Das Teilungsverhalten der Hatena?
In der Schule beschäftigen wir uns zur Zeit mit dem Thema Hatena.Eine Frage die mir ein Rätsel bleibt ist eine begründete Hypothese aufzustellen, wie sich das Teilverhalten der zukünftigen Evolution noch verändern könnte?
1 Antwort
nach der Zellteilung von Hatena behält nur eine der Tochterzellen die Grünalge, während die andere leer ausgeht.
Die leer ausgegangene Tochterzelle muss also später wieder eine Grünalge aufnehmen, um von ihren Vorteilen profitieren zu können und sich solange räuberisch ernähren.
Die Beziehung zwischen Hatena und Nephroselmis (Grünalge) ist vermutlich eine Frühform der Endosymbiose, die noch nicht so vollkommen ist, wie z.B. bei Chloroplasten.
Hypothese: Um zu einer vollkommenen Endosymbiose zu gelangen, müsste sich das Teilungsverhalten so ändern, dass Nephroselmis sich in seinem Wirt teilt, so dass bei der Zellteilung des Wirtes, jede Tochterzelle eine Alge abbekommen würde. Dann würde es sich erübrigen, dass die leer ausgehende Tochterzelle von Hatena zunächst räuberisch leben muss, bis sie auf eine Grünalge trifft, die sie aufnehmen kann. Die Evolution könnte sich also in Richtung des Endstadiums einer vollkommenen Endosymbiose entwickeln. LG
