Öl Ablassschraube kapput?
Ich habe versucht meine öl ablassschraube abzuschrauben. Als das mit normalen abschrauben nicht funktioniert hat, wollte ich ein Schlitz reinsägen um es mit dem Schlitz Schraubenzieher raus zu bekommen. Jetzt ist was abgebrochen, aber immernoch bombenfest und ich weiß nicht wie ich es abbekommen soll.
Freue mich über jede hilfe, da ich echt verzweifelt bin
Mottorad: beta rr lc 125 4t 2020
Das ist die neue schraube die rein kommt
(Das ist die gleiche schraube die auf dem anderem bild kapput ist)
7 Antworten
Damit solltest du zur Werkstatt fahren, auch wenn das Geld kostet.
Vermutlich hast du nicht die technischen Möglichkeiten, die Schraube in diesem Zustand zu entfernen und das Risiko Schäden anzurichten, wäre zu groß.
LG
Das Problem ist auch dann erstmal zu werkstatt zu kommen, da ich nichts zum transportieren habe
Vermutlich hilft hier nur noch:
Mutter aufschweißen und dann die Schraube mit einem Maulschlüssel lösen.
Ich würde jetzt erstmal eine neue Schraube kaufen.
Die brauchst du sowieso.
An der kannst du schauen, wie sie aussieht, weil dein Auslass sieht aus, als brauchst du einen speziellen Adapter um die vier Nasen zu drehen.
Ich habe mit schon eine neue schraube geholt. Der Adapter ist eine normale nuss gewesen
Hat die neue Schraube auch diese vier Nasen?
Wenn ja, da außen hättest du wesentlich mehr Gewalt.
Richtigrum hast du ja anscheinend gedreht, sehe ich an der abgebrochen Stelle neben dem gesägten Schlitz.
Die Schraube scheint ja ein ganz mieser Gusskram zu sein. Sonst wäre der 6-Kant nicht sofort rund gewesen und der Schlitz nicht gebrochen.
Deine ersten Lösungsversuche waren sehr weit in der Mitte, aber die Schraube scheint das Gewinde wesentlich weiter außen zu haben.
Du wendest also sehr viel Kraft auf den "kurzen Hebel" an um den "langen Hebel" zu lösen.
Bei schlechten Materialien gibt zuerst das Material auf. Siehe deine Schraube.
Du musst also deinen Hebel verlängern. Das erreichst du, wenn du viel weiter außen ansetzt.
So kannst du mehr Kraft (Gewalt) zum Gewinde bringen, ohne das Material übertrieben zu belasten.
(Im Fränkischen sagen Handwerker dazu "Gewalt".)
Ich könnte mir vorstellen, dass der innere Sechskant zum Festschrauben und die Vier Nasen zum Lösen gedacht sind.
Das Material scheint aber wirklich schlecht zu sein, deshalb wäre es toll, wenn du eine Möglichkeit findest, alle vier Nasen gleichmäßig zu belasten. (Sonst bricht einfach eine weg und du stehst mit dem selben Problem da.)
"Eigentlich" (!) ist der Sechskant super ausgeformt.
Das scheint tatsächlich ein total mieses GussMaterial zu sein.
Sogar auf dem neuen Bild sieht es recht porös aus.
Vielleicht Alu oder Zink.
(Warum nehmen die nicht einfach eine stählerne vorgefertigte Ölschraube aus dem Handel, anstatt so einen Kram zu designen?)
Nein. Nix reinschneiden.
Bei Fahrradwerkzeug gibts einen Kassettenschlüssel für die Ratsche mit 4 Zähnen. Der würde ziemlich genau in die vier Nasen einhaken.
Da du den Sechskant nicht nutzen kannst, weil kaputt, musst du die voer Nasen nutzen.
Aber irgend eine Hebelei mit dem Schraubenzieher funktioniert nicht.
Das ist eben der Nachteil beim selbst schrauben. Manchmal reicht das vorhandene Werkzeug nicht aus und man muss für eine Sache noch was besorgen. Aber das kann ja viele Jahre benutzt werden.
Ich glaube das diese Stechnüsse irgendwas mit "Krone" im Namen haben.
