Wie kommt man eigentlich darauf, Migranten ins Land zu holen, um die sinkende Geburtenrate auszugleichen, statt Frauen zum Kinderkriegen zu animieren?

15 Antworten

Die Schwierigkeit bei der Geburtenrate ist ja nicht nur, dass es erst in vielen Jahren Konsequenzen gibt, die gibt es heute bereits, aufgrund der früheren Geburtenraten. Und in Zukunft werden sich selbstverständlich weiter Konsequenzen zeigen: So wie heute werden auch in fünf, zehn, 20 und mehr Jahren Fachkräfte fehlen, die man auch durch eine Steigerung der Geburtenrate nicht plötzlich herzaubern kann. Denn die Kinder müssen auch erstmal groß werden, zur Schule gehen, eine Ausbildung machen oder studieren, Berufserfahrung sammeln, ... Da geht es also um eine langfristige Perspektive.

Somit scheint die Idee natürlich naheliegend, Fachkräfte aus dem Ausland einzusetzen, um das akute Problem lösen zu können. Doch: Diese Fachkräfte fehlen dann teils im Herkunftsland, und die voraussichlichen Probleme der nächsten 30 Jahre sind damit auch nicht automatisch gelöst.

statt Frauen zum Kinderkriegen zu animieren

Mit solchen Äußerungen sollte man aufpassen. Es braucht Bedingungen, unter denen Frauen Kinder bekommen möchten - für diese kann man sich selbstverständlich einsetzen. Aber dafür braucht es konstruktive Ansätze, die sich mit den Sorgen, Wünsche und Lebensrealitäten der Frauen befassen und an diesen Stellen Verbesserungen schaffen. Kein Mutterkreuz und auch keine Herdprämie.


BerndBauer3  27.03.2025, 15:15

Ja, gute Antwort, finde ich. Ich hätte es so ähnlich geschrieben.

Ich denke, ich hoffe, mit "Frauen zum Kinderkriegen animieren" ist das gemeint, was du schreibst. Das Familien mit Kindern unterszützt werden, in allen möglichen Situationen.

Vielleicht gibts ja Frauen da draußen, die keine Lust haben, ein Inkubator zu sein, nur weil der Staat Nachschub braucht?

Außerden, was jetzt generiert wird, braucht 9 Monate zum ausbrüten und weitere 20 Jahre um einen Schulabschluss zu haben, sollte es sich erdreisten zu studieren, werden es wohl eher 30 Jahre, bis es der Gesellschaft geben kann, was die Gesellschaft aber schon JETZT braucht.


BerndBauer3  27.03.2025, 15:20

Das wußte man aber vor 10 Jahren, oder vor 20, oder 30 Jahren auch schon. In all den Jahren hat man meiner Meinung nach auch viel getan, das Familien wenig, oder keine Kinder bekommen.

Es gibt natürlich auch Menschen, die lieber keine Kinder haben möchten. Aber die Mehrheit der Menschen wünschen sich Kinder.

Bei uns in der Pflege kann der Personalmangel nur durch Zuwanderung gelöst werden. Wir haben keine 20 Jahre Zeit, bis die Kinder arbeiten dürfen.

Es bleibt dir aber unbenommen, die Frauen zum Kinderkriegen zu animieren. Gehe abends durch die Bars und Diskotheken und sprich die Frauen an. Veranstalte Demos und male Plakate, die du in der Stadt aufhängen kannst.

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 - (Liebe, Sex, Frauen)

Im Endeffekt entscheidet jede Frau, wann sie wieviele Kinder bekommt. Da hilft auch kein Animieren.

Der Geburtenrückgang hat überall die selben 3 Gründe. Geburtenkontrolle durch die Pille, steigender Wohlstand und aus diesen Faktoren entwickelt sich die Emanzipation!

Vor hundert Jahren wäre das so gar nicht möglich gewesen

https://youtu.be/YZxMqxVg8aM?si=sbvgmnFDMJoXC8cc

Aber durch technischen Fortschritt, gab es immer mehr Möglichkeiten, Frauen mit einzubeziehen

Dadurch dass man Frauen eingeredet hat dass es das schönste ist für Geld zu arbeiten, hat sich die wirtschaftliche Produktivität stark erhöht und Lohnentwicklung dadurch halbiert.

https://youtu.be/u_dKCYh1auo?si=1Jww09FRUxFIItjr

Ein Mann konnte früher eine Frau und mehrere Kinder versorgen und heute können Mann und Frau kaum ein Kind zusammen versorgen!

