Meeresbiologe

Ich bin am Meer aufgewachsen und habe schon immer eine tiefe Verbindung dazu. Es fällt mir schwer das in Worte zu fassen. Alles daran fasziniert mich und berührt mich sehr. Es fühlt sich an wie zuhause zu sein. Wenn ich die Möglichkeit hätte, würde ich gerne noch viel mehr darüber lernen.

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Hey du, ich habe auch deine letzte Frage gesehen und es könnte sein, dass du zu viel Koffein zu dir genommen hast mit den ganzen Koffeintabletten und Redbull, die du zu dir genommen hast. Oder du hattest eine beginnende Panikattacke. Bei letzterem fängt man am zu hyperventilieren, hat starke Angst bewusstlos zu werden oder einen Herzinfarkt zu erleiden. Panikattacken sind etwas sehr häufiges und kommen vor allem dann, wenn man über längere Zeit dauerhaft angespannt und gestresst war.

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Hey du, es tut mir leid, dass es dir gerade so schlecht geht.

Ich denke, es könnte schon sein, dass du eine Depression hast, aber ich gehe bei dir wegen dem selbstverletzenden Verhalten und den starken Emotionen mit ausgeprägten Suizidgedanken vielmehr von einer emotional instabilen Persönlichkeitsstörung vom Borderline-Typ aus. Lies mal etwas dazu und vielleicht erkennst du dich darin wieder.

Du solltest dich, falls du unter 18 Jahre alt bist, in einer kinder- und jugendpsychiatrischen Klinik in deiner Nähe vorstellen und mit der dortigen Kinder- und Jugendpsychiater sprechen über die Behandlungsmöglichkeiten. Es ist wichtig, dass du sogenannte Skills erlernst. Das sind Maßnahmen zur Reduktion der inneren Anspannung, die verhindern sollen, dass man sich selbst verletzt. Lies mal etwas zu Skills und probiere alles Mögliche aus. Schau einfach, was dir am besten hilft.

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Ich finde es schön, wenn man in manchen Momenten im Leben das Gefühl hat genau am richtigen Ort mit der richtigen Person zu sein und wenn man das Gefühl hat etwas Sinnvolles zu tun.

Nicht schön finde ich all die Mühen und Sorgen, die man im Leben so hat. Auch die Verletzungen, die jeder von uns irgendwann in seinem Leben erlebt.

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Sprich mit deiner Hausärztin. Sie sollte dir eine Überweisung geben für einen Psychotherapeuten und auch für einen Psychiater, denn Psychologen können keine Medikamente verordnen und generell dauert es auch deutlich länger bis man einen Psychotherapeuten gefunden hat, verglichen mit einem Psychiater.

Falls deine Suizidgedanken zunehmen und es in irgendeinem Moment akut ist, musst du wissen, dass es rund um die Uhr und ohne Voranmeldung möglich ist sich in einer psychiatrischen Klinik vorzustellen. Es gibt dort immer jemanden mit dem du reden kannst.

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Ja, weil

Meine Mutter ist meine einzige noch lebende Verwandte. Natürlich gibt es ganz entfernte Verwandte, aber mit denen besteht seit Jahrzehnten kein Kontakt. Um ehrlich zu sein, bin ich ambivalent gegenüber meiner Mutter. Einerseits ist es für mich sehr anstrengend, wenn sie zu Besuch kommt, da sie in meiner Kindheit nicht unbedingt die empathischste Mutter war und mich auch heute noch vieles an ihr stört. Andererseits wäre ich auch traurig darüber, wenn sie nicht mehr zu Besuch kommen würde. Mir würde dann sicherlich auch einiges fehlen, was mich jetzt an ihr nervt.

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Schöne Frage. Ich wäre dabei. Ich würde mir erstmal einen schönen Platz am Meer aussuchen und mir dort eine Hütte bauen. Und ich würde mir ein Boot bauen, Fischen lernen und die Wale beobachten :-).

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Ich habe gelernt, die kleinen Dinge des Lebens wirklich zu schätzen und deren Schönheit zu sehen. Ich sehe und fühle mehr als früher.

