Warum achtet der Staat/Versicherungen nicht auf Gesundheit?
Ich hab eben gesehen, dass es in einigen Ländern so ist, dass viel mehr auf die Gesundheit der Bevölkerung geachtet wird.
Z.B durch Zucker/Fettsteuern, also alles wo viel Zucker oder viele ungesunde Fette sind, bekommt eine zusätzliche Steuer.
Aber auch jährliche Untersuchungen beim Arzt sind von Arbeitgebern (die haben ja auch was davon, wenn ihre Arbeiter alle gesund sind) oder der Krankenversicherung vorgeschrieben: wer dort zu dick ist und ein Risiko für Diabetes entwickelt, hat dann 1 Jahr Zeit gesünder zu werden, wenn nicht muss er höhere Versicherungsbeiträge bezahlen
Guckt man sich in Deutschland um werden die Leute immer dicker und unsportlicher. Lebensmittel werden immer ungesünder, es wird immer mehr Zucker oder billiges Fett zugemischt um an guten Zutaten zu sparen. Die ungesundesten Sachen sind am günstigsten, während gesunde Sachen teilweise viel teurer sind.
Wäre es nicht für alle besser, wenn da mehr drauf geachtet wird und da mehr getan wird?
6 Antworten
Da bin ich voll bei dir! Ich verstehe schon lange nicht mehr, dass es überhaupt so viele ungesunde Produkte zu kaufen gibt, die uns nachweislich krank machen. Eine höhere Steuer auf diese Produkte mit Zucker und Zusatzstoffen wäre sicher hilfreich, aber ich fürchte diese Industrie hat ne sehr große Lobby... leider.
Dabei zahlt der Steuerzahler am Ende mit seiner Gesundheit und den immer höher werdenden Krankenkassenkosten und möglicherweise sogar mit seinem Leben. Denn nicht nur Diabetes und Bluthochdruck, sondern auch Krebs gehören zu den Folgen...
… nicht nur Diabetes….. gehören zu den Folgen…
Du solltest schon sagen, von welcher
Diabetes -Erkrankung du eigtl. sprichst,
nämlich von Diabetes T2.
Durch ungesunde Ernährung, viel Zucker
und Übergewicht erkrankt man nämlich
nicht an Diabetes T1.
Und das tödlichste ist die Geburt sie endet immer mit dem tot. Es hat noch kein Mensch geschafft endlos zu leben. Die Folgen einer Geburt sind also tödlich. Ein Verbot wäre angebracht
Hallo Wessi15, 👋
wer dort zu dick ist und ein Risiko für Diabetes entwickelt, …
du solltest schon sagen, von welcher Diabetes -
Erkrankung du sprichst, nämlich von Diabetes T2.
Durch ungesunde Ernährung und Übergewicht
hat man nämlich kein Risiko, Diabetes T1 zu
entwickeln, oder daran zu erkranken.
Guckt man sich in Deutschland um werden die Leute immer dicker und unsportlicher.
Ja, deshalb gibt es ja auch immer mehr Menschen
mit Diabetes T2 (Übergewichts-Diabetes).
Lebensmittel werden immer ungesünder, es wird immer mehr Zucker oder billiges Fett zugemischt um an guten Zutaten zu sparen.
Mich wundert es immer wieder, dass so viele
Leute diesen ungesunden Schrott in Massen
und regelmäßig/täglich kaufen und essen!
Die ungesundesten Sachen sind am günstigsten, während gesunde Sachen teilweise viel teurer sind.
Das ist eine Schande!
Wäre es nicht für alle besser, wenn da mehr drauf geachtet wird und da mehr getan wird?
Ja natürlich…aber ich denke, das wird nicht
passieren, solange so viele Menschen diesen
ungesunden Mist kaufen und essen/trinken!
~~~~~~~
LG 🙋🏻♀️🪶
.
Man nennt heutzutage DMTyp2 nicht mehr Altersdiabetes, sondern Übergewichts-Diabetes, weil der Großteil (~ 80%) aller Typ2-Diabetiker übergewichtig ist. Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel. 🥳
Z.B durch Zucker/Fettsteuern, also alles wo viel Zucker oder viele ungesunde Fette sind, bekommt eine zusätzliche Steuer
Ja, könnte man machen. Ich meine es gibt auch in der deutschen Politik Leute, die das fordern. Wurde, glaube ich, bisher nicht eingeführt, weil man die Menschen einfach selbst entscheiden lassen will was sie essen. Und vielleicht auch ein Bisschen wegen Lobbyismus der Lebensmittelindustrie, denn mit Zucker lässt sich gutes Geld verdienen.
wer dort zu dick ist und ein Risiko für Diabetes entwickelt, hat dann 1 Jahr Zeit gesünder zu werden, wenn nicht muss er höhere Versicherungsbeiträge bezahlen
Das sehe ich kritisch. Eine gesetzliche Krankenversicherung soll ja allen die gleiche Gesundheitsversorgung und finanzielle Sicherheit bieten, egal welche Vorerkrankungen sie haben. Und Fettleibigkeit ist eine Krankheit. Außerdem kann Übergewicht auch Folge von anderen Krankheiten sein oder einfach genetisch bedingt. Ich würde sogar behaupten dass die Gene die größte Rolle spielen.
