Woher weiß man die Note auf einem Streichinstrument?

6 Antworten

Das ist die große Herausforderung bei Streichinstrumenten, und deshalb klingt es bei den meisten Anfängern in der ersten Zeit so grauslich.

Der Schüler bekommt zunächst erklärt, wo sich die Töne so ungefähr befinden. Dann muss er durch probieren und hören herausfinden, wo genau die einzelnen Töne liegen - und üben, üben, üben... Und im Laufe der Zeit bekommt er das ins Gefühl und findet die Töne sicher ohne hinzusehen, ohne besonders nachdenken zu müssen. Fast wie im Schlaf.
Wenn es verinnerlicht ist, funktioniert es so wie gehen und laufen: Man hat es gelernt, und man muss nicht mehr darüber nachdenken.

Hallo,

das lernt man, ja. Das ist langes Üben, Gehörbildung und irgendwann ist das im "Muskelgedächtnis" angekommen.

Die Mensur (Länge der freischwingenden Saite - Also von Steg zu Sattel) um 17,817154 dividiert ergibt die Position des Tones der ein Halbton höher als die ungegriffene Saite erklingt - Dies dann wieder mit 17,817154 dividiert ergibt die Position des nächsthöheren Halbtons.

Niemand denkt sich beim Spielen "17,817154" - Aber das hat man irgendwann drin - So kann man auch Instrumente mit einer anderen Mensur ohne große Eingewöhnung ordentlich Intonieren.


Doch es ist zum Größten teil Gelernt auswendig und auch das Gehör ist da wichtig manche die Noten nicht lesen sondern nur nach gehör gehen. Spielen Saite für Saite durch und hören so wo welche Note sitzt! und Spielen da das Lied das sie kennen!

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung – Hab ich zum Teil mir Selbst beigebracht

Doch. Beim Klavier muss man das ja auch lernen, bzw. zumindest die Tonleiter und dann einen Ton wissen. Deshalb muss man ja ständig üben.

Üben üben üben.

Ein gewisses Grundtalent vorrausgesetzt weiß man irgendwann einfach wo man für welchen Ton ansetzen muss.