Auch habe ich gelernt fleißig zu sein, durchhalten zu können, wenn es sein muss bzw. wenn das Leben einem manchmal viel abverlangt.

Ich habe gelernt zu mir zu stehen, auch mit meinen Schwächen, nachsichtiger mit mir zu sein und mich selbst liebevoller zu behandeln. Auch habe ich gelernt für mich einzustehen. Ich habe gelernt, dass ich für mich selbst da sein muss.

Und schließlich habe ich gelernt, dass Liebe das Wichtigste im Leben ist. Nicht Karriere, nicht Status, sondern einfach das, was zwischen zwei Menschen ganz im Stillen passiert.

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Ich schließe mich generell der Antwort von LaveaNova an. Eine dissoziative Störung an sich ist kein Grund um unbedingt stationär in der Psychiatrie aufgenommen zu werden. Da kommt es auf die Begleitumstände an (Geht es dir psychisch sehr schlecht? Hast du drängende Suizidgedanken? Kannst du wegen häufigen dissoziativen Anfällen deinen Alltag nicht mehr bewältigen?)

Grundsätzlich ist es wichtig eine dissoziative Störung zu unterscheiden von einer Epilepsie, die medikamentös behandelt werden müsste. Es müsste also irgendwann ein EEG erfolgen, im Zweifelsfall in einem Epilepsiezentrum als Ableitung über 24 Stunden.

Der erste Schritt ist jedoch dir durch deinen Hausarzt eine Überweisung für den Psychiater geben zu lassen. Falls es dir aber sehr schlecht geht und du es nicht länger alleine aushältst, darfst du dich jederzeit und ohne Voranmeldung in einer psychiatrischen Klinik in deiner Nähe vorstellen.

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Hey du, erstmal möchte ich dir sagen, dass es mir leid tut, dass es dir gerade so schlecht geht. Ich finde es ganz stark von dir, dass du dir Hilfe gesucht hast und dich darauf einlassen willst. Es ist sicherlich nicht einfach sich einer bislang unbekannten Person zu öffnen. Aber wenn man seine anfängliche Angst überwindet, Vertrauen aufbaut und sich nach all den Jahren mit den unbearbeiteten oder verdrängten Problemen auseinandersetzt, ist es sehr viel wert. Du solltest ehrlich zu deinem Psychotherapeuten sein. Nur so kann Therapie wirklich funktionieren. Du kannst Suizidgedanken haben und sie können auch drängend sein, das Wichtigste ist immer wie sicher du dir bist, dass du diese "unter Kontrolle" hast und wie stark der Einfluss derjenigen nahestehenden Personen ist, die dich am Leben halten. Wenn du alles unter Kontrolle hast, glaubhaft zusicherst, dass du (auch starke) Suizidgedanken nicht umsetzen wirst und absprachefähig bist, musst du nicht auf eine geschlossene Station, dann reicht auch eine offene Station. Generell kann ich dir empfehlen nicht nur auf die Psychotherapie zu setzen, sondern dich in einer kinder- und jugendpsychiatrischen Klinik in deiner Nähe vorzustellen. Dort kannst du mit einem Kinder- und Jugendpsychiater über die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten sprechen. Du musst keine Angst vor der Klinik haben. Generell kommt jemand vor allem dann gegen seinen Willen auf eine geschlossene Station, wenn er nicht mehr zu einer nachvollziehbaren Kommunikation in der Lage ist (z B. nicht mehr spricht, keine Fragen beantwortet, nur durcheinander spricht usw), nicht steuerungsfähig (reagiert nicht auf Aufforderungen, befolgt nichts) ist und sich nicht an Absprachen halten kann (z.B. sagt er tut sich nichts an und im nächsten unbeobachteten Moment unternimmt er einen Suizidversuch, schädigt sich massiv usw.). In diesen Fällen müsste man von akuter Eigen- oder Fremdgefährdung ausgehen und das wäre auch ein Grund für eine geschlossene Unterbringung. Ich will dir damit sagen, dass eine akute Eigengefährdung nicht per se dann vorliegt, wenn jemand Suizidgedanken hat. Es kommt darauf an in welchem Maß er noch die Kontrolle über sich und seine Handlungen hat. Die Tatsache, dass du dir Hilfe gesucht hast, Hoffnung auf Besserung hast und dich bemühen möchtest an dir zu arbeiten, zeigt mir, dass du wahrscheinlich aktuell nicht in einem Zustand bist bei dem man von einem massiven Kontrollverlust ausgehen müsste. Du musst nichts befürchten. Sei also einfach ehrlich. Das ist alles.

