Woher kommt das Christkind?

7 Antworten

Wie schon andere erwähnt haben, kommt diese Vorstellung von Martin Luther bzw. den Protestanten.

Bei unseren Kindern war von Anfang an klar, an Weihnachten feiern wir den Geburtstag Jesu — auch wenn er jetzt nicht am 25. Dezember geboren wurde, aber darauf kommt es ja gar nicht an — und die Geschenke kommen von den Eltern, Geschwistern, Großeltern und Taufpaten. Wir hatten (bzw. haben immer noch) das relativ einfach gehandhabt: Am 24. Dezember wurde der Christbaum im Beisein der Kinder und später zusammen mit den Kindern geschmückt und die Krippe aufgebaut (die übrigens jedes Jahr etwas größer wurde, da jedes Jahr 1 oder 2 weitere Figuren dazu gekauft wurden). Gegen Abend werden dann Weihnachtslieder gesungen und das Evangelium von der Geburt Jesu vorgelesen. Dann gibt es ein sehr feines Essen und anschließend wird der Plätzchenteller "eröffnet". Plätzchen und Lebkuchen — alles zusammen mit den Kindern in der Adventszeit vorbereitet — gibt es bei uns erst ab Weihnachten, nie davor. Spät abends geht's dann ab in die Christmette.

Geschenke gibt es erst am 25. Dezember, meistens ab den späten Vormittag. Dadurch ist auch immer klar (gewesen), die Geschenke bringt nicht irgendein engelgleiches Christkind, das vom Himmel geflogen kommt, sondern die Menschen, die man recht gut kennt: Eltern, Geschwister, etc.

Viele feiern Weihnachten reduziert auf ein reines Familien- und Geschenkefest. Wie soll man da einen religiösen Inhalt noch unterbringen, etwas wovon man kaum noch eine Ahnung hat? Das Ergebnis sind dann solche "Märchen" vom geschenkebringenden Christkind oder noch säkularer vom Weihnachtsmann.

Von einer "offensichtlichen Lüge" würde ich jetzt nicht sprechen, eher von Hilflosigkeit, etwas zu erklären, das man selber nicht (mehr) versteht und kaum noch einen Bezug dazu hat. Da "braucht" man halt so Erklärungskrücken, die dann von enttäuschten Kindern als Lügen wahrgenommen werden, wenn sie dahinterkommen. Für mich ist das verständlich und nachvollziehbar.

Unser Umgang mit dem Thema "Der Nikolaus kommt" am 5./6. Dezember war übrigens genauso: Es war immer klar, dass den Nikolaus jemand gespielt hat und er kein schlittenfahrender bzw -fliegender bepelzter Rentierhalter war. Diese Transparenz hat weder dem Zauber des Spiels noch der religiösen Glaubwürdigkeit geschadet, finde ich.


Das war Luther. Dem ist der katholische Nikolaus auf den Keks gegangen und er wollte eine Alternative schaffen, also das Christkind.

Mit der Zeit hat sich jedoch ev/rk so oft hin und her verändert, dass sich das vermischt hat, deswegen gibts jetzt beides.

Der Weihnachtsmann ist eine Erfindung von Coca Cola, deswegen auch der weiß/rote Kittel, der kommt aber auch noch dazu.

Ja und nein. Zuerst das "nein". Christus ist vor 2000 Jahren als "Erwachsener" wieder in den Himmel aufgefahren, woher er kam. Von Kind keine Rede. - Zum "ja". Als mächtiges Geistwesen hat er seinen Jüngern damals als Mittler eines neues Bundes den Geist Gottes als Helfer gegeben. Das passiert heute auch. Es ist ein Geschenk, eine Gnade, die man nicht kaufen kann. Allerdings ein geistiges!

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung

Eine logische Ableitung zum Christkind wäre Jesus Christus, von ihm hast du doch sicherlich schon gehört, selbst wenn du nicht christlich aufgewachsen wärest. Vielleicht hast du auch schon mal eine Weihnachtskrippe gesehen. Dort kniet Maria neben ihren Sohn Jesus im Stall. Jesuskind=Christkind. Christkindlmarkt kennst du dann auch nicht, oder.

Uns wurde als wir Kinder waren gesagt: "Am "Heilig-Abend" kommt das "Christkindle" und bringt die Geschenke. Das war gelogen, denn die Geschenke brachte unsere Mutter.

Jesus ist kein Kind mehr; sein Vater hat ihn inzwischen zum König gemacht.

Bald wird Jesus alles Böse und alle Leiden von der Erde entfernen ( Psalm 37:9-11; Sprüche 2:21,22).

christkind

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung