus unsere Gesellschaft definitiv verändert, ob man das nun feiert oder nicht. 😅
Mich interessiert immer wo das Menschen denken das Männer eingeschränkt werden :) ich komme selbst wirklich nicht drauf
Vom 19. Jahrhundert an betrachtet:
- Dass Frauen wählen dürfen.
- Dass sie ihren Ehemann nicht mehr um Erlaubnis fragen müssen, ob sie einer Arbeit nachgehen dürfen.
- Dass Frauen ein eigenes Konto haben dürfen.
- Dass Abtreibung sicher und straflos möglich ist.
- Dass es bestimmte Sexualdelikte gibt, wie sexuelle Belästigung oder Vergewaltigung in der Ehe.
- Dass Zeiten der Kindererziehung auf die Rente angerechnet werden, wenigstens in einem minimalen Anteil.
- Und viele weitere gesellschaftliche und rechtliche Errungenschaften.
Scheint in vielen Dingen eine reine Illusion zu sein.
Und Benachteiliegt oft jetzt einfach das andere Geschlecht die Männer .
Wer 2 Söhne Grossgezogen hat wie ich ,hat das bereits im Schulsystem klar miterleben müssen.