Neuköllner Schule versuchte, Schüler zum Fastenbrechen zu verpflichten - Wie steht Ihr dazu?
Berliner Schule will Kinder zu Ramadan-Essen zwingen - Senat greift ein - FOCUS online
Aus dem Artikel:
Die Veranstaltung, auf der die Kinder dabei auch muslimische Traditionen lernen sollten, war ... als Pflichtveranstaltung auch für Nicht-Muslime angekündigt. Die Kinder sollten dafür auch etwas zu Essen mitbringen. „Dieses Treffen ist verpflichtend, da wir dafür einen anderen Unterricht ausfallen lassen“, hieß es in dem Schreiben.
Vor allem nicht-religiöse Eltern liefen gegen die Pflichtveranstaltung Sturm. „Weihnachten wird nichts an der Schule gefeiert, Ostern auch nicht, – zu keinem der christlichen Feiertage in Deutsch gibt es Pflicht-Veranstaltungen“, beschwerte sich ein Vater gegenüber der Zeitung. „Aber zum Ramadan müssen unsere Kinder antreten, wo leben wir denn?“
Senat stellt klar: Keine religiösen Veranstaltungen an der SchuleNachdem das Schreiben bekannt wurde, schaltete sich jedoch der Berliner Senat ein und stellte klar: religiöse Veranstaltungen dürfen keine Pflichtveranstaltungen sein. Die Einladung zum dem Fastenbrechen verstoße gegen das Neutralitätsgebot...
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9 Antworten
In der Kita meiner Tochter gibt es ein Winterfest und ein Verkleidungungsfest, obwohl es eine katholische Einrichtung ist.
Ich finde das alles geht inzwischen zu weit.
Wer nach Deutschland kommt muss sich mit den deutschen Bräuchen abfinden, nicht umgekehrt. Und meine ausländischen Kollegen können das auch, wundern sich teilweise sogar daß wir so was machen.
Meine Kinder wären da nicht hin, auch wenn es 10x verpflichtend gewesen wäre.
Das sind letztendlich alles Vorgänge einer geleugneten Islamisierung.
Ich ordne das jetzt mal als Polemik ein.
Wir leben hier in einem christlich-jüdisch griechisch-römisch geprägten Kulturraum. Trotzdem verlangt niemand Assimilation.
Ich ordne das jetzt mal als Polemik ein.
Es ist genau so Polemik wie deine These der "Islamisierung" billigste Polemik ist.
Also ich vertrete diese These seit der Lektüre von SOS Abendland von Udo Ulfkotte aus dem Jahr 2008. Ich finde, dass wir zu stark nachgeben - auch wegen falsch verstandener Toleranz.
Klar. Weil ein Rechtsradikaler wie Ulfkotte das geschrieben hat muß es ja richtig sein. Sorry, aber es ist eine dumme Verschwörungstheorie und dabei bleibe ich. Aber glaube ruhig was du möchtest.
Uflkotte wurde nie vom Verfassungsschutz beobachtet und sein Buch ist gut belegt. Viel mehr kann ich dir jetzt auch nicht sagen.
Was an "es wurde und wird niemand gezwungen" ist eigentlich missverständlich?
Es war eine Pflichtveranstaltung, was ist DARAN missverständlich? Sicher, die Kinder und ihre Eltern wären nicht öffentlich hingerichtet worden, wenn die Kinder nicht an der Veranstaltung teilgenommen hätten. Aber es war ursprünglich eine Pflichtveranstaltung, auch wenn später der Berliner Senat eingriff.
Es wurde falsch formuliert. Es war keine Pflichtveranstaltung, genau so wue es Befreiung von muslimischen Kindern bei Weihnachtsfeiern gibt.
Die Schule darf keine Gesetze brechen. Also ist das Schreiben gegenstandslos. Insbesondere hat es nichts mit "Islamisierung" zu tun, da dem Gesetze entgegen stehen.
Die polemischen Ausflüchte des islamophilen Nutzers sind typisch....
Natürlich denn Europa ist Christlich! Wer hier her kommt kann seine hintlerwälterische Lebensweise samt Fetzen am Kopf zu Hause lassen.
Realistisch gesehen finde ich es eigentlich gar keine so schlechte Idee im Zuge der Behandlung des Islams im Religionsunterricht zum Beispiel auch sowas mal abzuhalten. Da lernt man die ganze Sache dann nicht nur theoretisch, sondern nimmt auch praktisch was mit, zumal ein Festessen ja nun vermutlich auch nicht irgendwie gefährlich ist.
Insbesondere wird dafür ja Unterricht als Ausgleich ausfallen, ich gehe also davon aus, dass es auch als Schulveranstaltung im Sinne eines bestimmten Unterrichtsfachs gedacht war.
Jetzt hat eben der Senat sein Veto dazu erhoben und auch das kann ich nachvollziehen, Stichwort Religionsfreiheit. Natürlich sollte dazu niemand verpflichtet sein.
Doch wie gesagt... an und für sich finde ich das Angebot sehr interessant, um etwas über eine der Weltreligionen in Erfahrung zu bringen. Wenn unsere Schule das angeboten hätte und dafür Unterricht ausfallen würde, wäre ich wohl hingegangen.
Diese Land verkommt zunehmend und verfällt dem Wahnsinn.
Kein Wunder.
D.h. die verpflichtenden Weihnachtsferien und Osterferien sind ein Beispiel für die schleichende Christianisierung? Oder wie ist das? Natürlich finden ähnliche verpflichtende Veranstaltungen für christliche Feste nicht statt, da diese Feste völlig zufällig in den Ferien statt finden. Aber es gibt genug christliche Veranstaltungen die sehr wohl Pflicht sind, beispielsweise Sankt-Martins-Umzüge an vielen Grundschulen.
Gehen Eure Grundschulkinder noch zum St.-Martins-Umzug... - Grundschule - Forum | Rund ums Baby