Was tun bei Problemen mit KITA?

Hallo.

Also nach nur kurzer Zeit wurde ich gebeten die Betreuungszeit zu verkürzen, weil mein Sohn nicht gerne Mittagsschlaf hält und die anderen Kinder wach hält. Da ich mich aber für eine neue Arbeit als Lehrerin bewerben wollte, wollte ich vorher Kurse belegen. Wir haben uns geeinigt, dass ich bei Terminen ihn bis zur gebuchten Zeit lassen kann, ihn ansonsten aber JEDEN TAG 2 Stunden vorher abholen muss, obwohl ich dafür bezahle. Sie hat dann gemeint die wolle, dass er eine Individualbegleitung bekommt. Die Regierung hat ihr dann mitgeteilt, dass das nichts wird (weil die KITA das organisatorisch vermasselt hat) und sie meinte zu mir, dass er nicht bis um halb 3 bleiben kann und sie jetzt mal im Jugendamt nachfragen wird wie sie ihn integrieren soll... seine Gruppe hat nur 10 Kinder!!!! Und teilweise sind auch die Eltern dabei (Kita ist mit Elternmitarbeit) und helfen mit. Also sehe ich das Problem wirklich NICHT. Und für Termine klappt es ja auch!!!!

Mein Kind ist nicht aggressiv, nicht schüchtern oder ähnliches. Er hatte lange die Angewohnheit wegzulaufen, wenn er draußen was spannend fand, bleibt jetzt meist aber da. In der Kita bleibt er halt nur beim Morgenkrwis nicht sitzen und spielt sehr gerne mit Klopapier und lässt das nicht...bei den Kindern ist er beliebt weil er meist gut gelaunt ist und viel lacht. Manchmal versteht er nicht, wenn Kinder etwas nicht wollen.... aber er ist ja auch erst 3

Ich werde ab September wieder arbeiten! Was kann ich tun?

Und wie schildere ich der Kita höflich meine Sicht?

UPDATE ich hab meinen Sohn ab März aus der Kita genommen. Im März hatte ich endlich einen Termin bei der Diagnostik aber er ist zu Jung um eine Diagnose zu stellen. Allerdings liegt ein starker Autismusverdacht im Raum. Auch ein zusätzliches ADHS und eine Hochbegabung wurden erwähnt. Mein Sohn wurde bei diversen Integrationskindergärten vorgestellt, die alle meinten, er bräuchte eine Individualbegleitung und haben mich auch auf das Thema Autismus angesprochen. Leider hat er durch die ehemalige Kita zwei Zwangsverhaltensmuster entwickelt, die allmählich besser werden. Eine Familienhilfe habe ich beantragt. Ergotherapie musste ich ewig warten geht aber am Donnerstag los! Ab Januar darf er in eine besondere Einrichtung, eine Heilpädagogische Tagesstätte (die meinten er ist definitiv ein Kind für sie). Ich habe daraufhin mal gefragt on mit die ehemalige Kita für die Beantragung dieser eine Stellungnahme schickt. Anscheinend hatte die Kita eine geschrieben aber die Beschwerdestelle hatte es versäumt, mit diese zu senden. Was da drinnen stand wird für die Diagnostik hilfreich sein ist aber sehr heftig

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Gewalt in Kitas nimmt zu. Würdet ihr eure Kinder noch in eine Kita bringen?

https://www.msn.com/de-de/nachrichten/nationales/seelische-und-k%C3%B6rperliche-gewalt-in-kitas-nimmt-zu/ar-AA15gYTt?ocid=ansmsnnews11&cvid=c881ee51d6d743429a2e8038d42bf84e

Seelische und körperliche Gewalt in Kitas nehmen zu, nicht nur im Bayern. Probleme sind einerseits der Personalmangel aber auch andererseits, daß Erzieherinnen nichts melden und das Spiel weiter mitmachen. Dabei ist Gesundheit und Wohlergehen von so kleinen Kindern enorm wichtig, und die Zukunft unserer Gesellschaft.

