Strafen wirken nicht nur wenig nachhaltig, die meisten sind auch zurecht verboten. Anschreien auch- was mir manchmal echt passiert, wenn der Tag ein langer war. Zeitnahe angemessene Konsequenzen und Wiedergutmachung. Beim Beispiel mit dem Blumentopf- aufheben, vielleicht was kleben, den Boden wieder reinigen. Dann aber auch mal selbst überlegen- du sagst ja- es war extra: warum macht mein kind das? Meistens, wenn es Ärger gibt, hatte mindestens einer der Beteiligten schlichtweg Hunger. Was hat für Unmut gesorgt? Manchmal hat man eben selbst mit seiner Mutter telefoniert und plötzlich verhagelte Laune und ûberträgt sie auf sein Kind. Und hat das Kind schon sprachliche Möglichkeiten seine Wut und Gründe dafür auszudrûcken? Vielleicht kannst du demnächst an Mimik und Kõrperhaltung schon ausmachen, dass "sich etwas zusammenbraut" und dem Kind dann helfen, dass zu benennen: ich sehe, du bist grade wütend. Zusammen überlegen was mit der Wut zu tun ist.
Wenn du selbst bislang wenige Vorbilder in kooperativer und gewaltloser Erziehung hattest, versuche welche zu finden und zu beobachten.
Dem Kind Beachtung schenken, bevor es etwas dafür tun muss.
Keine ûbermäßige Beachtung bei delinquentem Verhalten (-bad attention is atttention,too)
Und das was du hier grade schon machst: dich austauschen mit anderen Eltern oder Erziehern. Liebe Grüße