Jesus, der falsche Messias?

11 Antworten

Hallo GottesDiener7,

wie wir den Überlieferungen entnehmen, hatte es Jesus schwer im Jüdischen Klerus des Römischen Israels. Es ist somit anzunehmen, dass er nicht von allen Menschen als der Messias gehalten wurde, viele ihn m. E. auch gefragt hatten.

Vielleicht hatte seine Message auch nicht verbreiteten Erwartungshaltungen der Menschen damals genügt. Sie war immerhin revolutionär in einem abstrahierten Gottesbild und mit der möglichen Einheit der Menschen mit Gott.

Wenn ein Messias eine Persönlichkeit ist, die eine Botschaft von Gott in Richtung "Heil" bringt, träfe das auf Jesum zu. Mit "Heil" wäre dann insbesondere die Einheit der Menschen mit Gott verbunden, genauso ein "ewiges Leben", das wir aus heutiger Sicht als ein zeitloses Göttliches Sein betrachten können.

Wo es in den traditionellen Glaubensinhalten viel um Regeln ging, hatte Jesus die Liebe als Erfüllung dieser Regeln dargestellt. Das bekommen wir auch aus heutiger Sicht immer noch hin, wo wir die Liebe als universal darstellen können, ohne einen Glauben bemühen zu müssen.

Nun, die Message Jesu ist sein über 2000 Jahren bekannt. Die Inhalte lassen sich heute glaubensfrei und umso genauer formuliert darstellen. Allen Menschen - egal welcher Religion sie auch folgen - steht die Göttlichkeit und Einheit Gottes in Liebe offen und ist eine Entscheidung für diejenigen, die noch nicht Göttlich sind, entfernt.

Betrachten wir als Kirche weder die Gebäude noch die Institutionen, denken an Martin Luther mit seinem dritten Artikel des Katechismus, so mag das die Gemeinschaft - oder sagen wir gleich Einheit - der Göttlichen Menschen bedeuten. Häufig hört man den eher traditionellen Begriff "der Heiligen".

Wenn wir uns so umschauen, hat Göttlichkeit nicht allzusehr "um sich gegriffen". Sie hatte für viele Menschen keinen Charm. Auch mit der Liebe, die dann in Göttlichkeit alle Menschen für sich umsetzen würden, konnten nicht viele etwas anfangen. Sie waren eher die Regeln gewohnt, die ja dann in Liebe erfüllt würden.

Diesen Menschen mögen diese Regeln "heilig" gewesen sein - und das "Neue" würde zunächst bedeuten, diese Regeln aufzugeben. Haben die Regeln die Menschen noch fremdbestimmt, wären die Menschen in Liebe selbstbestimmt. Auch das mag vielen Menschen, die nur Fremdbestimmung gewohnt sind, befremdlich sein.

Mit vielen lieben Grüßen
EarthCitizen

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung – früherer Glaube - heutige Plausibilität vieler Dinge

Hallo GottesDiener,

Ja, das ist er. 😊 💖

Jesus wurde schon im alten Testament angekündigt und da heißt es: Der Messias wird ein "Stein des Anstoßes" sein - das sagte schon im Voraus, dass nicht alle Juden Jesus anerkennen werden.

Jesus war nicht der starke strenge Herrscher, sondern er war bescheiden und demütig. Das gefällt manchen Menschen nicht, dass Gott sich schwach zeigt. 🙏

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung – Gotteserfahrung 🙏

Na ja, Jesus hat nichts gesagt oder getan, was von einem Messias erwartet wurde. Ob er sich selbst überhaupt als Messias gesehen hat, ist in der Forschung zumindest umstritten.

Und dann kommt ja noch erschwerend hinzu, dass er sich in puncto Naherwartung fundamental geirrt hat. Die angekündigte Gottesherrschaft mit Jüngstem Gericht kam nicht und Jesus wurde von den Römern als Aufrührer hingerichtet.


Weil sich Gott ihnen immer als stark und mächtig präsentiert, und mit mächtigen Wundern gewirkt hat. Beispiele dafür: Dornbusch, Trennung des Meeres, Bundeslade, Daniel in der Löwengrube, Shadrach, Meshach, Abednego im Feuerofen usw....

Ihr Messias wurde ihnen als König prophezeit, nicht als armer Wanderprediger, den sie in ihn gesehen haben. Da er aber großen Zulauf hatte, sahen sie in ihm einen gefährlichen Konkurrenten, der obendrein etwas ganz anderes lehrte, das ihrer Lehre im Wesenskern widersprach, und sie an alle, also auch an Nichtjuden gerichtet war, was für die gläubigen Juden ein Gräuel darstellte.

Da Gott Ihnen ihr Herz verstockt hat, konnten und können sie ihren wahren Messias nicht erkennen, und warten immer noch auf den, den sie sich in ihrer Vorstellung aufgrund ihrer Weissagungen erhoffen, bis in die heutige Zeit.

Letztendlich ist es aber der Plan Gottes mit ihnen und allen Menschen, der besagt:

Matthäus 20.16 " So werden die Letzten die Ersten und die Ersten die Letzten sein. "

Woher ich das weiß:Recherche

Er hat nach ihrer Ansicht viele Prophezeihungen nicht erfüllt, damit fällt er als ihr Messias flach:

- Jesus hätte die Juden befreien und ihnen ihr Land geben müssen (oder so ähnlich) was zu Jesus Lebenszeit bedeutet hätte, die Römer "rauszuwerfen"

- Jesus hätte väterlicherseits von David abstammen müssen ("Sohn vom Sohn vom Sohn") aber sein Vater ist Gott und nicht Josef, daher bringe es auch nichts Josef und/oder Maria in die Nachkommen Davids einzureihen

- Jesus hätte demnach ein gewöhnlicher Mensch aus ihren Reihen sein müssen, ihr Messias sei kein Gott, Halbgott oder Teil einer Trinität, er hat keine Zauberkräfte und vollbringt keine Wunder

- Jesus hätte den 3. Tempel wieder aufbauen und Weltfrieden bringen müssen

- die ganze Welt dazu bringen müssen, den einzigen Gott anzuerkennen und ihm zu dienen

usw

Durch das Erfüllen aller Prophezeihungen erkennen die Juden dann, dass derjenige tatsächlich der Messias ist.