Soll die Bundesrepublik "vielleicht" überlegen Englisch in den öffentlichen Behörden und Dienstleistungen des Staates als zweite Amtssprache anzuerkennen?
54 Stimmen
10 Antworten
Ich sehe dazu keine Notwendigkeit. Wer in Deutschland ist sollte deutsch sprechen können. Darüber hinaus können die meisten englisch. Ansonsten gibt es Übersetzer und haufenweise Apps die dabei helfen.
Nicht jeder in einer Behörde kann ausreichend Englisch dafür.
Man sollte von jedem Deutschen erwarten, dass er deutsch versteht. Für jeden der sonst mut deutschen Behörden zu tun hat, gibt es sicher Ausdrucke und Übersetzer.
Hallo MataMata748,
ein Grund könnte m.E.n. sein, dass es immer mehr internationale Kooperationen gibt. In manchen Europäischen Ländern ist Englisch als - obwohl nicht Landessprache - als Amtssprache möglich. Dokumente/Formulare können so ohne Übersetzungen in einem internationalen Team geteilt werden. Bei Projekten in Deutschland muss der Schriftverkehr dagegen regelmäßig für andere übersetzt werden, das ist schlicht ein Standortnachteil der dazu führt, dass mache Projekte zwar mit deutscher Beteiligung aber nicht im Schwerpunkt an deutschen Standorten erfolgen.
Englisch als Amtssprache halte ich daher nur für juristische Personen sinnvoll.
Ich könnte mir vorstellen, dass in der EU, jedes Land seine Landessprache behält und kulturell auch pflegt, aber Englisch als zweite Amtssprache einführt.
Den Franzosen ist es egal, was in Deutschland gesprochen wird.
Die Idee scheitert garantiert an den Franzosen...