Gedankenexperiment Seminararbeit?
Ich würde gern eine Seminararbeit über den Text „Das Schiff des Theseus“ schreiben und mit folgenden Argumenten gegen den Reduktionismus argumentieren:
1) sind die Schiffsplanken auch nur „die Summe seiner Teile“, was also bei Weiterführung des Gedankens zu einer ungeordneten Wirklichkeit aus Atomen führt: die einzelnen Teile sind wiederum nur die Summe ihrer Teile usw. Da Atome ständiger Veränderung unterliegen und das Schiff aber durch die bestimmte Zusammensetzung der Teile definiert ist, müsste sich die Idenität auch ständig verändern - selbst, wenn man das äußerlich nicht erkennt. das ist unplausibel.
2) : Wenn die Identität des Schiffes von der spezifischen Zusammensetzung der Teile abhängig ist, wäre mit dem Austausch einer einzigen Planke das alte Schiff zerstört werden/nicht mehr existieren. Das ist ebenfalls unplausibel.
Erscheint euch das sinnvoll?
1 Antwort
Ich halte die komplette Argumentation für sophistisch. Das kleinste gemeinsame Vielfache so ins Augenmerk zu rücken ist per se ein philosophischer Trugschluss.
was meinst du mit "das kleinste gemeinsame Vielfache"?