Frage an Christen, was bedeutet diese Bibelstelle?

Ja, da steht am Himmel oben ist Wasser. 86%
Nein, ich erklärs dir... 10%
Andere Antwort 5%

21 Stimmen

15 Antworten

Ja, da steht am Himmel oben ist Wasser.

Ich für meinen Teil vertrete auch die Auffassung, wie es aus dem MacDonald-Bibelkommentar (zum alten Testament) hervorgeht:

Vor dem zweiten Tag, so scheint es, war die Erde vollständig von einer mächtigen Wasserschicht bedeckt, vielleicht in Form eines dichten Nebels. Am zweiten Tag teilte Gott diese Schicht auf. Ein Teil bedeckte die Erde mit Wasser, ein Teil bildete Wolken mit atmosphärischen Schichten (»Himmelsausdehnung«, »Firmament« oder »Wölbung« genannt) dazwischen. »Gott nannte die Wölbung Himmel« – d.h. die räumliche Ausdehnung unmittelbar über der Erde (im Unterschied zum Sternenhimmel und dem dritten Himmel, in dem Gott wohnt). Vers 20 macht deutlich, dass mit »Himmel« hier der Bereich gemeint ist, in dem die Vögel fliegen.

LG und GS!

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung – Bibelstudium, pers. Beziehung mit Gott, versch. Gemeinden

Ja, da steht am Himmel oben ist Wasser.

Die alten Hebräer glaubten wie die Babylonier an eine flache und kreisrunde Erde, die von Gewässer umgeben ist.

Mit Urgewässer, die geteilt wurden: in obere Gewässer am Himmel und untere Gewässer auf der Erde.

Babylonische Kosmologie:

Bild zum Beitrag

Und das entspricht der Kosmologie des Alten Testaments:

Bild zum Beitrag

Die Erdkuppel am Himmel ist eine harte Platte, die verhindern soll, dass die Gewässer auf die Erde fallen können:

7 Und Gott machte die Wölbung und schied das Wasser, das unterhalb der Wölbung[9], von dem Wasser, das oberhalb der Wölbung [ Das hebr. Wort ist von einem Verbum »feststampfen, breithämmern« abgeleitet und meint eine gehämmerte Platte oder Schale, eine nach allen Seiten ausgeweitete Fläche o. Wölbung.] war.

https://www.bibleserver.com/ELB/1.Mose1%2C7

Gewässer oberhalb des Himmels:

4 Lobt ihn, ihr Himmel der Himmel und ihr Wasser, die ihr oberhalb des Himmels seid!

https://www.bibleserver.com/ELB.LUT/Psalm148,4

Die Genesis beschreibt das Urmeer, das damals vorherrschende kosmologische Weltbild:

Das Urmeer (in Ägypten: Nun; in Mesopotamien: Apsu oder tâmtum; in Ugarit: Jammu; in Griechenland: Okeanos; Urmeer). Es galt als mythisch-vorweltliche, z.T. göttliche Größe und umgab die flache Erdscheibe von allen Seiten: unterhalb der Erde, ringförmig um sie herum (vgl. den „Bitterstrom“ auf der babylonischen Weltkarte, Abb. 3) sowie oberhalb (als Himmelsozean, der den Regen – und die Sintflut – ermöglichte) (vgl. Seely, 1992 und 1997).

https://www.bibelwissenschaft.de/ressourcen/wibilex/altes-testament/welt-weltbild-at

 - (Religion, Christentum, Gott)  - (Religion, Christentum, Gott)
Nein, ich erklärs dir...

Diese Textstelle wird von so gut wie allen Christen sehr falsch interpretiert, wie man auch hier wieder an den gegebenen Antworten sieht, wo keine richtige dabei ist, rein sachlich festgestellt.

Zunächst einmal diese Textstelle in einer besseren Übersetzung, denn der Übersetzer der von Dir zitierten Bibel hat schon aus diesem Fehlverständnis heraus übersetzt.

1. Mose 1,6-8 (Luther 1912): "6 Und Gott sprach : Es werde eine Feste zwischen den Wassern, und die sei ein Unterschied zwischen den Wassern.
7 Da machte Gott die Feste und schied das Wasser unter der Feste von dem Wasser über der Feste. Und es geschah also.
8 Und Gott nannte die Feste Himmel. Da ward aus Abend und Morgen der andere Tag.