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Klingt schon verdächtig, sei bitte vorsichtig mit diesen Dingen. Vielleicht hast du schon davon gehört, dass es alle möglichen Leute gibt, die sich hinter ganz anderen Identitäten tarnen. Theoretisch muss derjenige ja nicht mal weiblich sein mit dem du schreibst. Das Foto kann von irgendeiner ganz anderen Person sein. Bitte sie doch dir weitere Fotos zu schicken. Und konfrontiere sie ruhig mit deinem Verdacht. Wenn du dich sehr unwohl fühlst, musst du auch gar nicht mehr mit dieser Person schreiben. Gib auf jeden Fall auch keine persönlichen Daten von dir weiter.

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Mit 14 Jahren hast du noch viel Zeit vor dir um jemanden kennenzulernen, der zu dir passt. Da musst du dich nicht unter Druck setzen, aber ich verstehe natürlich auch, dass du das Bedürfnis nach Nähe hast. Am einfachsten ist es natürlich in der Schule auf jemanden zu stoßen, den du interessant findest. Vielleicht hast du auch jemanden bereits ins Auge gefasst, der zu dir passen könnte? Dann solltest du schon ein Bisschen wagen und dich ins Gespräch mit demjenigen begeben oder dich zumindest in die Situation begeben, wo er dich ansprechen könnte. Du musst schon ein Bisschen wagen. Risiken gibt es immer. Vielleicht gibt es auch irgendwelche Kurse oder Gruppen an deiner Schule, die interessant sein könnten? Ansonsten kannst du ja Dinge unternehmen wie schwimmen gehen oder es gibt irgendwelche Sportarten, die dich interessieren könnten. Muss ja kein Hobby mit vielen Menschen sein. Man kann überall jemanden kennenlernen, das ist ja das Schöne. Lass dich nicht unterkriegen und vergleiche dich nicht mit anderen. Jeder hat sein eigenes Schicksal.

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Ich bin keine gebürtige Deutsche aber schon im Grundschulalter nach Deutschland gezogen. Ich habe damals sofort gespürt wie anders viele Menschen hier sind, besonders die älteren Generationen und insbesondere am Land, wo ich auch als Kind aufgewachsen bin. Im Laufe meines Lebens habe ich auch viele Menschen getroffen, die sich genauso wie ich darüber gewundert haben. Ja, es stimmt natürlich, dass Recht und Ordnung sehr wichtig sind, doch in Deutschland herrscht die Kultur des erhobenen Zeigefingers, auch bei Kleinigkeiten. Mir scheint es so, dass viele Menschen hierzulande zu gerne Situationen benutzen in denen andere Menschen nicht alles genau nach Standard machen, um sie sofort runterzumachen oder zu verunsichern. Viele verhalten sich auf eine unheimlich militärische Art, das Miteinander in der Gesellschaft wird hier eindeutig vernachlässigt in Vergleich zu anderen Ländern. Insofern bin ich der Ansicht, dass in Deutschland zwar sicherlich vieles besser läuft als in anderen Ländern, aber die Lebensqualität an sich ist sicherlich nicht höher.

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Etwas ganz anderes…

Es macht mich glücklich an einem warmen Sommerabend draußen unter den Sternen mit einem Freund ein gutes Gespräch zu führen und dabei zu spüren, dass man vom Gegenüber wirklich verstanden wird, dass es eine tiefe Verbindung gibt. In diesen Momenten habe ich das Gefühl, dass unser Leben sich sinnvoller und erfüllter anfühlt, dass wir Teil von etwas Größerem sind.

