Heizungsfirma verklagen - Chancen?

Hallo allerseits,

kurz vorweg zur häusl. Situation: dreistöckiges Wohnhaus (Eigentumshaus, kein Mietverhältnis), Haus jetzt 180 Jahre alt, im Inneren Lehmwände, Bausubstanz hervorragend lt. div. Gutachtern

Nach der Wende wurde eine Heizung installiert, es gab nie Probleme. Vor zwei Jahren musste ein neuer Brennwertkessel eingebaut werden, im gleichen Zuge wurden auch neue Rohre im Schornstein verlegt. Letztes Jahr gab es einen lauten Knall und der obere Teil des Schornsteins (ca. 4 Meter) brach weg. Div. Gutachter kamen alle zum gleichen Ergebnis: durch mangelnde Isolation kam es zu Kondenswasserbildung welche die Lehmwände komplett durchweichte - sogar die zuständige Firma bestätigte dies und räumte den Fehler ihrerseits ein.

Die zuständige Firma erklärte sich bereit den Schaden zu übernehmen - klingt erst mal nicht schlecht. In Rücksprache mit den Gutachtern wurde klipp und klar gesagt, dass der Schornstein großflächig saniert werden muss, Firma sanierte aber nur den betroffenen Teil welcher eingestürzt ist. Erneut kamen Gutachter und kamen zu dem Ergebnis, dass das so nicht konform ist und nochmal nachgebessert werden muss. Die Firma stellt sich nun jedoch quer und verweigert jegliche Nachbesserung.

(Sorry, dass ich das Wort Gutachter so oft verwendet habe, aber die haben nun mal mehr Ahnung als ich - kamen ja auch alle zum gleichen Resultat)

Lohnt es sich die Sache vor Gericht zu ziehen bzw. hätte man da überhaupt Chancen den Rechtsstreit zu gewinnen oder doch lieber in den sauren Apfel beißen und Sanierungskosten selbst tragen welche jedoch im fünfstelligen Bereich liegen?

Ich wäre echt dankbar wenn jemand ne hilfreiche Antwort parat hat :-)

Schornstein, Gericht, Mangel
Kaminofen auf einer angebauten Erhöhung?

Hallo zusammen,

ich hoffe, dass wir Schornsteinfeger oder jemanden, der sich mit der Thematik auskennt unter uns haben.

Kurze Hintergrundgeschichte:

In unserem frisch erworbenen Altbau-Haus haben wir einen verkleideten Kaminofen in einer Ecke des Raumes. Dieser ist im Prinzip komplett unterputzt, sodass man an keine Infos des Ofens dran kommt. Der Ofen wird vermutlich nicht so alt sein, dass es ggf. als Antiq abgestempelt werden kann.

Aus diesem Grund bleiben uns 2 Alternativen: 1. Teuer nachrüsten mit Partikelfilter etc. oder 2. Abreißen und neu bauen.

Wir haben uns für letzteres entschieden. Dabei ist es uns klar, dass die komplette Abnahme hierfür unser örtlicher Schornsteinfeger übernehmen muss.

Nun zur Idee, die ich gern vorab geklärt haben möchte, bevor ich damit zum Schornsteinfeger aufschlage.

Aktuell ist die Ecke so angebaut, dass es vom Boden bis zur Decke geht (Deckenhöhe ca. 255cm).

Die Überlegung ist den alten Anbau abzureißen und einen ähnlichen neuen anzubauen, aber nicht in voller Höhe, sondern nur um ca. 70-80cm hoch. Auf diesen Anbau soll dann der Gusskaminofen aufgestellt/montiert werden. Das genaue Modell des angedachten Ofens poste ich anschließend.

Dieser Anbau soll innen Hohl bleiben, soweit es geht, um hier etwas Brennholz zur Nutzung ablegen zu können. Es wird also vorne eine Art kleine Tür gebaut.

Außerdem soll die Erhöhung ein bequemeres bedienen des Ofens ermöglichen und gleichzeitig einen Höhenabstand für kleine Kinder sicherstellen.

Ahja, um es noch kurz zu erwähnen. Dieser Anbau soll mit nicht brennbaren Fliesen und die Wände in dem Ofen-Bereich mit einem Naturstein oder ähnlichem verkleidet werden.

Leider konnte ich online keine ähnlichen Projekte finden, um Gewiss zu sein, dass sowas durchgehen kann bei der Abnahme.

Aus diesem Grund der Beitrag hier in der Community.

Hier noch eine sehr detaillierte Skizze, wie es aussehen könnte 😅

Außerdem die Daten vom angedachten Gussofen:

Die Frage ist nun, ob das Vorhaben beim Schornsteinfeger durch geht, oder eher nicht und wenn nicht, warum?

Viele Grüße und einen schönen Start in die Woche.

Bild zum Beitrag
Hausbau, Schornstein, Kamin, Heizung, Ofen, Schornsteinfeger

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