Auch der Kommentar zu dieser Textstelle in der McArthur-Studienbibel (siehe Antwort von User "chrisbyrd"), ist so weit von der Wahrheit dessen, was da von GOTT wirklich geoffenbart wurde, entfernt, wie es wohl weiter nicht mehr geht, weil hier alles buchstäblich auf diese physische Erde bezogen wird, also nicht verstanden wurde, dass sich das 1. Kapitel der Genesis auf die geistige Urschöpfung im Himmel bezieht, und nicht auf dieses materielle Falluniversum, welches erst im Zuge des leider stattgefundenen Fallgeschehens in der Mitte des 6. Schöpfungstages, in dem wir uns nun immer noch befinden, als vom Licht-Reich abgekapselte Rückführungsschulungsstätte von GOTT für die Hingestürzten geschaffen wurde (➡️Wichtig für das Verständnis: Dies habe ich in dieser GF-Antwort genau, mit der Bibel belegt, erklärt⬅️).

Das Wasser ist GOTTES Wasser Seines LEBENS aus Seinem UR-Quell, die Offenbarung GOTTES an Seine Kinder, die diese dann in sich zu erarbeiten haben, damit dieses "Wasser" in ihnen lebendig gelebt und ausgedrückt wird:

"Es werde eine Feste!" — Mit GOTTES Licht schöpfte ER aus Seinem Quell die Ströme, dass sie dem zweiten Tag des Schöpfungs-Jahres Segen bringen. ER lässt aber nun die Wässer — aus Seinem Innern zum Tagesäußeren fließend — unterschiedlich sein, auf dass alle Kinder einst erkennen, welches Seine heilige Quelle oder das geheiligte Wasser ist, das den Kindern und den Werken LEBEN bringt, während Seine Quelle UR-Stoff und UR-Grund alles Seins und Lebens bleibt.

Das gilt bis zum Ende des Schöpfungs-Jahres als erkennbarer Unterschied zwischen GOTT und Werk, dem inneren und äußeren Kraftbewußtsein, gleichzeitig zwischen SCHÖPFER und Geschöpf, PRIESTER (GOTTES Heiligkeit) und Geist, GOTT und Seele, VATER und Kind! Dabei sollen alle Licht- und Lebensgaben wie von oben her kommen und sich auf die Kinder senken gleich dem Lichte Seiner Sonne, das ihnen Seligkeit und Segen gibt.

Sein UR-Quell sei das Wasser über der Feste als bleibender Segen für das Schöpfungs-Jahr, während nun die Wasserströme, die den Werken zugeleitet werden, sich unter der Feste sammeln sollen. So geschah es!

Es werde eine Feste! Das ist aus Raum und Zeit der Segen, der sich an den Kindern erfüllen soll. GOTT nennt die Feste 'Himmel', entsprechend, wie die Kinder willensfest geworden sind. Seine Werke mitzutragen und IHM am Ende jedes Tages wieder einzubringen. Wo daher Seine Kinder sind, soll auch der Himmel die unwandelbare Feste sein, ein Halt für alle Nachgeborenen. Wird der Himmel in ihnen fest, so sind sie selber ein Stück Feste. Und das ist der vierte Segen, der die Kinder zu GOTT erhebt:

Matthäus 5,48: " Darum sollt ihr vollkommen sein, gleichwie euer Vater im Himmel vollkommen ist."
Auf dass ihr wahre Söhne und Töchter eures VATERS im Himmel seid!

Doch aus dem UR-Quell sollen sie das Wasser unter diese Feste leiten zum Segen des ganzen Tageswerkes und was hernach noch kommen wird.

Ganz wichtig zu verstehen: Das 1. Kapitel der Genesis bezieht sich auf die geistige UR-Schöpfung im Himmel! Wenn man das nicht verstanden hat, kommt es zu einer Kettenreaktion von Fehlinterpretationen. Der McArthur-Studienbibel-Kommentar könnte nicht weiter entfernt sein von dem, was hier wirklich von GOTT geoffenbart wurde.

Ja, da steht am Himmel oben ist Wasser.

Ja, das war ein Wasserdampf, der die Erde einhüllte und eine Art Treibhausklima auf der Erde zur Folge hatte.

Bei der Sintflut regnete der Dampf ab und seitdem gibt es die Jahreszeiten auf der Erde.

(1. Mose 8:22-9:1) 22 Von jetzt an werden auf der Erde Saat und Ernte, Kälte und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht niemals aufhören.“ 9 Gott segnete dann Noah und seine Söhne und sagte zu ihnen: „Seid fruchtbar, vermehrt euch und bevölkert die Erde.

Ja, da steht am Himmel oben ist Wasser.

Jepp. In Ägypten wurde das auch so gesehen. Das "Wasser" kann man allerdings auch metaphorisch als den Urozean verstehen... Die chaotische Urmaterie. Aus Sicht der Menschen in der Bronzezeit war das durchaus plausibel.