Ist der Sohn leichtsinnig oder der Vater übervorsichtig/ streng?

Nehmen wir einmal folgende Situation an: Ein Sohn (20 Jahre alt) trainiert ohne ins Fitnessstudio zu gehen. Dafür macht er auch regelmäßig Klimmzüge, allerdings hat er Zuhause keine Klimmzugstange. Daher geht er in ein kleines Waldstück hinter dem Garten, um an einem Baum die Klimmzüge durchzuführen (ca.300m vom Haus entfernt). Der Vater ist der Meinung, dass der Sohn das nicht machen sollte, wenn es dunkel ist. Er findet es aufgrund der Unüblichkeit unvernünftig und befürchtet Nachbarn könnten den Sohn dabei sehen und es seltsam finden. Außerdem denkt er an eventuelle Kriminelle, die sich dort aufhalten könnten und gefährlich werden könnten. Da vor Jahren ein Fuchs in der Nachbarschaft gesichtet wurde, sieht der Vater auch das Risiko eines tollwütigen Fuchses.

Der Sohn versteht zwar die Meinung des Vaters, sieht das Risiko aber deutlich geringer. Er findet, Nachbarn könnten ihn nur beim Verlassen des Grundstücks, nicht aber im kleinen Waldstück beim Baum beobachten. Da er Klimmzüge gerne in seinem Trainingsplan beibehalten will, findet er es nicht schlimm diese an einem Baum durchzuführen, auch wenn es unüblich ist. Er sieht das Risiko, dass sich dort Kriminelle oder tollwütige Tiere aufhalten als sehr gering an, zumal er es schon einige Male gemacht hat.

Jetzt die Frage: Ist der Vater zu übervorsichtig/ streng oder der Sohn zu leichtsinnig? Gerne mit Begründung

Die Antworten würde ich gerne nach Alter sortieren. Danke fürs mitmachen 🙂

Der Vater ist zu vorsichtig/ streng (>30) 43%
Weder noch 43%
Der Vater ist zu vorsichtig/ streng (20-30)) 14%
Der Vater ist zu vorsichtig/ streng (<20) 0%
Der Sohn ist zu leichtsinnig (<20) 0%
Der Sohn ist zu leichtsinnig (20-30) 0%
Der Sohn ist zu leichtsinnig (>30) 0%
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Meine Mutter möchte noch ein Kind?

Das Ganze hat eine Vorgeschichte.

Ich bin 15 Jahre alt und Autistin. Meine Eltern sind damit nie klargekommen und haben ihre Abneigung mir gegenüber sehr deutlich gezeigt und gesagt. Meine Eltern haben sich vor 3 Jahren getrennt, weil ich deren Ehe kaputt gemacht habe, und seit 2 Jahren haben beide einen neuen Partner. Mit mein Vater habe ich keinen Kontakt.

Ich habe bei meiner Mutter gewohnt und ich war ihr Sklave. Ich musste alleine den Haushalt machen. Ich musste sogar ihr Schlafzimmer sauber machen und ihre Wäsche machen und ich habe nur die Reste zum Essen bekommen. Sie hat auch öfters Dinge nach mir geworfen wie Geschirr, Flaschen oder ihr Handy.

Vor kurzem waren wir mit dem Jugendamt vor Gericht, damit mein großer Bruder(20), von klein auf in einer Pflegefamilie gewesen, das Sorgerecht bekommt und seitdem wohne ich bei ihm.

Meine Mutter ist sehr wütend, weil sie kein Kindergeld und Unterhalt mehr bekommt und nun selber Unterhalt zahlen muss.

Gestern schrieb sie mir eine Nachricht, in der sie sagte, ich sei das schlimmste, was ihr je passiert ist, sie ist froh mich los zu sein und dass sie und ihr Freund ein Kind bekommen wollen. Sie meinte auch ich soll hoffen das es kein Autismus hat, weil ich sonst schuld daran bin, weil ich ihren Körper das angetan habe.

Ich habe darauf nicht geantwortet, weil ich nicht weiß was ich dazu sagen soll und seitdem schickt sie mir immer wieder Nachrichten und erwartet eine Antwort von mir.

Was soll ich denn sagen? Ich möchte nicht das sie mir sowas schreibt und blockieren möchte ich sie auch nicht, falls es mal ein wichtigen Notfall gibt und sie mich erreichen kann. Sie ist schließlich irgendwie noch meine Mutter.

Die ganze Situation überfordert mich sehr und ich verstehe nicht warum sie das macht.

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