Noch vor 1,2 Jahren hätte niemand geglaubt, daß es so schlimm für unsere Kleinsten in Kitas sein könnte, doch was jetzt Stück für Stück rauskommt, ist erschreckend und beängstigend. Was soll aus Kindern werden, die schon früh in ihrem Leben systematisch Gewalt erfahren, oft sind die Kinder den ganzen Tag dort in den Einrichtungen und werden mit immer jüngeren Lebensjahren (oft schon ein paar Monate nach der Geburt) dorthin abgegeben, weil Eltern arbeiten wollen. Ich sage bewusst "wollen", denn auf der Straße leben muß hier in Deutschland niemand.

-Würdet ihr eure Kinder noch in eine Kita bringen oder sollte man sich Alternativen überlegen?

-Sollte man sich überlegen, ob einem der Job (die heutzutage ohnehin oft gewechselt werden) oder Gesundheit und Wohlergehen des eigenen Kindes wichtiger ist?

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Mit 33 nochmal den anderen Weg gehen?

Hi Leute,

ich arbeite derzeit in der Wirtschaft im Marketing und sitze im Büro. Ich bin 33 Jahre und bis auf meine Berufserfahrung im CallCenter, Gastronomie und als Quereinsteiger im Marketing habe ich sonst leider nichts vorzuweisen.

Ich habe weder eine Ausbildung noch ein Studium, aber ich glänze mit einer sehr gesunden Arbeitsmoral.

Ich will aber eine neue Route einschlagen. Etwas bei dem ich vielleicht nochmal richtig auf die Schulbank müsste und total reinklotzen könnte, damit ich danach mit einem netten Zeugnis/Abschluss einen vernünftigen, beruflichen und vor allem erfüllenden Weg einschlagen kann.

Ich würde, wenn mir der Weg sinnig vorkommt auch mein Abitur per Fernstudium nachholen. Was sowieso traurig ist, dass ich kein Abi habe bzw. es nie nachgeholt habe.

Bitte spart nicht mit euren Erfahrungsberichten, Ideen, Vorschlägen und Ratschläge... Es könnte alles hilfreich sein und mein Leben und vielleicht auch das eines Mitlesers, in neue Dimensionen bringen.

In Betracht käme einfach alles,.. sogar Auswandern usw.,.. natürlich müsste ich das mit meiner Lebenspartnerin absprechen, aber sie ist auch nicht gebunden, bzw. steht vor der gleichen Frage eines Berufswechsels.

Liebe Grüße und einen warmen zweiten Advent euch allen

Lenti

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Ist es verboten einem anderen Kind zu sagen es soll das eigene Kind in Ruhe lassen, sonst spreche man mit seinen Eltern?

Hallo Liebe Community,

Folgendes, unsere 5 jährige Tochter berichtet uns seit Monaten das sie oft von zwei bestimmten Jungs im Kiga geärgert wird und zwar aufs extremste. Einer zieht sie sogar oft in die Ecke, küsst sie und sagt ihr dann sie darf es bloß keinem sagen. Sie hat auch wirklich lange gebraucht bis sie sich endlich getraut hat uns das zu erzählen. Jeden Tag kommt sie verunsichert nach Hause. Jeden Morgen weint sie und sagt sie will nicht in den Kindergarten. Jeden Tag ist irgendwas neues. Wir fragen sie natürlich ob sie es den Erziehern sagt und ob sie das überhaupt mitbekommen. Ihre Antwort "ja sie sagt es immer es passiert aber nie was" und "nein, die selber sehen es nicht, sie wissen erst davon wenn ich es ihnen sage".

Ich habe die Erzieher so oft darauf angesprochen und wurde immer mit der Aussage "wir können nicht alles sehen bei so vielen Kindern" abgewürgt. Als sie uns dann eben das mit dem in die Ecke ziehen und küssen erzählt hat, haben wir im Büro angerufen - es hat sich absolut nichts geändert!