Also zu deinem zweiten Punkt: Wenn ich das richtig verstanden habe, wird da schon drauf geachtet, ob du zu dick bist, weil du einfach ungesund lebst, oder ob du zu dick bist weil du Medikamente brauchst, Krank bist oder sonstwas. Wer krank ist wird natürlich nicht bestraft, sondern nur der, der auch an seiner Situation selbst schuld ist.
Naja, ich denke es ist einfach schwer festzustellen, wie sehr jemand selbst schuld an seiner Krankheit ist. Man könnte zum Beispiel als Folge einer anderen psychischen Erkrankung eine Essstörung entwickelt haben. Diese andere psychische Erkrankung, die die eigentliche Ursache des Problems ist, kann vielleicht unerkannt bleiben, weil man sie selbst einfach nicht als Krankheit wahrgenommen hat oder sich damit nicht zum Arzt getraut hat oder der Arzt sie nicht erst genommen hat weil er sich damit vielleicht selbst nicht so gut auskannte.
Die selbe Diskussion könnten wir zu Suchterkrankungen führen (z.B. Rauchen, Alkohol und andere Drogen). Oft wird den Leuten unterstellt sie wären selbst schuld an ihrem Problem, aber in Wirklichkeit liegen meist unentdeckte psychische Erkrankungen wie ADHS, Depression oder Angststörung zugrunde und Menschen werden abhängig, weil Drogen anfangs ihre Symptome lindern. Mit suchtartigem Essverhalten ist es ähnlich.
Schau dir Skandinavien an: massive Steuern auf Alkohol, und trotzdem saaufen die, als ob es kein morgen gäbe. Nicht wie bei uns, mal ein Glas Wein zum Essen, sondern wirklich bis zum Umfallen. Die Regierungen wissen das und wollen die Steuereinnahmen.
Und zum Thema Arbeit: wenn man Alkohol, Tabak, Zucker etc. besteuert um die Leute gesund zu halten (was richtig wäre) - dann müssen Stress und Überstunden (Pflege, Ärzte, Paketzusteller, etc.) ebenfalls besteuert werden weil das massiv krank macht - will der Staat aber nicht, weil Hauptsache die Leute gehen arbeiten und zahlen steuern.
Der Pro-Kopf-Alkohol-Verbrauch pro Liter:
Skandinavien: 7 Liter
Deutschland: 10 Liter
Was hattest du noch gleich gesagt?
dann müssen Stress und Überstunden (Pflege, Ärzte, Paketzusteller, etc.) ebenfalls besteuert werden weil das massiv krank macht - will der Staat aber nicht, weil Hauptsache die Leute gehen arbeiten und zahlen steuern.
Das ist aber kaum umsetzbar, eine Zuckersteuer lässt sich hingegen problemlos umsetzen.
Wäre eine gute Idee. Aber die Aufschreie in der Bevölkerung ist extrem laut, wenn sowas nur angedacht wird.
Aber die Aufschreie in der Bevölkerung ist extrem laut
Du hörst vermutlich nicht richtig, wer da schreit.
Er hat schon recht. Hab eben mal gegoogelt und tatsächlich ist die Mehrheit in Deutschland für eine Zuckersteuer etc. Nur Politiker machen es nicht und das wahrscheinlich weil Lebensmittelhersteller natürlich dagegen sind und das sind ja die mit dem Geld für Parteien etc.
tatsächlich ist die Mehrheit in Deutschland für eine Zuckersteuer
Ganz ehrlich: Das glaube ich nicht. Denn das würde bedeuten: Viele Lebensmittel würden teurer. Und das will niemand. Und: Allein so eine Ankündigung wäre dann nochmal Wasser auf die Mühlen der AfD.
In UK wurden die Lebensmittel nicht teurer, sondern die Hersteller haben weniger Zucker verwendet, weil sie wussten, dass die Kunden die höheren Preise nicht zahlen werden
Interessant. Wäre natürlich toll, wenn es hier auch so kommen würde. Allerdings: In Deutschland ist das ein wenig anders bei Preiserhöhungen. Und: In England sind die Lebensmittelpreise auch ziemlich nach oben gegangen nach dem Brexit. Also zahlen die Verbraucher da auch - weil hungern ist keine Alternative.
Und dann: wenn ich schon daran denke, was Frau Dr. Weidel dazu palavern würde über die Regulierungssucht der linksversifften Regierung ...
Auch sehr schlanke Personen können am Diabetes Typ2 erkranken!