Ich, feministisch, sehe Verhütung als eine geteilte Aufgabe an.

Wenn die Medikation notwendig ist für Erkrankungen (Endometriose oder PCO, etc.), sollte die Krankenkasse die Kosten tragen.

Wenn die Verhütung der Frau zum "Vergnügen" da ist, sollte der Vergnügungspartner seinen Beitrag leisten. Entweder verhüten BEIDE auf eigene Kosten, also zB Pille und Kondom. Wenn aber der Mann auf das Kondom keine Lust hat, weil es sich so besser anfühlt, sollte er einen Teil der Kosten der Pille übernehmen, schon wird Sex ein bisschen verantwortungsvoller (und teurer).

Ich sehe zB nicht ein, warum ich alleine alle Nase lang bis zu 100€ blechen soll und meinen Körper mit Hormonen zuschütten, die nachweislich extreme Nebenwirkungen haben, wenn ich das nicht muss. Warum muss ich meinen Körper nachhaltig schädigen, wenn der Mann ein Gummi drüber ziehen kann? An den Kosten für ein Gummi beteilige ich mich natürlich ;)

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Die Kinder würden erfahren, wenn sie älter sind, dass sie ungewollt und von den leiblichen Eltern ungeliebt waren.

Einigen würde das nichts ausmachen, weil sie in einer tollen Adoptivfamilie groß geworden sind. Anderen würde das schon weh tun, wieder anderen wäre es egal und wieder anderen Kindern wäre es lieber gewesen, abgetrieben worden zu sein, weil sie in der Hölle einer Adoptivfamilie gelandet sind. Die Schicksale sind so individuell wie die Kinder selbst.

Die Eltern der zur Adoption freigegebenen Menschen jedoch darf man dabei auch nicht vergessen. Väter, die keinen Kontakt zu ihren Kindern haben dürfen oder haben wollen, die sich aus der Affäre gezogen haben als wäre es ein Stück Brot das im Ofen gart und kein Kind, das im Mutterleib entsteht.

Und die Mütter... die die Kinder haben austragen müssen, egal was das für körperliche und psychische Folgen mit sich gebracht hat, die nach einer traumatischen Geburt unter größten Schmerzen beschlossen haben: Dich gebe ich weg, ich kann dich nicht groß ziehen/ lieben/ versorgen...

Manch eine Adoption erfolgt nicht, weil das Kind nicht geliebt wäre, sondern weil die Mittel, die Reife oder das Umfeld fehlen. Manchmal werden gerade sehr junge Frauen von der Familie zu einer Adoptionsfreigabe gedrängt und bereuen es ein Leben lang.

Die Frau, die das Kind geboren hat, wird zum Brutkasten und ihre Wunden und seelischen Narben werden bleiben.

Ich stelle es mir grausam vor, ein Kind austragen zu MÜSSEN, das ich gar nicht will, weil ich zB vergew*ltigt worden bin. 9 Monate mit dem Leben müssen, was der Mann mir angetan hat, mein Leben riskieren um sein Kind auf die Welt zu bringen, mein Leben dabei vielleicht sogar zu verlieren... Nein, ich könnte das nicht.

Auch wenn keine Vergew*ltigung dahinter steht, ein Kind, das nicht gewollt ist, bekommt eine ganz andere Entwicklung im Mutterleib.

Kinder, die geliebt und geachtet werden, auf die man sich freut, sind aktiver und haben eine bessere Zukunft vor sich, als 9 Monate lang von einem Körper zu zehren, der dich eigentlich abstoßen will.

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Zwischen einer Abtreibung und dem Tod eines Säuglings nach der Geburt liegen Welten.

Zudem ist in dem Bericht noch kein Obduktionsergebnis bekannt, lediglich die Aussage, dass es Hinweise auf einen nicht natürlichen Tod gäbe.

Es ist also weder klar, ob das Kind so verstorben ist, oder mit Fremdeinwirkung, noch, was todesursächlich war.

