Was war so schlimm daran, vom Baum der Erkenntnis über Gut und Böse zu essen?
Das ist doch Grundlage jeder Moral, auch und gerade der religiösen.
10 Antworten
Sie hatten ein gutes einwandfreies Leben und Gott hatte ihnen nur diese eine Sache verboten - von diesem Baum zu essen.
Die Konsequenz war, dass sie nun wussten, dass es auch Böses gibt und ab dem Moment, das Böse mehr liebten als das Gute. Sie wurden in ihrer Rebellion gegen Gott selbst böse und damit Sklaven des Bösen, statt Freunde Gottes. Adam und Eva wurden für eine innige Beziehung zu Gott geschaffen aus der heraus sie das Leben im Überfluss haben sollten. Doch diese Beziehung wurde durch ihr eigenes Handeln zerstört - und das brachte viele schwerwiegende Konsequenzen wie z. B. den Tod für alle nachfolgenden Generationen mit sich.
Dass Gott schon in dem Moment die Lösung für diesen Zerbruch hatte, lesen wir schon im ersten Buch Mose.
Ich meine diesen Vers hier:
1Mo 3,15 Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau, zwischen deinem Samen und ihrem Samen: Er wird dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen.
Er ist Jesus - und er hat dem Feind (der Schlange) am Kreuz, als er ihre Schuld auf sich nahm, den Kopf zertreten und damit für immer besiegt. Es war von Anfang an Gottes Plan, dass er selbst den Preis für die Sünde bezahlen würde, damit sein Plan, Gemeinschaft mit dem Menschen zu haben, in Erfüllung gehen konnte.
Oh! Das ist eine sehr gewagte und faszinierende Interpretation!
Warum aber wartete Tausende von Jahre darauf, seinen Fehler wieder gutzumachen?
Hm, meine Vermutung ist, damit wir es nachvollziehen können. Jesus wurde im gesamten AT immer wieder angekündigt. Die ersten Christen waren alles Juden, die die Schriften hatten, auf die Jesus sich bezog und die auch wussten, wo der Messias geboren werden sollte, dass er aus dem Hause Davids stammen sollte und sterben muss. Sein ganzes Leben wurde im AT vorhergesagt und wir können heute sehen, dass Jesus die Erfüllung all dieser Prophetien war. Wäre er einfach so aufgetaucht, wäre es nicht verstanden worden und man hätte sich auf nichts berufen können.
Hm. Macht Sinn.
Aber warum hat Gott es darauf angelegt, dass Adam und Eva die Frucht vom Baum der Erkenntnis essen? Er hat doch die Schlange selber in den Garten gesetzt - oder gelassen.
Ist das nicht irgendwie ein bisschen ein sadistisches Spiel, wenn man das mal objektiv betrachtet?
Ich würde allerdings nicht sagen, dass es Gottes Fehler war. Wenn du deinen Sohn liebst und ihm verbietest, etwas bestimmtes zu tun, von dem du weißt, dass es ihm schaden wird - und er tut es trotzdem - war es dann der Fehler des Vaters oder der Fehler des Sohnes? Ich rede von nem reifen erwachsenen Menschen?
Wenn ein Vater schon weiss, dass sein kleiner Bub den Keks nehmen wird, wenn er ihn vor ihn hinlegt, obwohl er es ihm verboten hat, ist es dann der Fehler des Vaters oder des Buben?
Wenn du von einem Erwachsenen ausgehst, nimmst du an, dass wir Gott gleichgestellt sind. Wir sind aber nur ein Abbild = allenfalls ein kleines Kind im Vergleich zu Gott.
In Gottes Gegenwart gibts nur Wesen mit freien Willen - weil er die Liebe ist. Wahre Liebe ist immer freiwillig. Satan war mal der Lobpreisleiter im Himmel, sozusagen. Ein sehr hochrangiger Engel. Er wollte so sein wie Gott - er hat nicht Gott angebetet, sondern sich selbst zum Gott machen wollen. Und irgendwie durfte er dort sein. Der Mensch ist keine Marionette und sollte aus Gottes Sicht auch nie eine sein. Gott will, dass der Mensch Leben im Überfluss und in Freiheit hat. Dazu scheint es zu gehören, dass er selbst zwischen einem Leben mit Gott oder ohne wählen kann. Wenn er Gott wählt, soll ihm alles gehören, was Gott gehört und wenn er lieber sein eigener Gott sein will, muss er damit leben, dass er ohne ihn ist. Aber Gott will, dass jedem dieses Leid erspart bleibt.
Ich finde, das klingt sehr überzeugend. 👍
Aber ist der Fall von Satan nicht erst nach der Vertreibung aus dem Paradies? Ich war der Ansicht, dass es im Garten Eden noch keinen Teufel/Satan/Luzifer gab, nur die Schlange, die als das "klugste Tier" beschrieben wird.
