Ist Deutschland am Ende?
Was denkt ihr? War es das mit unserem Wohlstand?
1) Geldsystem fährt seit 2008 immer mehr ans Limit. Schulden sind zu hoch.
2) Bildungssystem sorgt nicht mehr für ausreichend Fachkräfte. (PISA)
3) Rohstoffe haben wir kaum, sorgen aber durch Sanktionen dafür, dass wir keine mehr bekommen.
4) Ohne Rohstoffe geht unserer Wirtschafft der Saft aus. Wer solle dann noch die Schulden zurück zahlen.
5) Bauern dürfen nicht mehr ausreichend Düngen. Nahrung muss importiert werden. Womit zahlen?
6) Jetzt kommt der Lauterbach schon wieder mit Maßnahmen um die Ecke. Als ob wir nicht eh schon am Ende wären.
7) Wenn erst mal kein Geld mehr da ist, für alle in der sozialen Hängematte, wird es Aufstände geben?
32 Stimmen
6 Antworten
Ich stimmt allen deinen Punkten zu, würde vllt. das ein oder andere etw. differenzierter formulieren, wie zB.: dass die Grundlage der erfolgreichen dt. Wirtschaft immer schon die Mittelschicht war. Das Leistungsprinzip des Bürgers, ich gehe hart arbeiten und habe grundlegend ein gutes Leben (vereinfacht dargestellt). Viele arbeiten für kaum mehr als ALG II mittlerweile. Da ist die Frage berechtigt, wieso sollte man arbeiten gehen.
Irgendwann - sofern nicht umgedacht wird - wird das scheitern. Und dann würde ich partout auch keine "Aufstände" ausschließen, auch wenn das Wort vermutl. in der Wahrnehmung vieler zu dramatisch ist.
Und diese Frage sollte man sich stellen. Speziell Leute die "traditionell" das Ersparte zurücklegen, werden seit vielen Jahren mit der Finanzpolitik im übertragenen Sinne ausgenommen, was auch die derzeitige Inflation so schlimm macht.
Dass es anders geht, zeigt bspweise die Schweiz - Inflation 3,4 %.
Ich mach keine Anlageempfehlung, aber Aktien von wirtschaftsorientierten Ländern sind eine Option.
Wobei die Betonung auf System liegt.
Die Revolution muss vom Volk aus gehen. Aber bitte keine Aufstände etc., sondern einfach ein anderer Lebensstil.
Mit lebendiger Erde das Klima retten | ARTE Re:https://www.youtube.com/watch?v=BpwsrqaoJFI
Niko Paech über Post-Wachstums-Ökonomie, Barbarei & Nachhaltigkeit - Jung & Naiv: Folge 405https://www.youtube.com/watch?v=9DKN_GRzLUY
Wir haben so unendlich viele Möglichkeiten etwas zu verbessern. Nutzen wir sie!
Wie willst du denn alle Menschen mit einer Öko-Landwirtschaft ernähren?
Ich persönlich sowieso nicht, wo denkst du hin? Aber es gibt so viel zu kaufen und es wird gekauft, obwohl das Wenigste davon notwendig ist. Da kann man sich doch weigern.
So, wie es bis jetzt läuft, arbeiten wir mit Höchstgeschwindigkeit daran, die Lebensgrundlagen weltweit vor die Wand zu fahren.
Das, was Deutschland und andere kapitalistisch orientierte Länder als "Wohlstand" ansehen, ist nichts weiter als Verschwendungssucht. Es wird direkt Müll produziert ohne Ende und das BIP ist der Maßstab aller Dinge.
Ländliche Landkreise könnten sich selbst versorgen, wenn sie nur wollten. Ziergärten könnten Permakultur-Nutzgärten werden. Rasenmäher gehören in Rente geschickt. Man könnt mehr als genug Lebensmittel erzeugen, dass niemand zu hungern brauchte. Aber die Industrie und die Verarbeitung der Lebensmittel müßte man aussen vor lassen. Das ist dann natürlich ein ganz anderer Lebensstil und eine ganz andere Lebenseinstellung, ein ganz anders System. Aber letztendlich geht es ums Überleben.
Das wäre schon ein guter Anfang! Das, was ich von einem nahen Supermarkt kostenlos mitnehme, ist wirklich viel. Ich gehe da hin, und frage ob die was für die Hühner haben. Dann stellen die mir mindestens einen Bananenkarton voll hin, vorletztes Mal waren es mindestens drei. Da waren dann auch 3 1-Kilo-Stiegen mit Erdbeeren dabei, nur weil da ein paar schlechte dabei waren, sollte alles in den Müll. Und das ist jeden Tag so. Ich selbst komme ja nur alle paar Wochen dahin, leider. Hier sind noch mehr Beispiele:
Leben ohne Geld: Zu Besuch bei Familie Fellmer | stern TV (2013)
Den höchsten Anteil der Lebensmittelverschwendung haben die Endverbraucher mit 52%. Hersteller etwa 12%, Groß-und Einzelhandel 4%, Verarbeitung 18%, Außerhausverpflegung 14%.
Reste werden nicht verwertet, es wird zu viel gekocht, die Sachen werden planlos und zuviel gekauft und vergammeln, Faulheit zu kochen. Ich hebe trockenes Brot für Semmelknödel auf. Aus übriggeblieben Fleisch kann man prima Geröstl am nächsten Tag machen, auch als asiatische Variante.