Es gibt viele Gründe, warum Frauen abtreiben und leider auch noch genug, warum sie es nicht tun können. Erstens: Es ist ab der 12. Woche nicht mehr möglich, viele Frauen merken aber erst später, dass sie schwanger sind. Wenn du das Kind dann nicht willst und nicht die Mittel hast, ins Ausland zu gehen, wo man länger abtreiben kann, musst du das Kind bekommen, ob du willst oder nicht.
Zweitens: Viele Frauen fallen nach einer Geburt in die Wochenbettdepression oder können keine Bindung zum Kind aufbauen. Darüber redet man nicht, gehört sich ja nicht, aber eine Mutter muss ihr Kind doch immer lieben (Nein, muss sie nicht!). In der Gesellschaft erwartet man das, auch, dass eine Mutter sich komplett für das Kind aufgibt. Wenn das Kind aber nicht gewollt war und sie schon in der Schwangerschaft keine Bindung hat aufbauen können, wieso dann nach der Geburt?

Sollte das Kind von ihr ermordet worden sein, wird der Fall so behandelt, wie es das Gesetz vorgibt: Als Mord.

Sollte das Kind durch eine Fahrlässigkeit zu Schaden gekommen und daran verstorben sein, wird es so verhandelt, wie es das Gesetz vorgibt: Totschlag.

Dazu braucht man aber alle Details.

Mit Abtreibung hat das ganze nur spekulativ zu tun.

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Meinung des Tages: BAMF-Chef schlägt Abschaffung des individuellen Rechts auf Asyl vor - was haltet Ihr davon?

Systemwechsel in der Asylpolitik? In den Verhandlungen von Union und SPD geht es aktuell um die Begrenzung von Migration - dem BAMF-Chef geht das nicht weit genug. Er spricht sich für einen grundlegenden Wandel der europäischen Asylpolitik aus...

Kritik am aktuellen System und Vorschlag des BAMF-Chefs

Ende mit dem individuellen Asylrecht - so lautet der Vorschlag von Hans-Eckhard Sommer, Präsident des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge. Statt des bisherigen individuellen Asylrechts will er ein Kontingentsystem etablieren. Das derzeitige System zöge zu viele Risiken mit sich. Er betonte, dass diese Aussagen seine persönliche Einschätzung seien, nicht in seiner Funktion als BAMF-Präsidenten getätigt werden.

Kontingentsystem als Alternativoption

Die EU soll, wenn es nach Sommer geht, eine jährlich fixe Zahl von Geflüchteten aus Krisenregionen aufnehmen. Diese sollen dann fair auf alle Mitgliedsstaaten verteilt werden. Auch die Integrationsfähigkeit des Arbeitsmarktes ist für ihn ein entscheidender Faktor - als Vorbild sieht er dabei Kanada. Sommer fordert außerdem, dass unerlaubt Einreisende keine Aussicht mehr auf ein Bleiberecht hätten.

Kritik von Politikern

Bundesinnenministerin Faeser reagierte prompt und erteilte dem Vorstoß Sommers eine klare Absage. Sie verteidigte das individuelle Asylrecht. Aus den Reihen der SPD kam ebenfalls weitere Kritik am Vorschlag. Weiter gingen hingegen die Grüne und Linke - diese fordern Sommers Rücktritt.

Sommers Vorschlag würde eine Kehrtwende in Sachen Asylpolitik bedeuten. Keine individuellen Ansprüche auf Asyl mehr, die in seinen Augen eine Steuerung der Fluchtmigration unmöglich machen - sondern stattdessen ein System von planbarer und vor allem begrenzter Aufnahme.

Unsere Fragen an Euch:

  • Was denkt Ihr über Sommers Vorschlag?
  • Sollte sich der BAMF-Präsident in dieser Art und Weise politisch äußern oder neutral bleiben? Versteht Ihr die Forderung nach Sommers Rücktritt?
  • Welche Gefahren würden drohen, würde man dem Vorschlag von Sommer folgen?

Wir freuen uns auf Eure Antworten!
Viele Grüße
Euer gutefrage Team

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Unsere Fragen an Euch:

  • Was denkt Ihr über Sommers Vorschlag?

Wo soll ich da anfangen? Ich halte von diesem Vorschlag Abstand und vor allem: Nichts!

Mit dem Vorschlag machen wir die Fluchtrouten noch unsicherer, Schleuser noch reicher und setzen Geflüchtete noch mehr einem Risiko für Leib und Leben aus.

