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Honda CB125R JC91 Kühlmittel?

Hallo zusammen,

ich fahre eine Honda CB125R JC91 und wollte heute bei 13500km einen Ölwechsel inklusive Ölsiebreinigung (Sitzt unter dem Kupplungsdeckel) durchführen.

Im Internet fix schlau gemacht, leider nur Anleitungen zur JC79 gefunden... Naja was solls wird schon so funktionieren. Und dann ist es passiert, nachdem ich das Öl abgelassen hatte und die Schrauben am Kupplungsdeckel gelöst waren, ergoss sich bei Abnehmen ein Schwall Kühlwasser aus der Wasserpumpe (die sitzt am Kupplungsdeckel) in den Motor.

Da die Öl-Ablasschraube offen war, ist der größte Teil davon direkt in die Ölwanne gelaufen. Den Rest habe ich mit einem Trockenen Tuch entfernt. Wenns hoch kommt befinden sich noch ca. 30ml Kühlwasser in form von kleinen Spritzern/Pfützen im Motor. Glaubt ihr ich kann einfach das Öl auffüllen, immerhin sinds 1,3 l und die 30ml Kühlwasser sind zu vernachlässigen ? Oder soll ich billiges Baumarktöl holen und einmal damit spülen, bevor ich das gut Motul 7100 einfülle ?

Außerdem noch die Frage welches Kühlmittel die Maschine benötigt, im Handbuch steht Kühlmittel Pro Honda HP. Kann ich auch ein anderes Silikatfreies benutzen, habe hier zuhause noch ca. 1l Universal Kühlmittel von Liqui Moly welches auch silikatfrei ist, sollte doch passen oder ?

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Motorinnenreinigung sinnvoll?

Gefühlt werden seit der jüngeren Vergangenheit immer mehr Dienstleistungen rund ums Auto angeboten, von denen man früher nie was gehört hat und die früher auch noch nie ein Mechaniker empfohlen hat.

Neben einer Getriebeölspülung, die (vielleicht) noch Sinn machen könnte, ist das nun auch eine Motorinnenreinigung, wie sie z.B. von ATU angeboten wird.

Empfohlen wird diese ab 60000km und dann immer in diesem Intervall.

Manche gehen sogar so weit und empfehlen es bei jedem Ölwechsel und sogar bei Neuwagen:

https://motorvital.de/blogs/blog/motorinnenreiniger-was-kann-der-durchfuhrung-einer-motorinnenreinigung

Ich halte das ehrlich gesagt für etwas übertrieben, zumal ich bisher noch bei keinem einzigen meiner Fahrzeuge im Laufe der Jahre einen schlechteren Motorlauf festgestellt habe und auch keinen Leistungsverlust, erhöhten Ölverbrauch oder andere nachteiligen Veränderungen.

Wie soll also ein Motor schon so schnell dermaßen verkoken, wenn man das richtige Öl verwendet, keinen schlechten Sprit tankt und v.a. regelmäßig das Öl wechselt?

Es gibt aus meiner Erfahrung eigentlich nur zwei Dinge, die man für ein langes Motorleben tun muss:

Den kalten Motor nur mäßig belasten und immer sauber warmfahren, bevor man höhertourig fährt und eben wie gesagt rechtzeitig und regelmäßig das Öl wechseln.

Und wenn das schon bei älteren Motoren funktioniert hat, warum sollten dann ausgerechnet moderne Motoren, die den Sprit ja viel sauberer und effizienter verbrennen und auch kaum noch Öl verbrauchen, so eine Motorreinigung regelmäßig brauchen?

Werkstatt, Motor, Ölwechsel, A.T.U.

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