Wurde gemobbt aufgrund meiner politischen Meinung?
2023 war ich fest von der AfD überzeugt, meine Schule aber nicht. An der Europawahl (an unserer Schule gab es damals eine Juniorwahl) wurde öfters rumgefragt, welche Partei man wählen würde und ob man rechts oder links ist. Damals wurde ich schon ,, unterdrückt" weil ich AfD wählen würde, aber ich habe mich getraut. Ich sagte ,,Ich würde die AfD wählen". Meine Klasse hat mich dumm angeguckt und seitdem werde ich Nazi, Rechtsextrem, 1933, Hitlerfan und so weiter genannt. Seitdem habe ich mich nie wieder getraut irgendwas über die AfD zu sagen, und musste meine Mrinung fälschen. Dieses jahr an der Bundestagswahl wurde wieder rumgefragt. Die selben Schüler von der Europawahl. Ich hatte angst,dass ich wieder beschimpft werde, und da unsere schule die AfD hasst, habe ich gesagt, ich würde Bündnis 90/Die Grünen wählen. Seitdem werde ich nicht mehr so stark beleidigt. Meine Schulsozialarbeiterin wollte mich ans Jugendamt melden, Der Grund war meine Eltern würden mich in einer Rechtsextremen Art erziehen. Meine Eltern haben das nie gemacht, nicht mal Ansatzweise. Wir konnten zum glück noch alles klären, aber meine Schulleitung beobachtet mich immernoch. Ich werde als Rassist hingestellt weil ich gesagt habe dass wenn man eine Person aufgrund der Religion beleidigt nicht rassistisch ist sondern eher Religionsfeindlich (ich bin selber Christ). Was soll ich tun?
Ich möchte nicht dass irgendwelche Leute hier antworten dass ich das verdient habe. Ich möchte eine Antwort von Leuten die in diesen Thema Ahnung haben.
Ich habe seitdem so eine richtige Angst davor überhaupt über Politik zu reden. Ich habe wirklich so Angst dass ich wieder so stark gemobbt werde.
Hast du die AFD aus rassistischen Gründen gewählt?
Nein
4 Antworten
Das ist leider das Demokratieverständnis, dass in Deutschland momentan vorherrscht. Und Kinder schauen sich sowas natürlich ab von ihren Eltern.
Vielleicht schaffst du, irgendwie mal medial Aufstand zu machen, ein paar Zeitungen würden sowas bestimmt gerne abdrucken. Vielleicht werden deine Mitschüler dann nicht besser, aber du weißt, dass du nicht alleine bist.
Ich weiß ja nicht wie alt du bist, aber wenn du stark genug bist dann solltest du deine politische Meinung offen vertreten.
Die AfD ist bis jetzt eine legitime Partei welche man wählen kann. Man muss ja nicht mit allem übereinstimmen was diese Partei vertritt aber man sollte schon zu seiner Meinung stehen, auch wenn man jede Menge Gegenwind bekommt.
Also ich bin kein AfDler, aber man sollte demokratisch mit AfDlern umgehen, zumal nicht alle rechtsextrem sind. Was kann man tun? Nicht viel. Das Problem ist natürlich, dass das Thema grade auch in Deutschland belastet ist.
Man kann sich von den Extremisten in der AfD distanzieren und erklären, dass man etwa die JA oder den Flügel um Höcke rigoros ablehnt. Man darauf verweisen, dass die AfD eine Unvereinbarkeitsliste als Vorrausetzung eines Parteieintritts verlangt.
Man kann seinen Standpunkt rational erklären und sachlich argumentieren, warum man die AfD unterstützen möchte.
Als ich noch in der Schule war, wars nicht anders..... gut da gabs noch keine AFD...wer gegen den Strom schwimmt braucht immer ein dickes Fell... :')
Ich hätte dazu gestanden, ich habe nie das getan was andere von mir erwartet haben... ^^