Denn es gilt dann: Wer einen Platz will, muss sich beeilen. Schleuser werden neue Fluchtmöglichkeiten schaffen und schnellere Flucht gegen mehr Geld oder andere Gefälligkeiten bieten. Flüchtlinge werden sich auf diese riskanten Manöver einlassen, weil sie denken, anders haben sie keine Chance. Und was passiert mit den Menschen, die noch nicht mitbekommen haben, dass die maximale Anzahl Geflüchteter erreicht ist? Abschieben - klar- Aber die Kosten wären massiv, denn es kommen ja immer wieder Menschen, die wir an den Grenzen kontrollieren und abschieben müssten.
Riesiger Aufwand und von der Unwürdigkeit gegenüber den einzelnen Menschen rede ich noch nicht mal.

Zumal, wer spielt denn Gott und sagt, wie viele Menschen hier leben dürfen und wen wir rein lassen und wer auf dem Weg dorthin billigend in Kauf genommen sterben muss?

  • Sollte sich der BAMF-Präsident in dieser Art und Weise politisch äußern oder neutral bleiben? Versteht Ihr die Forderung nach Sommers Rücktritt?

Äußern kann sich von mir aus, wer will. Die Frage ist aber, hat er das ganze durchdacht, von allen Seiten, ehe er es vorschlägt?
Wirtschaftlich, wissenschaftlich, sozial?
Ich tippe auf Nein.

Die Forderung zum Rücktritt kann ich durchaus nachvollziehen, jedoch kann man heute Böcke ohne Ende schießen, ohne politische Konsequenzen. Egal ob das Verteilen von Flugblättern, Abschiebetickets oder die Verurteilung als Straftäter, am Ende wird man sogar noch Präsident...

  • Welche Gefahren würden drohen, würde man dem Vorschlag von Sommer folgen?

Habe ich initial schon angeschnitten.

Bei begrenzter "Teilnehmerzahl" gilt: Wer zuerst kommt, malt zuerst. Dementsprechend werden Fluchtrouten, die schneller sind, teurer und gefährlicher. Schleuser und Schlepper verdienen sich ein goldenes Näschen mit ihren "Premium Routen". Mehr Flüchtlinge werden sterben.
Die Zahl der noch offenen Asylplätze wird ja nicht live übertragen auf jeden Flüchtling, daher wissen sie nicht, ob sie überhaupt eine Chance haben, oder nicht. Illegale Aufenthalte werden sich dadurch verstärken, denn zurück will keiner, wenn man aus seinem Land fliehen muss.

Die illegalen Einwanderer werden sich radikalisieren und gegen das Abschieben wehren wollen. Super Kiste...

Kommen wir dennoch einmal auf den menschlichen Aspekt zurück. Wir haben Glück. Wir stehen auf dieser Seite der Geschichte. Wir müssen nicht fliehen, wir haben keine Angst um Leib und Leben und verlassen deswegen unsere Heimat in der Hoffnung, wo anders besser leben, oder überhaupt leben, zu können.
Wir können also gar nicht beurteilen, ob jemand das Recht hat, zu fliehen, oder nicht. Wir haben das Privileg, dass es uns gut geht, die anderen haben das nicht.

Kein Mensch ist illegal, kein Mensch ist falsch oder darf nicht leben, oder sein/ ihr Leben ist weniger wert.
Zu sagen: "Das Boot ist voll, geh zurück in deine Heimat oder sonst wo hin" heißt halt auch in vielen Fällen: "Geh dahin zurück wo dich Elend, Hunger, Not, Vergew*ltigung, Verfolgung und Folter und Tod erwarten".
Einen Menschen an der Grenze abzuweisen muss im Endeffekt heißen, man ist bereit, diese Person durchaus in seinen/ ihren Tod zu schicken.
Warum fliehen denn Menschen? Weil sie hungern, weil ihr Land vom Bürgerkrieg zerfetzt ist, weil Terrormilizen regieren, weil sie ihre Religion nicht ausüben dürfen, weil sie dort, wo sie herkommen, nicht leben können.

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An den Erben.