Ich bekomme getrocknetes Brot von verschiedenen Leuten für meine Hühner, dafür bekommen die dann Eier, selbstverständlich kostenlos. Von manchen bekomme ich auch Gemüse und sonstige Essensreste für die Hühner. Da fahr ich dann mit dem Rad los und hole mir das ab. Auch Rasenschnitt hol ich mit dem Rad ab und kompostier das dann bei mir. Alles, was sonst bei mir im Garten anfällt, kommt auf den Hühnerhof. Dort wird es gefressen oder durch Scharren zerkleinert und kompostiert letztendlich. Nachdem ich das ein paar Jahre so gemacht hatte, wunderte ich mich, wieso sich der Boden des Hühnerhofes nach oben wölbt 😂. Da hatte sich brauchbarer Humusboden gebildet.
Wenn man selbst kocht, kann man der Phantasie ziemlich freien Lauf lassen, neue Kombinationsmöglichkeiten austesten. Da finde ich die Rolle der Frau als Hausfrau gar nicht so schlecht. Statt das schlecht zu reden hätte man lieber die Wertschätzung dafür erhöhen sollen.
Bei uns gibt es ein paar Sammelstellen, wo man zuviel Gekochtes oder sonst übrig Gebliebenes in den Kühlschrank stellen kann, nennt sich "Foodsharing".
Wahrscheinlich leider durch Corona ein wenig "eingeschlafen".
Manche sind sich wohl für "Reste-Küche" zu fein. Es gibt da ganz viele gute Rezepte, vor allem in der Schwäbischen Küche!
Ich weiß ja, dass der Spruch Angstbürger triggert. Weil es bedeutet, es soll JEDER seinen Beitrag leisten. Wo das doch der Job von Scholz und Merkel ist.^^
Wenn ich mich recht erinnere, war Deutschland bei der Euroeinführung, der Bankenkrise und wegen Corona am Ende. Entweder sind wir schon lange am Ende - oder die Propheten des Untergangs irren immer.
Nicht Deutschland, sondern die grün-ideologische Politik ist am Ende. Da die Leute aber immer wieder den Block der grün-dominierten Parteien wählen, geht es abwärts. 80 % wollen es so oder es ist ihnen egal oder sie haben Angst, als rechts ausgegrenzt zu werden.
Da die Leute aber immer wieder den Block der grün-dominierten Parteien wählen
Schrecklich diese viele dummen Menschen in Deutschland!
Du erinnerst mich an den Geisterfahrer auf der Autobahn, der sich über den dichten Gegenverkehr wundert.
Ich glaube nicht, dass die AFD da was retten könnte. Aber vielleicht würden sie es auch nicht schlimmer machen, keine Ahnung.
Man kann mittlerweile von der AfD halten was man will.
Aber anfangs waren dort sehr kluge Leute mit realistischen und wirtschaftlich zukunftsorientierten Vorstellungen. Das Dumme war - in diesen Vorstellung ging es um Deutschland. Nicht um Europa.
Deswegen wurde diese Partei von Anfang an, für so rechts gehalten, wie sie es "heute" erst geworden ist. Blockade und Ausgrenzung radikalisieren Menschen - Einfachstes Beispiel hierfür ist Mobbing in der Schule. Das bei Mobbing-Opfern bspweise eine erhöhte Amoklaufgefahr besteht ist erwiesen. Sowohl statistisch als auch psychisch.
die grün-ideologische Politik ist am Ende.
Das absolute Gegenteil ist der Fall. Es lässt sich inzwischen immer weniger leugnen, wie relevant die Grünen Themen sind. Nicht umsonst liegen die Grünen inzwischen bei 24%.
lol, traue nur der statistik die du selbst gefälscht hast
Sie ist ein Er. Aber wundert mich nicht, dass auch das eine falsche Unterstellung ist.
Und deine Gänsehaut beruhigt mich. Zeigt, dass es in die richtige Richtung geht.
Ja, in Deutschland.
Guck mal nach Frankreich, England, Italien,... Wo ist denn da links-grün geblieben. Aber es muss immer erst richtig schlimm werden, bevor Menschen die Ideologie verlässt und die Vernunft wieder ihren Platz bekommt.
Jaja, alle Zahlen, die einem nicht passen, sind natürlich immer falsch, gell? ;)
Darum regieren die Grünen ja aktuell auch im Bund und in immer mehr Bundesländern. ;)
Untergangsprophetie war schon immer eine beliebte Disziplin unter randständigen politischen Extremisten.
Schon immer war das aber langweilig und hatte nichts mit der Realität zu tun. :-)
Wir sorgen durch Sanktionen nicht dafür, keine Rohstoffe zu bekommen, sondern sie nicht mehr von Russland zu bekommen. :-) Diesen Unterschied könnten auch Minderbegabte realisieren...:-) Um mal einen deiner ansonsten sämtlich albernen Punkte aufzugreifen.
Das hast du gut erkannt. Wann ist denn der Ersatz vor Ort?
Niemand muss Gas in den benötigten Mengen kurzfristig ersetzen. Die Russen liefern wieder - etwas anderes ist ihnen auch gar nicht möglich. :-) Insofern basiert dein apokalyptisches Unken schlicht auf surrealen Voraussetzungen. Und selbst ein kompletter Lieferstopp ist nicht ohne weiteres "das Ende". Das ist und bleibt dümmlich-schmierige Russenpropaganda.
Und ich frage mich, warum ich überhaupt arbeiten gegangen bin. Die Inflation frisst nämlich gerade auf, was ich mir zurücklegen konnte.