Dienstunfähigkeitsversicherung sinnvoll?
Ich bin Lehrer (Beamter auf Probe) und habe bereits im Referendariat eine Dienstunfähigkeitsversicherung abgeschlossen. Sollte die Versicherung greifen, wird mein Ruhegehalt um 800€ aufgestockt.
wie sinnvoll ist diese DU eigentlich? Darüber hinaus glaube ich, dass ich recht viel zahle mit knapp 80€/Monat.
3 Antworten
mein stiefvater kriegt wegen na privaten rente 4200 euro im monat, jedes jahtr um 200 euro mehr, hat aber 800 einbezahlt, hat richtig viel geld gemacht als koch.
sein rücken ist kaputt gegangen und er ist dauerhaft befrührentet.
aber an dieser rücken geschichte wird er nicht sterben, bei ihm hat sich das mega gelohnt.
der ist noch keine 55 und wird sehr warscheinlich recht alt werden
Ich nehme einmal ganz stark an, dass du auf die Idee mit der DU-Versicherung nicht allein gekommen bist, sondern von Horbach, MLP oder einer ähnlichen "Beratungsgesellschaft" angesprochen wurdest. Einige finden die dort unterbreiteten Angebote nützlich, andere halten es für Abzocke. Klar ist, dass diese Gesellschaften natürlich nicht uneigennützig arbeiten, sondern für die Vermittlung des Versicherungsvertrags eine Provision kassieren. Die Versicherung muss deswegen nicht schlecht sein. Du solltest deine Versicherung und die Konditionen einmal mit anderen Angeboten vergleichen - das geht auch im Internet recht gut. Je jünger und gesünder du bist, desto günstiger ist dein Beitrag. Wenn du gesund und arbeitsfähig bist zur Rente bleibst, hast du natürlich nichts von der Versicherung. Wenn du aber bspw. an einer Realschule arbeitest und nach 10 Jahren "durch" bist, wirst du über eine (gute) DU sehr froh sein.
Selbstverständlich ist das sinnvoll.
Gerade als Lehrer kann bereits ein Tinnitus zu einer Dienstunfähigkeit führen.
Ganz zu schweigen von einer Depression.
Es kommt auch darauf an, für wie viel Mehrgeld man sich versichert. Wenn man Ruhegehalt plus 600€ von der Versicherung bekommen würde, bezahlt man monatlich weniger. Wenn du dich für 900€ absicherst, dann zahlst du dementsprechend im Monat mehr.
Das dürfte hier kaum einer beantworten können, weil es recht unterschiedliche verträge und Bedingungen gibt. Auch ist jeder Anbieter anders aufgestellt
Es kommt darauf an, welche Karenzzeit du abgeschlossen hast, und wie lange die Leistungsdauer dann ist. Das kann man nur direkt vergleichen.
Wenn du z.B. nur den Zeitraum bis 50 abdecken willst, ist das ja billiger. Ab 50 wäre deine Beamtenpension ja auch ausreichend zum Leben.
Danke! Was sagen Sie zu den monatlichen Beiträgen. Ich weiß, dass viele KollegInnen weniger zahlen. Ich finde aber nicht heraus, woran das liegt.