Wenn der Erbe es nicht will, KANN er es an dich verkaufen, ein Vorkaufsrecht ist rechtlich gesehen nicht bindend.

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Die Fesseln sind medienwirksam. Trump schürt weiterhin das Feuer, alle Migranten sind böse und gefährlich, so eine Fesselung haben ua auch Serienmörder und extreme Straftäter, die damit auch medienwirksam präsentiert werden.

Die Leute bekommen keine Flüge, wie Urlauber oder Reisende, sondern werden in die Maschinen verfrachtet und (rechtswidrig) in Länder geflogen, in die sie gar nicht gehören, weil sie nicht ihre Herkunft sind...
Wenn da ein Flugzeug verunglückt, gibt es ein paar Möglichkeiten.

Erstens: Die Begleitpersonen (ICE-Agents oder ähnliche Behörden) werden bei Bekanntwerden eines Notfalles die Fesseln aufschließen, sodass die Person sich selbst so gut es geht abfangen kann, oder weitere Sicherheitsmaßnahmen durchgeführt werden können.

Zweitens: Im Flugzeug werden die Fesseln eh abgenommen, weil sie nur für die Medien sind. Wünsche ich mir zumindest, kann es mir aber kaum vorstellen.

Drittens: Da diese Personen eh nicht als Menschen angesehen werden, warum retten? Warum Fesseln entfernen? Ein toter MIgrant ist immerhin einer, der nicht zurückkommen kann (nicht meine Denkweise, nur eine Möglichkeit, wie andere das sehen könnten!).

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Ändere mal fix die Planung und geh statt zur Apotheke zu einem guten Piercer. DIe wissen was sie tun, es ist ihr Job und die haben das gelernt.

Schießen zerstört immer Gewebe, egal ob im Weichteil (Ohrläppchen) oder im Knorpel (Ohrmuschel) und durch das Zerreißen von Gewebe kann es zu einer schlechteren Heilung kommen, Wildfleisch, etc.
Ein Piercer sticht die Ohrlöcher und verdrängt damit nur Gewebe, es wird nicht zerrissen oder traumatisiert.

Stichkanäle werden gerader, sauberer und heilen besser ab, Wildfleischgefahr sinkt und der Erstschmuck kann zB Titan sein, was bei den "medizinischen Steckern" beim Schießen nicht der Fall ist!

Ich finde stechen tut auch noch weniger weh als schießen, zumal mein Piercer so eine Süßmaus ist, selbst bei einem weiteren Ohrloch soll ich erst mal noch auf seinem Piercerstuhl sitzen bleiben und warten und wir unterhalten uns dann immer noch ein paar Minuten bis er sagt, ich kann jetzt aufstehen.

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Ich kenne mich in der NBG Szene gut aus ^^

Keiner der seriösen, guten Artists wird dich dort mit 15 stechen, sorry.

16 machen schon die Wenigstens (aus gutem Grund), auch mit beiden Erziehungsberechtigten vor Ort.

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Genau die Frage, nach der ich heute gesucht habe ^^

Ich habe:
Helix, Industrial, zig Ohrlöcher auch in den Knorpel, Bauchnabel, Brust.

Ich möchte noch:
Tragus, Septum, Medusa

Was ich gerne hätte aber mir der Mut fehlt:
Zunge

Hab 2 Bekannte, beide mit ZP und beide hatten extreme Probleme mit Entzündung und Schwellung.

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Mut ist, etwas zu tun, vor dem man Angst hat, OBWOHL man davor Angst hat.

Ich habe extreme Höhenangst. Für mich war es ein Beweis, wie mutig ich sein kann, als ich im Kletterpark auf den 10m Kurs gegangen bin (Höhe 10m) und dort dünne Seile und Hindernisse überquert habe (natürlich gesichert, ist mir in dem Moment aber relativ ralle gewesen, mein Cortisolspiegel war wohl eeetwas erhöht) und dabei durchgezogen habe, nicht abgebrochen!

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Die Zäumung, die zu Pferd und Reiter passt! Was bringt dir ein Gebiss mit dem dein Pferd nicht klar kommt, oder eine Trense, die eine harte Reiterhand fördert?

