Warum ich kein Christ mehr bin?

16 Antworten

Von Experte SurvivalRingen bestätigt

Als Christ gehe ich nicht davon aus, dass das Christentum mir im Alltag hilft.

Mir kommt es darauf an, dass mir Jesus Christus hilft. Das tut Er auch - bestimmt viel häufiger, als mir das überhaupt bewusst ist - und dafür bin ich Ihm sehr dankbar...

Christen sollten nicht auf andere Christen schauen, sondern auf Christus!

Oder wie ein Freund mal gesagt hat: "Wer sich auf Christen verlässt, kann schnell verlassen sein. Wer sich auf Christus verlässt, wird niemals verlassen werden."

Theorien sind wichtig, Lehre ist wichtig... aber ohne Umsetzung im Alltag eben ohne Wirkkraft.

Mein Alltag war immer voller Angst, Ablehnung, Missbrauch, Lügen, Betrug. Das waren alles die Auswirkungen der Lehren der Christen.

Nun, soweit Du der aktive Part warst und gelogen und betrogen hast, warst Du auch das Problem. Sofern Du Angst, Ablehnung, Missbrauch, Lügen, Betrug bei anderen Menschen beobachtet hast, erschließt sich mir nicht, wieso das die Auswirkung von Theorie und Lehre sein soll.


Egal ob Christ, Gläubiger, Ungläubiger, einfach nur Mensch oder was auch immer. Gott ist allgegenwärtig denn Gott = Liebe.

Ich glaube, jede Religion will zur Liebe führen und gleichzeitig hat in jeder Religion Satan seine Finger im Spiel und versucht uns in die Irre und von Gott weg zu führen.

Eine Schlüsselfigur, die überall, selbst in der Esoterik auftaucht, ist Jesus. Er ist das Licht, der Weg, die Wahrheit und das Leben, das uns zu Gott führt. Jesus ist das Wort Gottes, er ist das Wort der Liebe, durch ihn hat die Liebe zu uns gesprochen. Wer an ihn glaubt, der kommt zum Vater = Wer an die Liebe Glaubt der kommt zu Gott. Keiner Kommt zum Vater denn durch ihn = keiner kommt zu Gott denn durch die Liebe. Denn Gott selbst ist die Liebe.

1. Johannes 4:16

Wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat. Gott ist Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott, und Gott bleibt auch in ihm.

Du sollst keine anderen Götter neben mir haben = nur der Liebe zu folgen, führt zur Liebe (Gott). Kein Ruhm, Materieller Besitztum, Menschliches Idol, Guru, Mentor, keine Abhängigkeit von Sucht, Glücksspiel oder Drogen, Anbeten von Engeln oder Magie, können zum Glück führen, sondern nur die Liebe allein!

Ich persönlich kam zu der Ansicht, dass es ein fatales Missverständnis sein könnte, dass man nur durch eine bestimmte Glaubensrichtung zu Gott kommt. Das ist ein trennender Gedanke und nur Satan will uns trennen und spalten. Einzig und allein kommt man durch den Glauben an die Liebe zu Gott. Und da ist es egal, welcher Religion oder Nicht-Religion man nachgeht. Jesus nachgehen, heißt der Liebe nachgehen. Nicht die trügerische Selbstliebe des Satan, sondern die Nächstenliebe. Und wer nicht weiß, wie das geht, der siehe, was Jesus getan hat und tut es ihm nach. Deshalb ist er unser Hirte und unser Retter.

Wer ihn nicht oder nur verzerrt kennt, kann trotzdem die Liebe (Gott) finden. Es ging Gott darum, durch Jesus zu uns zu sprechen, damit Menschen das Wort der Liebe, als "Frohe Botschaft" in der Welt verkünden können. Nicht als Drohung "Wenn du nicht dieser Glaubensgemeinschaft angehörst, kommst du in die Hölle", das ist keine frohe Botschaft mehr.

Ich glaube, gerettet ist, wer die Liebe kennt und die Liebe Herr über sein Leben sein lässt.

Mit wie vielen Christen, mit vielen Gemeinden, hast Du denn Erfahrungen gemacht / Kontakt gehabt, dass Du ein solches Pauschalurteil über das Christentum abgeben kannst?

Ich kenne mindestens neun Gemeinden (Landes- und Freikirchen) näher und kann deine Ansicht nicht teilen. Zum einen, weil ich die Lebensgeschichte einiger gläubiger Christen dort kenne (auch sehen kann ob sie traurig, niedergeschlagen, ernst wirken oder das Gegenteil - immer verstellen kann man sich nicht) und zum anderen weil ich auch eine andere Erfahrung gemacht habe.

Man kann auch auf Youtube Menschen kennen lernen, die etwas ganz anderes berichten. Einige davon kenne ich persönlich.

https://www.youtube.com/results?search_query=Mensch+Gott+Depression


Kleine gegenfrage: wieso hast du das denn zugelassen? Ich bin selber christin und bin etwas irritiert, dass du es so darstellst, als würden sie dich zwingen zu glauben. Denn das stimmt keineswegs. Ich weiß nicht was du für Erfahrungen gemacht hast, aber ich zb glaube nur an das, was mir logisch vorkommt. Gezwungen wird hier keiner. Also stell uns bitte nicht als Sekte dar.
Außerdem, wieso denkst du, dass es deinen nicht Alltag verändert? Der Glaube interpretiert jeder anders und nur die Christen, die fest an Gott glauben und vertrauen, sehen es. Alle anderen sind meiner Meinung nach fake und geben sich als etwas aus, was die nicht sind. Believe und faith sind die grundbausteine für den glauben.

Du hast zu hohe Erwartungen an Gott. Meine Lehrerin hat dafür ein sehr schönes Beispiel: „ein Mann hat Schulden und bittet Gott ihm im Lotto zu gewinnen. Das geht immer weiter bis eines tages gott antwortet und fragt, wieso er sich kein los gekauft hat.“
ohne Eigeninitiative funktioniert nichts im Leben. Schenkst du Gott dein Vertrauen, so wirst du sehen, wieso so viele Menschen immer noch Teil der Kirche sind :)