Da bin ich unsicher.
Hat sich dieses Material leicht sägen lassen? War es sehr "weich"?
Dann könnten die Nasen auch leicht abrutschen. Eine etwas tiefere Einsägung kann helfen, aber nicht zu tief, damit nicht der Kopf von der Schraube bricht.
(Es ist schon erstaunlich, was man teilweise für Probleme kennenlernt, wenn man selbst die Wartung und Reparaturen durchführt. Ich hatte ja vor Jahren dieses riesige Problem mit dem Auspuff von meiner Honda. Und im gesamten Internet gab es keinen Beitrag von jemandem, der es lösen konnte. Nur ein einziger unbeantworteter Beitrag von jemandem, der das selbe Problem hatte.)
Hallo
jetzt ruft man einfach bei der "Stammwerkstatt" an ob die das Problem "kennen" bzw selber gehabt haben. Evtl gibt es ein Spezialwerkzeug
Ansonsten fängt man das Motorrad "einzutüten" bis auf das Operationsfeld und frässt mit einem Dremel denn Deckelrad dünn, saugt alles ab bzw wäscht das Umfeld und reisst dann den Deckel ab. Dann muss man nur noch das Restgewinde rausbekommen ohne das Schleifkorund und/oder Späne in denn Motor kommen dazu kann man den Hohlraum mit Papier Vollstopfen und oben mit Knetmasse abdichten dann frässt man denn Gewindstutzen an einer Stelle dünn bis man den Restgewindestutzen rausbrechen kann.
Achtung Ölablasschrauben haben normalerweise einen kleinen Magnet eingepresst/eingestemmt/eingeschrumpft, der sollte nicht in die Ölwanne fallen bzw rausgefischt werden.
Ich habe überlegt die schraube komplett aufzuboren und ende einmal öl durchlaufen lässt, damit keine Späne im Motor sind? Oder klappt das nicht?
Hallo
also zuerst würde ich mal mit einem Heissluftfön den Deckel mitsamt Motorblock einigermassen homogen heiss machen (80°C) und dann massiv auf den Deckel halten (130°C) so das die Dichtmassen bzw Dichtungen verbrennnen/verschmoren (stinkt heftig), dann hält man sofort Kältespray auf den Deckel schrumpft dann zackig runter und dreht dann mit einer grossen Gripzange oder Eckschweden denn Deckel auf bei Loctite oder Marston Hochfest muss man über das Losbrechmoment kommen.
Der Punkt ist selbst mit Hauptstromölfilter setzen Spänne das Ölansaugsieb zu und fressen in der Ölpumpe bevor die in den Ölfilter gepumpt werden. Zudem gibt es das Risiko mit dem/denn Öldruckregelkolben. Meist ist bei so grossen Deckeln ein Ölfiltersieb drin das grobe Spänne abfängt/einschliesset. Das siehst du ja am Neuteil
Nun ja der Deckel ist wohl aus Aludruckguss also nicht magnetisch wenn man das Motorrad auf einen Tisch legen kann so das man denn Deckel "Überkopf" bearbeitet dann sorgt die Schwerkraft für denn abtransport der Späne.
Dann kann man auch den Motorinnenraum bei Überkopflage spülen
Der nächste Punkt ist warum ist der Deckel Bombenfest bzw gibt es da eine Vorgeschichte mit vermurksten Gewinde und einkleben oft muss man als Werkstatt denn Pfusch der voherigen Schraubern ausbaden bzw hat dann oft das Problem das man selber in der Scheixxe steckt und das Problem lösen muss nur mit Gewährleistung. Wenn das Gewinde im Motor nicht mehr tragend vorhanden ist muss man Deckel selber in Übergrösse anfertigen und das nächst grössere Gewinde verwenden. Das Gewinde in denn Motorblock bekommen wird "lustig".
Ich würde die jetzt in die Werkstatt bringen. Wenn du das Gewinde kaputt machst, dann kannste dir ein neues moped kaufen.
Das Problem ist es, dass die nöchste Werkstatt sehr weit weg ist, und ich nichts zum transportieren habe
Und die nächste Werkstatt 20km entfernt ist