Mein Pferd wird überwiegend gebisslos geritten, da er damit am besten klar kommt, das Gebiss, was wir verwenden ist aber auch passend (Größe, Lage, Akzeptanz) und wird schon auch verwendet.

Gebisslos muss halt auf die Hebelwirkung geachtet werden, ich sage nur Glücksrad... Da hab ich einige Schindluder erlebt.

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"Da musst du drüber reiten"

Nein! Wenn das Pferd bockt und steigt, muss man nicht drüber reiten, dann stimmt etwas nicht! Das Pferd schreit dich förmlich an, es stimmt was nicht und du ignorierst es und reitest einfach weiter? Ein guter Pferdemensch hört sein Pferd flüstern, ein Schlechter hört es nicht mal schreien...

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Ablagerungen am Schlauch? Smegma? Läuft er hinten steif? Hat er sichtlich Schmerzen beim urinieren oder uriniert er weniger? Letzte Schlauchreinigung? Ist was geschwollen?
Schlauch reinigen, notfalls mit Sedierung durch den Tierarzt und dann beobachten ob es besser wird.

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Meinung des Tages: Wie bewertet Ihr das Gerichtsurteil gegen Marine Le Pen?

Marine Le Pen darf aufgrund eines Gerichtsurteils für fünf Jahre nicht bei Wahlen antreten. Le Pen selbst jedoch gibt sich kämpferisch und ruft zu landesweiten Protesten auf...

Ein hartes Urteil?

Die rechtsextreme Politikerin Marine Le Pen wurde von einem Pariser Gericht wegen der Veruntreuung öffentlicher Gelder verurteilt und für fünf Jahre von Wahlen ausgeschlossen. Darüber hinaus wurde sie zu vier Jahren Haft verurteilt, wovon zwei auf Bewährung ausgesetzt sind und die übrigen zwei durch das Tragen einer elektronischen Fußfessel abgeleistet werden sollen. Ihr Anwalt kündigte umgehend Berufung an.

Le Pen selbst sieht sich als Opfer einer politischen Entscheidung und behauptet, das Urteil sei dazu gedacht, sie gezielt von der Präsidentschaftswahl 2027 auszuschließen. Sie kündigte an, trotz des juristischen Rückschlags politisch aktiv zu bleiben.

Reaktionen

Das gestrige Urteil rief in ganz Frankreich, aber auch weltweit Reaktionen hervor: Während einige Politiker die harte Strafe als problematisch für die Demokratie erachten, verteidigen andere das Urteil und kritisieren die Angriffe auf die Justiz.

Politiker wie Viktor Orbán und Matteo Salvini sowie Vertreter der US-Regierung äußerten sich kritisch und soliradisierten sich mit Le Pen. Aus dem rechtspopulistischen Lager wird das Urteil als Angriff auf die Demokratie gewertet und als gezielte politische Maßnahme zur Verhinderung von Le Pens Kandidatur dargestellt.

Rassemblent Nation ruft zu Protesten auf

Le Pens Partei Rassemblement National (RN) hat als Reaktion auf das Urteil zu landesweiten Protesten aufgerufen. Während ihre Anhängerschaft empört reagiert, zeigt eine Umfrage, dass 42 Prozent der Franzosen das Urteil befürworten, 29 Prozent dagegen sind und weitere 29 Prozent neutral bleiben.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Le Pen und weitere RN-Politiker EU-Gelder systematisch veruntreut haben. Trotz der juristischen und politischen Turbulenzen bleibt Le Pens Partei weiterhin stark in den Umfragen und könnte bei der nächsten Wahl eine entscheidende Rolle spielen.

Unsere Fragen an Euch:

  • Wie bewertet Ihr das Urteil gegen Marine Le Pen?
  • Welche Auswirkungen könnte das Urteil auf die politische Zukunft des Rassemblement National haben?
  • Wie könnte das Urteil das Vertrauen der Bevölkerung in die Justiz beeinflussen?
  • Denkt Ihr, dass der Grund des Urteils durch Le Pens Reaktion sowie mögliche Proteste im Land in den Hintergrund geraten könnte?

Wir freuen uns auf Eure Meinungen.

