Wieso haben die Menschen angefangen, einen Gott statt mehrere Götter zu verehren?

9 Antworten

Mehrere Götter sind meiner Meinung nach einfach nur Schwachsinn

es kann nur ein Gott geben wenn es mehrere Götter geben würde dan würde auf der Erde nur Chaos entstehen Beispiel: der eine gott sagt es solle regnen der andere sagt es soll die Sonne scheinen

und generell wäre das auch schwachsinnig

soll aber keinesfalls rassistisch gegen die anderen Religion gemeint sein das ist meine Meinung und ich respektiere die Meinung anderer

LG Regiii222

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Warum es genau dazu kam, müsste man in die Historie schauen, aber der Anfang der religiösen Traditionen liegt eher im Animismus würde ich behaupten.

Apropos, ich sehe da nicht nur Vorteile beim Monotheismus.

Polytheistische oder eher noch pluralistische Gottesbilder (wie im Hinduismus) reflektieren in die menschliche Psyche eher Gedanken der Diversität, der Vielfalt und des "Live and let live", viele Wege führen nach Rom.

Wenn man hingegen hinter einem Gott vereint ist, kann dies eine Gemeinschaft stärken und auf neue ungeahnte Pfade führen (denke an den Auszug der Israeliten aus Ägypten), aber leider ist es ebenso einfacher die Masse zu kontrollieren, da gibt es dann keine Diversität mehr, sondern nur 1 richtige Ansicht und alle die abweichen sind Ungläubige die man bekämpfen muss, bis alle an den eigenen Gott allein glauben.

Das ist im Grunde ein Spiegelbild des Gegensatzes von Demokratie und Diktatur.

Ich sage nicht, dass alle Monotheismen so sein müssen, aber dieser Mißbrauch liegt nahe und wir sehen es ja heute in der Welt zur Genüge.

Aus atheistischer Sicht

Unter den Einfluss von der Evolutionstheorie vom Charles Darwin kamen die Anthropologen und Soziologen zum Schluss, dass die Religion mit der pantheistischen Vergöttlichung der Frühmenschen entstanden ist.

So haben sie an verschiedenen Götter und Geister hinter Naturgewalten geglaubt und sie angebetet um sie zu Besänftigen oder um Heilung angerufen. Das waren der Gott des Blitzes, der Gott des Sturmes, der Gott des Lichtes und der Dunkelheit bis zur Animismus bei der nordamerikanischen Indianer.

Mit der Entwicklung der Familie wurden diese Götter runtergesetzt auf Familengötter wie zum Beispiel beim Hinduismus.

Mit den Entwicklung der Stämme. Die Stammesgötter kamen hinzu. Die Stämme entwickelten sich zur Länder und dadurch würden diese Götter bzw. Götzen in ihrer Anzahl geringer. Aus Stammesgötter wurden Nationalgötter bis zum Monotheismus.

Das bedeutet die Religion hat sich laut ihrer Theorie aus Unwissenheit und Aberglauben entwickelt und wird mit aufkommen der Wissenschaft verschwinden.

Aus islamischer Sicht gibt es eine andere Erklärung für den Monotheismus:

Die ersten Menschen Adam und Eva waren ja monotheistisch. Sie waren die ersten Prototypen von Menschen rein in Glauben und Wissen über die göttlicher Natur.

Doch mit dem Verlust von Göttlichen Wissen wurden die Menschen polytheistischer und glaubten an mehrere Götter bis zur Verherrlichung der Natur als Gott wie beim Pantheismus.

Hier wird die Religion als Verfall angesehen. Gott schickte Propheten immer wieder an die Menschen um sie zum Monotheismus zurück zu bringen, also zu ihrem Ursprung.

Anschließend schickte Propheten Mohammed Friede und Segen sei auf ihm für alle Welt um die Menschen zum reinen Monotheismus den Islam auf zu rufen.

Logische Gründe welche für den Monotheismus sprechen:

Wenn es mehrere Götter geben würden, so würden sie um die eigene Allmacht gegenseitig bekämpfen.

Es können nicht mehrere allmächtige Götter geben. Aber es können mehrere mächtige Engel oder andere Wesen geben die in ihrer Macht beschränkt sind und auf bestimmte Spezialgebiete agieren. Gott gibt ihnen das Ziel vor.

Ein Gott kann allmächtig, allwissend, unabhängig von dem alles abhängt sein. Er ist selber der Ursprung aller Ursprünge. Er macht was er will und ist einzig und nichts ist ihm gleich. Der Schöpfer Lenker und Herrscher des Universums.

Die Liebe zum einen einzigen Gott mit all seinen großartigen Eigenschaften ist für den Gläubigen stärker als für einen Polytheisten der nur wenigen göttliche Eigenschaften an einigen Götzen dazu dichtet und es anbetet.

Fast alle polythestischen Religionen hatten einen Hauptgott unter tausend andere kleinere Götter und Geister. Zeus als obersten Gott bei den alten Griechen. Jupiter als Hauptgott bei den alten Römern.

Woher ich das weiß:Recherche

Denke Exklusivität wird es sein. Die ersten Juden haben sich an Echnaton in Ägypten orientiert, dieser war Erfinder des Monotheismus. Die Juden haben sich dann für Jahwe einen Landes- und Volksgott entschieden (Monolatrie), dem sie zum "höchsten" machten, ohne zu wissen, wen sie da anbeten. In der Bibel findet man noch deutliche Spuren vom vorigen Polytheismus.

Ich selber lehne einen Polytheismus ab, in dem es mehrere "höchste" Götter gibt. Ich habe aber kein Problem mit Gottverkörperungen, Halbgötter, Stammesgötter, Engel usw.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung – Praktizierend im christlich spirituellen Glauben

Wieso haben die Menschen angefangen, einen Gott statt mehrere Götter zu verehren?

So wie du fragst, scheint die Frage zwar scheinbar klar, aber die Realität ist anders. Denn ich sehe besonders hier bei gutefrage.de, dass einige tausend Mal mehr als erwartet fremde Götter zitiert werden, wie z.B. Jesus und Maria, und gern spricht man auch von der Dreifaltigkeit, die alle ganz offenbar als Gott gehuldigt und verehrt werden.

Also da stimmt etwas nicht mit den vielen bemerkenswerten Begründungen, die man hier aufgetischt bekommt. Daher sollte die Frage eigentlich lauten:

Wieso so viele Menschen damit angefangen haben, mehrere Götter zu verehren, anstatt nur an den einzigen wahren Gott zu glauben?

Denn schließlich heißt es ja „monotheistisch“ und nicht „polytheistisch“.