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Zahntechniker

Ich würde von den genannten Berufen die Zahntechnik wählen. Ich habe zwar keine konkrete Erfahrung damit, aber ich könnte mir vorstellen, dass es schön ist, dass man was mit seinen Händen macht und im Vergleich zu sehr vielen anderen Berufen nicht zu viel Kundenkontakt haben müsste, was generell entspannter ist. Ich nehme auch an, dass man im Vergleich zu anderen Berufen (wie zum Beispiel Call-Center-Agent) weniger Konfliktsituationen mit Kunden hat bzw. mehr Wertschätzung erhält, was sehr wichtig ist. Ich denke auch, dass man weniger Zeitdruck hat als im Call-Center. Ich glaube als Pförtnerin oder Museumsaufsicht würde ich mich persönlich auf Dauer unterfordert fühlen. Auch gehe ich davon aus, dass man bei beiden Berufen zu wenig mit anderen kommuniziert, was mir nicht so gut tun würde. Möglicherweise ist auch der Beruf des Tonträgerverkäufers auf Dauer etwas unterfordernd. Als Altenpflegehelfer ist es sicherlich so, dass die Tätigkeit an sich etwas Existenziellen hat. Man hilft Menschen auf ihrem letzten Weg. Ich denke grundsätzlich, dass es für die meisten Menschen eine wichtige Erfahrung wäre mal für begrenzte Zeit im Gesundheitswesen zu arbeiten. Es verändert den eigenen Blick auf das Leben, erweitert den Horizont, macht einen als Persönlichkeit reifer. Das ist natürlich nur mein persönlicher Eindruck. Andererseits ist es natürlich bekannt, dass die Arbeitsbedingungen gerade in der Altenpflege sehr hart sind. Und auf Dauer könnte es auch etwas deprimierend sein, dass alle Personen um die man sich dort kümmert in absehbarer Zeit versterben, möglicherweise auch auf eine Art, die nicht so leicht zu ertragen ist. Andererseits habe ich die Erfahrung gemacht, dass beispielsweise das Personal auf Palliativstationen oder im Hospiz besonders psychisch stabil und ausgeglichen wirkt. Das Thema ist auf jeden Fall interessant... Zusammengefasst wäre mir an einem Beruf wichtiger nicht unterfordert zu sein als gelegentlich überfordert bzw. überlastet zu sein. Und mir wäre wichtig, dass ich die Tätigkeit sinnvoll finde. Das macht einen, denke ich, am Glücklichsten.

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ja, trag Sandalen

Bei so hohen Temperaturen sollte man Sandalen tragen und sich nicht davon irritieren lassen, dass andere das vielleicht weniger machen. Bei der Generation Z habe ich das Gefühl, dass es mit irgendwelchen modischen Vorstellungen zusammenhängt, die ich nicht mehr durchblicke :). Ich glaube , viele Menschen ziehen auch einfach aus purer Gewohnheit immer das Gleiche an, da sie nicht weiter darüber nachdenken, auch wenn es von der Temperatur her keinen Sinn macht. Und vielleicht haben viele andere Menschen auch nicht ganz naheliegende Gründe um keine Sandalen zu tragen, z.B. dass sie ihre Füße nicht mögen (gibt es tatsächlich überraschenderweise oft). Ich fühle mich mit Sandalen einfach richtig gut, auch bei kühleren Temperaturen. Ich denke, es ist bei warmen Temperaturen besser für den Kreislauf, die gesamte Wärmeregulation und somit auch für das allgemeine Wohlbefinden Sandalen zu tragen. Man fühlt sich einfach natürlicher.

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Ich fühle mich in Italien sehr wohl. Ich mag die dortige romantische Atmosphäre, die engen Gassen, das Essen, die mediterrane Landschaft, das Klima, die vielen Strände... Und vielleicht auch, dass nicht alles so geordnet ist wie in Deutschland, sondern etwas chaotisch. Ich finde, man fühlt sich dort natürlicher als hier. Manchmal habe ich das Gefühl, dass man in Deutschland vor allem vermittelt bekommt die vielfältigen gesellschaftlichen Regeln befolgen zu müssen, möglichst nicht sehr aufzufallen und einen linearen Lebenslauf haben zu müssen. Und nicht, dass es auch sehr wichtig ist einfach zu leben, zu fühlen und auch zu genießen.

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