Mein (EX) Partner der Asperger Autist- wie gehe ich mit ihm um?

Liebe Community,

mein Ex und ich haben uns vor circa 9 Monaten getrennt, nach einer großen Eskalation von seiner Seite, die schon von vielen Probleme angeführt war

Kurz zusammengefasst. Ich habe im Ausland gelebt und ihn überrascht und bin zu ihm geflogen er ist dann völlig ausgerastet, dass ich nicht respektiere wenn er was zu tun hat und ich habe mich geweigert wieder zu fahren, da ich nicht verstehen konnte warum er sich nicht freut. Dann sind einige sehr verletzende Worte gefallen.

Daraufhin hat er mich fast "drangsaliert", das heißt täglich circa 20 Anrufe und gefühlt 100 Nachrichten, da ich ihm gesagt habe ich kann nicht mehr mit ihm reden, da ich zu verletzt bin. Das wurde weniger und ging noch einige Monate und hat dann irgendwann aufgehört. Jetzt habe ich vor einigen Wochen mich wieder bei ihm gemeldet, worüber er sich sehr gefreut hat und wir hatten ausgemacht, dass wenn dann ich mich bei ihm melden werde. Er hat mir dann erzählt, dass er sic jetzt in Therapie befindet und bei ihm Asperger diagnostiziert wurde - was im Nachhinein so viel erklärt.

Am Freitag haben wir uns das erste Mal - aus versehen - wieder gesehen. Und ihm war das offensichtlich sehr unangenehm und er hat mich gebeten wieder zu gehen, da ihm das "zu viel" war. Er hat sich dann gleich in der Nacht wieder bei mir gemeldet und wir haben sehr lange gesprochen. Auch ein wenig flirty und anzüglich. Daraufhin habe ich gemerkt, dass ich eindeutig immer noch Gefühle für ihn habe und habe ihm das dann auch gesagt.

Er war sehr skeptisch und meinte, dass es ihm auch so geht. Er aber noch nicht soweit ist mich wieder zu sehen, da er noch alles verarbeitet und gerade auf einem guten Weg ist mit sich selber. Zudem meinte er, dass er ja auch bald umziehen werde und davor nichts beginnen möchte. (Das war immer ein großes Problem, da ich oft im Ausland gelebt habe und das schlimm für ihn war).

Nach der langen Vorgeschichte meine Frage: Ich habe das Gefühl, dass seine Rationalität ihm im Weg steht und die Angst, dass es wieder blöd wird. Allerdings habe ich das Gefühl jetzt mit allem viel besser umgehen zu können jetzt wo ich weiß "was mit ihm los ist" und mit seinen Taten anders umgehen kann. Wie gehe ich jetzt mit ihm um? Soll ich ihn in Ruhe lassen? Mich sehr langsam annähern? Meine Idee hinter der ganzen Sache war eigentlich einfach wieder langsam Kontakt zueinander zu haben und dann zu sehen wie gut man sich denn jetzt versteht.

Vielen Dank

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Bin ich zu schlecht für die Arbeitswelt?

Hallo,

Ich mache mir schon länger Gedanken darüber zu schlecht oder ungenügend für die Arbeitswelt und die jeweiligen Ansprüche zu sein.

Ich habe oft das Problem zu langsam bei der Arbeit zu sein, nehmt euch in eurer Firma den langsamsten Mitarbeiter den ihr kennt und stellt euch mich dann doppelt so langsam vor. Somit hänge ich oft zurück und habe manchmal auch Probleme hinterher zu kommen.

Da ich auch sehr schüchtern bin habe ich auch das Problem mich zu integrieren bei den anderen Mitarbeitern und stehe deswegen meist im Abseits.

Oft habe ich auch Schwierigkeiten wenn mir ein Mitarbeiter einen neuen Arbeitsschritt erklärt zu folgen oder sofort zu verstehen wie das geht.

So fehlt mir auch leider bei einfachen Dingen das logische denken bei eigentlich recht einfachen Dingen und Aufgaben.

Ich war aufgrund meines Autismus der wohl der Grund für diese Probleme auf der Arbeit ist auf einer Förderschule wo ich auch als speziell und langsam bezeichnet wurde.

Die Lehrer sagten oft bei elterngesprächen zu meiner Mutter sowas wie:

z.B

"Das Lebenshilfewerk ist der einzig logische Schritt für ihn"

oder

"Der junge wird niemals einen richtigen Beruf ausführen können"

hatten sie damit recht?

Bin ich für den Arbeitsmarkt nicht geschaffen oder dem gewachsen?

Ich habe auch in meiner jetzigen Firma mit diesen Problemen zu kämpfen auch wenn ich versuche es immer so gut es geht zu meistern.

Ich musste leider auch schon mal nach einer Probezeit in einer Firma die Segel streichen aufgrund meines Handicap.

Ist ein Lebenshilfewerk der einzig logische Schritt oder nicht?

Was kann ich tun um mich zu verbessern?

Könnt ihr dazu was sagen oder mir einen guten Ratschlag geben?

Danke für eure Antworten.

Arbeit, Schule, Ausbildung, Arbeitswelt, Autismus, Handicap

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