Je mehr ich über mein Leben nachdenke (ich bin 26 Jahre alt), desto schwieriger wird es, alles richtig einzuordnen.
Leider habe ich in der Schule einiges verpasst und oft mit der Ausrede reagiert, dass das Schulsystem nicht zu mir passt. Ich würde mich selbst als eher ruhige Person beschreiben und traue mich selten, in Diskussionen einzugreifen, weil ich die Befürchtung habe, die Bestätigung zu erhalten, dass ich geistig nicht auf der gleichen Ebene wie mein Gegenüber stehe.
Geht es euch manchmal auch so, dass ihr das Gefühl habt, euch entlasten zu müssen und der andere euch unabsichtlich (aber dennoch spürbar) in eine Schublade steckt? Dadurch verhalte ich mich oft anders, als ich eigentlich möchte.
Leider führt das oft dazu, dass ich in eine Mitleidhaltung verfalle – und das ist für mich das Schlimmste, was in solchen Momenten passieren kann.
Ich weiß, der Text klingt etwas melancholisch, aber das bin ich nicht. Es geht mir insgesamt gut, auch wenn es natürlich mal Höhen und Tiefen gibt. Ich denke nur oft viel nach. Danke für eure Antworten!