Heute Morgen hat mein Mann sie in den Kindergarten gebracht, die beiden Jungs standen ohne Aufsichtsperson im Flur (eigentlich müssen die Kinder in der Gruppe bleien) und haben kichernd auf unsere Tochter gewartet. Mein Mann hat die beiden dann angesprochen mit den Worten " Ich möchte das ihr meine Tochter in Ruhe lasst und sie nicht mehr ärgert und vor allem nicht mehr küsst, wenn ich sowas noch mal von ihr höre muss ich mit euren Eltern reden"

Als ich dann heute Nachmittag zum Abholen kam, habe ich nochmal das Gespräch zur Gruppenleitern gesucht, diese meinte das die Chefin da dabei sein will. Ich bin dann also direkt zu ihr um einen Termin auszumachen. Sie meinte das sowas ein absolutes No go wäre und das da erst mit den Erziehern und der Leitung geredet werden muss. Mir wurde 20 mal über den Mund gefahren als ich erklären wollte das wir das bereits mehrfach gemacht haben und nichts passiert ist.

Nun haben wir nächste Woche ein Gespräch welches schriftlich mit aufgenommen wird und wir sollen über das Wochenende auch noch mal aufschreiben was denn genau das Problem sei. Am Ende wurde mir dann noch gesagt das ich Sachen unterschrieben hab und wir eventuell mit Konsequenzen rechnen müssen, je nach dem wie sich die Leitung entscheidet.

Ich habe natürlich die Hausordnung durchgelesen, da steht nichts.

Versteht mich nicht falsch, es hätte so nicht laufen müssen, aber vielleicht kann sich der ein oder andere ja doch in uns bzw. in unsere Tochter hineinversetzen. Sie war ein so aufgeschlossenes und freundliches Mädchen, aber seit sie so bedrängt wird ist sie nur noch ein kleiner verunsicherter Drops. Sie traut sich im Kindergarten gar nichts mehr zu sagen und die angestaute Wut nimmt sie mit nach Hause und lässt diese an ihrer kleinen Schwester aus.

Darf man einem denn sozusagen fremden Kind nicht sagen es soll das eigene in Ruhe lassen und man gehe zu seinen Eltern wenn das nicht aufhört?

Erzieher, Kindertagesstätte
Wie findet ihr es, das Erzieher mit Kindern kuscheln?

Also ich habe in den Ferien ein Praktikum im Kindergarten gemacht (freiwillig), weil ich im pädagogischen Bereich arbeiten möchte. Bei den Kindern war es sehr beliebt, mit mir zu kuscheln, während ich ihnen vorgelesen habe. (Das ganze ging von ihnen aus. Also ich habe gesagt, "soll ich euch was vorlesen" und sie haben sich auf mich gestürzt). Auch ich fand das schön, zunächst einmal ist es ja ein Ausdruck davon, dass sie mich mögen, und zum anderen sind Menschen ja soziale Wesen und die meisten von uns mögen (einvernehmlichen) Körperkontakt.

Jetzt habe ich aber gehört, dass in vielen Kindergarten männliche Erzieher keinen Körperkontakt zu den Kinder haben dürfen. Ich finde das beschissen.

1. Ist es diskriminierend, Männer generell als potentielle Sexualverbrecher abzustempeln was grundsätzlich schon beschissen ist

2. Haben wir nur 7% Männer in Kitas. Man muss kein Genie sein, um zu wissen dass Kinder weibliche UND männliche Bezugspersonen brauchen. Man sollte Männer in Kitas fördern und nicht ausgrenzen

3. Was soll den ein Kind davon lernen? Männer dürfen nicht kuscheln?

Das Männer nicht wickeln dürfen, kann ich ja noch IRGENDWO nachvollziehen. Aber beim Vorlesen sind ja auch noch andere Mitarbeiter in Sichtkontakt...

Was meint ihr dazu? Wegen so einem Scheiß überlege ich es mir sehr gut, ob Erzieher wirklich mein Traumberuf ist. Mieser Lohn und Arbeitsumstände kann ich ja noch akzeptieren. Aber sowas?

Gut 47%
Schlecht 27%
Anders 27%
Erzieher, Kindergarten

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