Warum können Christen eigentlich nicht mal frei und fröhlich sein und mit ihrem Gott das Leben feiern, stattdessen ständig beten für Gnade und Erlösung?.....?
Toxische Beziehung zu Gott? Ich meine das ständige gebetsmühlenartig zu wiederholen, hört sich für mich eher gestört an, als nach einer gesunden Beziehung.
17 Antworten
Nanü, in welchen Kirchen warst du denn bisher unterwegs? Bei uns wird Glaube nicht nur in der Praxis gelebt, sondern auch gefeiert. Das heißt durchaus, dass wir in schweren Zeiten lobend zusammenstehen und wissen, dass wir bereits erlöst sind und uns gegenseitig tragen, ermutigen, füreinander da sind. Klar, gehört auch mal Klagen dazu, wenn man durch schwere Zeiten geht, aber Gott ist ein lebendiger Gott und deswegen hat die Freude sehr viel Raum und das Gebet des Glaubens (erwarten, dass Gott handelt) steht im Vordergrund.
Hier mal ein paar Gemeinden, die ihren Glauben sehr positiv und fröhlich leben:
https://www.icf-muenchen.de/de/
https://cgvelbert.de/#gottesdienst
https://www.feg-heidelberg.de/
Und übrigens: Nur da, wo JESUS im Zentrum ist, ist Frieden, Freude und Freiheit. Wenn du weniger Jesus willst, wirst du von all dem auch weniger erleben. Von ihm sagt die Bibel schließlich, dass er der Fürst des Friedens ist, die Liebe, der gute Hirte, der einzige Retter, das Licht des Lebens und noch viele Dinge mehr.
Bei den Gebeten, die wiederholt werden, geht es um die Betrachtung, um das Zusammensein mit Gott im Gebet. Es geht nicht um Unfreiheit oder schlechte Laune, sondern um innere Ruhe und Kontemplation.
Daran ist nichts toxisch. Ruhe und sich-selbst-Zeit-geben sind eher heilsam und guttuend.
Es gibt eine Ordnung in der Dreifaltigkeit, aber keine Hierarchie. Und jedes Gebet mündet in dieser Ordnung bei Gott Vater. Jesus Christus sprach häufig von Gott als Seinem Vater, aber ggf. dies auch als Mensch.
Jesus Christus ist mit der Menschwerdung die eigentliche Offenbarung Gottes als das Wort Gottes. Es ist also absolut richtig, Jesus Christus als Mittelpunkt zu nehmen, das bedeutet sich zu Gott zu ordnen, den Menschen mit Gott zu verbinden. Denn in Jesus Christus haben sich Gottheit und Menschheit vereint. Natürlich kann man auch Gott Vater direkt adressieren, auch Er ist Person und damit adressierbar. Aber es besteht kein Gegensatz in den Personen im Gebet. Es geht immer um das Zusammensein mit Gott.
Es geht auch kein wirkliches Fest für Gott Vater, der Heilige Geist wird über das Pfingstfest, also über ein Ereignis. Die Feste betreffen im Wesentlichen Jesus Christus, weil Er das Wort Gottes ist, durch Ihn offenbart sich Gott uns Menschen gegenüber. Der Heilige Geist führt Gott und Mensch zusammen, Gott Vater ist immer Adressat, es geht ja um das Zusammensein mit Gott, unsere Entscheidung, mit Ihm zu sein.
Vielen Dank für deine Worte und Aufklärung 🥰
Ich kenne viele Christen die frei, fröhlich und gläubig sind...warum macht es dir so viele Sorgen zu sehen das es gläubige Menschen gibt?
Nein, es geht um die Art dieses ständige im Gnade beten und dieses wir sind Sünder.
Sind wir das nicht? Aber eben begnadigte Sünder - und das wiederum macht uns frei und fröhlich.
Warum können Christen eigentlich nicht mal frei und fröhlich sein
Du kennst Christen nicht dein Klischee ist ziemlich bescheuert. Karneval und Fasching haben nicht Atheisten erfunden ebenso nicht die unzähligen Brauchstumsfeste welche christl. Feste begleiten.
Wie kommst du denn darauf, dass es nicht so
Warum können Christen eigentlich nicht mal frei und fröhlich sein und mit ihrem Gott das Leben feiern,
sondern so
stattdessen ständig beten für Gnade und Erlösung?.....?
ist?
Lebendige Christen könnten freier nicht sein. Gott für seine Liebe und Barmherzigkeit zu danken und mit ihm auch offen über Dinge sprechen, welche nicht wirklich fröhlich stimmen, zeugt nicht von einer toxischen Beziehung. Ganz im Gegenteil✝️❤️
LGuGS ♡
Ja, aber ich bin schon ein bisschen unglücklich, dass dieser Heilsplan so radikal sein muss. Als Gott hätte ich meine Kinder nicht aus dem Paradies geschmissen 😅
Warum denn radikal? Der Heilsplan ist alles, aber nicht das.
Und dass der Mensch aus dem Paradies geworfen ist, war auch nie das, was eintreffen sollte. Der Mensch ist für die Ewigkeit mit Gott geschaffen, der Tod ist in Gottes Schöpfung etwas vollkommen Abnormales. Vor allem etwas, was nicht im Angesicht der Herrlichkeit des Herrn bestehen kann.
Ja, aber so die Themenauswahl ist doch sehr beschränkt und Jesus Christus steht ein bisschen zu sehr in Mittelpunkt muss ich sagen. Wir sollten den Gottvater auch nicht vergessen lobzupreisen, denn anscheinend gibt es ja eine himmlische Hierarchie, bei der Jesus Christus unter Gottvater steht.