Viele Grüße

Euer gutefrage Team

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Ich befürworte das Urteil, da...

Unsere Fragen an Euch:

  • Wie bewertet Ihr das Urteil gegen Marine Le Pen?

Im Rahmen der Gerichtbarkeit fair und korrekt.

  • Welche Auswirkungen könnte das Urteil auf die politische Zukunft des Rassemblement National haben?

Hoffentlich keine Guten ^^ Le Pen war offensichtlich DAS Gesicht, ich bin gespannt, ob jemand aus dem Schatten tritt, oder nicht.

  • Wie könnte das Urteil das Vertrauen der Bevölkerung in die Justiz beeinflussen?

Die Rechten werden schreien es sei unfair und gekauft und absicht und überhaupt und alle anderen werden es akzeptieren und können sich freuen, dass der Demokratie gerade der Hintern gerettet worden ist.

  • Denkt Ihr, dass der Grund des Urteils durch Le Pens Reaktion sowie mögliche Proteste im Land in den Hintergrund geraten könnte?

Nein, ich denke nicht, das Urteil war transparent genug und milde ist es auch.

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Die Strafe befindet sich im Strafmaßrahmen für das Verbrechen für das sie schuldig gesprochen worden ist, also: passt.

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Hatte ich, zwar nicht geschenkt, sondern wissentlich und willendlich gekauft und würde es NIE WIEDER tun!

Tierarztkosten noch und nöcher, Sorgen und Ängste ohne Ende. Gut, was ich da jetzt an meiner Seite habe ist unveränderlich MEIN PARTNER, ich kenne ihn in und auswendig, aber das Pferd, das ich eigentlich wollte, habe ich nicht, das kann er einfach nicht und das weiß man vorher halt leider nie.

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Haben sexuelle Übergriffe wirklich nichts mit Migrationshintergrund zu tun?

Klingt nach Ragebait, ist es aber nicht. Ich würde mir wünschen, dass ihr mit genau so viel Sachlichkeit antwortet, wie ich versuche, diese Frage zu stellen. Die Frage habe ich mir letztens ernsthaft gestellt, und sie hat nichts mit Rassismus zu tun. Ich komme selbst aus einer anderen Kultur, in der Frauen offen gesagt nicht den gleichen Stellenwert haben wie Männer. Sexualdelikte werden dort zum Beispiel auch weniger streng geahndet als hier. Das hat mich zum Nachdenken gebracht.

Natürlich ist es genauso schlimm, wenn ein deutscher Mann ein Sexualverbrechen begeht, und ich will hier nichts beschönigen oder herunterspielen. Aber könnte es sein, dass die Anzahl an Sexualdelikten durch Männer mit Migrationshintergrund wirklich höher ist, einfach weil sie es aus ihrer eigenen Kultur anders kennen? Besonders wenn sie aus Ländern stammen, in denen der Umgang mit Frauen weniger „liberal“ ist als in Deutschland?

Wenn jemand es gewohnt ist, auf eine bestimmte Weise mit Frauen umzugehen, und sich nicht an die Werte seiner neuen Heimat anpassen will (was nicht in Ordnung ist), ist es dann nicht wahrscheinlicher, dass er zum Täter wird als ein deutscher Mann?

Neulich habe ich zum Beispiel einen Bericht gelesen, in dem syrische Männer es befremdlich fanden, dass Frauen hier in der Öffentlichkeit Eis essen dürfen. Natürlich bedeutet das nicht, dass jemand, der kulturelle Unterschiede wahrnimmt, automatisch ein Sexualverbrechen begeht. Das bleibt eine Frage des Charakters. Aber könnte es sein, dass es WAHRSCHEINLICHER ist?

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Mein persönliches Beispiel:

In allen drei Fällen in denen ich mit sexuellen Handlungen gegen meinen Willen zu tun hatte, waren die Täter weiß und deutsch.
Sidenote: In zwei von drei Fällen kam es nie zu einem Gerichtsurteil, geschweige denn zu einer Anzeige.

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Kommt auf den Arbeitgeber an. Mein früherer Vorgesetzter: Tattoos gehen gar nicht!

Mein aktueller Vorgesetzter: Uhh neues Tattoo? Schick!

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