Außerdem sind Kinder heut zu Tage schwerer auszutragen und zu gebären als früher? Moderne Frauen gehen durch Schwangerschaft eher kaputt als durch bezahlte Arbeit im vollklimatisierten Arbeitsplatz.


Dichterseele  28.03.2025, 01:13

Man muss Frauen, die von ihren Männern herablassend als Dööfchen betrachtet und wie Leibeigene behandelt werden, nicht einreden, dass es schöner ist Geld zu verdienen - wirtschaftliche Unabhängigkeit ist offenbar notwendig, um Respekt zu verdienen. Aber das hat sich bis heute noch nicht überall rumgesprochen...

Mondrago  28.03.2025, 07:40
@Dichterseele

Klar deine Mutter und Großmutter wurden von deinem Vater bzw Opa herablassend als Dööfchen betrachtet?

Diese Erfahrung habe ich nicht gemacht! Obwohl meine Mutter zu Hause war und 4 Kinder aufgezogen hat wurde sie nie von meinem Vater abgewertet. Der war sowieso oft auf Montage oder 12 Stunden auf der Baustelle als Bauingenieur. Tolles 💩 Männerleben!

Trotz harter Arbeit hatte meine Mutter ein angenehmeres schöneres Leben als mein Vater.

Meine Omas wurden bestimmt nicht als Leibeigene abgewertet , so wie die große Mehrheit der Frauen allgemein nicht! Aber die feministische Propaganda funktioniert halt besser als die Realität!

Die Videos die ich verlinkt habe, treffen die Wahrheit schon eher ,obwohl sie satirisch überspitzt sind (oder gerade deswegen)

Die Frauen (aber auch die Männer)waren früher sehr viel lebenstüchtiger als heute.

Jetzt da alle Frauen die Möglichkeit haben, müssten sie eigentlich so glücklich sein dass ihnen die Sonne aus dem A...scheint? Aber wieso nehmen diese befreiten Frauen immer mehr Psychopharmaka und sind immer öfter in Psychotherapie, dass das System gar nicht mehr nach kommt? Wieso studiert Frau Jahrzehnte lang, ist Single und kinderlos und schafft doch nicht mehr als in Teilzeit zu arbeiten?

Ja in jungen Jahren macht das Spaß, solange das Studium dauert und Papi sponsert aber wenn die Prime vorbei ist wartet ein langes Leben voller Einsamkeit und eben Katzen als Kinderersatz und bestenfalls noch ein Lebensabschnittsgefährte den man so nie wollte. Herzlichen Glückwunsch!

Dichterseele  28.03.2025, 17:21
@Mondrago

Man sollte nicht von sich auf andre schließen!
Und Deine persönlichen Unterstellungen sind vollkommen daneben...

Du hast offenbar keine Ahnung von den gesellschaftlichen Verhältnissen vergangener Jahrhunderte, die nicht nur in politischer Hinsicht einer Entrechtung der Frauen gleichkam.

Mondrago  28.03.2025, 17:41
@Dichterseele

Ach was, du bist also ein Vampir und hast schon mehrere Jahrhunderte überlebt? Oder wie der Highlander?

Außerhalb der feministischen Erzählung gibt es keine generelle Unterdrückung der Frau!

Schau dir nochmal das Video mit den Suffragetten an, das ist näher an der Wahrheit als das feministische Geschichtslamento

Beim einfachen Volk wurden Frauen wie Männer gleichermaßen unterdrückt und Männer hatten die Bürde der schwersten und gefährlichsten Arbeit und wurden zum Kriegsdienst einberufen!

Es gab nur einen Vorteil für den Adel und eine adlige Frau stand über dem einfachen männlichen Bürger.

Wenn du das Beispiel des Wahlrechts anführen möchtest musst du auch darauf eingehen wie das ursprünglich mit der Wehrpflicht für Männer verbunden war und wie das auch heute in den USA nur für Männer verpflichtend ist und für Frauen nicht!