Dass die Schlange der Satan ist, wurde doch erst später hineininterpretiert. In der Bibel steht, dass es eines der Tiere ist, die Gott erschaffen hat, nichts anders. 💁♀️
Wir sind sehr viel kleiner als Gott - auf jeden Fall. Aber Gott hat uns einen Verstand gegeben, den wir benutzen dürfen. Und Adam und Eva waren keine Kinder mehr. Sie waren mündige Wesen, intelligent und mit ner sehr guten Genetik, btw. ;) :)
Wenn ich Eltern habe, die mir nur Gutes getan haben, mein Leben lang. Und jetzt kommen die und sagen: Hey, du darfst alles, nur eine Bitte haben wir: hiervon bitte nicht essen! Vertrauen wir ihnen oder machen wir unser eigenes Ding? Eigentlich haben sie doch alles getan, um unser Vertrauen zu verdienen. Aber wir wollen es trotzdem probieren. Und die Schlange war ja so fies und hat auch noch schön gelogen, um uns herauszufordern: Hat Gott wirklich gesagt? ... Ihr werdet sein wie Gott! - das war eine Verlockung, die das Herz der beiden Zweifüßler gereizt hat. Sie waren mit ihrem glücklichen Kindstatus unzufrieden und haben der Schlange mehr vertraut als Gott, obwohl sie wussten, dass Gott es gut mit ihnen meint. Ihr Gewissen hätte Alarm schlagen müssen. Aber sie haben sich verführen lassen. Und im Grunde ist es heute mit uns überhaupt nicht anders.
Ja, die Schlange ist ein Geschöpf wie jedes andere auch. Aber diese eine Schlange konnte sprechen - als einzige Schlange. Mehr kann ich ehrlicherweise dazu im Moment auch nicht sagen. Außer vielleicht noch, dass der Fall Satans im Buch Hiob beschrieben wird, dem ältesten Buch aller biblischen Bücher.
Ja, ich sehe das ehrlich gesagt ein bisschen anders!
Der liebe Gott hat zwar seine beiden vollkommenen Menschen geschaffen und sie in eine perfekte Welt gesetzt - aber er hat ihnen absolute keine Aufgabe und keinen Sinn gegeben.
Sie sollten einfach da sitzen und dankbar sein, dass er sie erschaffen hat.
Also, egal, ob das Erwachsene oder Kinder sind (woher weisst du eigentlich, dass sie intelligent waren?), ich an ihrer Stelle hätte mich nach kürzester Zeit entsetzlich gelangweilt!
Ich finde einfach, Gott hat keine "artgerechte Haltung" für seine Menschen vorgesehen. Er hat sie nur wie in einem goldenen Käfig gehalten, um sich selbst zu schmeicheln, dass er die perfekten Menschen erschaffen hat.
Er hat es versäumt, ihnen einen Sinn oder eine Aufgabe zu geben im Leben. Da muss man dann sich halt nicht wundern, wenn die Leute eben ihren freien Willen benutzen, um selbst herauszufinden, was sie sonst noch tun könnten ausser rumzusitzen und erlaubtes Obst zu essen.
Und die verbotene Frucht zu essen war das einzige, was sie sonst noch tun konnten, weil es das einzige war, was nicht schon pfannenfertig vorgegeben war.
;) Oh doch, Adam hat die Aufgabe bekommen, allen Tieren Namen zu geben, sich zu vermehren und die Welt zu verwalten!
1Mo 1:28: "Und Gott segnete sie, und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan; und herrschet über die Fische des Meeres und über das Gevögel des Himmels und über alles Getier, das sich auf der Erde regt!"
Das ist eine so immense Aufgabe, an der wir heute noch zu knacken haben.
Hmmmm, dann haben Adam und Eva einen Fehler gemacht, weil sie keinen Sex hatten im Paradies? Sie hatten doch erst Sex, als sie aus dem Garten Eden vertrieben worden waren. 🤔
Davon steht da nichts. Deshalb wäre das Spekulation. Man kann auch lange Sex haben und keine Kinder kriegen. Oder, was ich hier eher vermute: der zeitliche Rahmen für diese Geschehnisse war sehr klein.
Hab nochmals nachgelesen: Also, gemäss Bibel ist die Stelle, die du zitiert hast, vor dem Garten Eden gewesen. Dieser wurde erst danach erschaffen.
Dann heisst es: "15 Und Gott der Herr nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, damit er ihn bebaue und bewahre".
Danach merkte er, dass der Mensch, den er erschaffen hatte, sich einsam fühlte (eben: nicht artgerechte Haltung, sage ich dazu), also erschuf er Eva.
Und danach ging es ziemlich schnell, ja. Eva war ja die "Böse". Der Mensch (= Adam) war vollkommen, aber Eva war ja nur ein Behelfsprodukt, weil Gott nicht an alles gedacht hatte.
Einfach nicht gut durchdacht, finde ich. Aber die MEnschen mussten für Gottes Fehler bezahlen. 💁♀️
Hab noch was gefunden bezüglich seiner Aufgabe im Garten:
1Mo 2:15: "Und Gott nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, ihn zu bebauen und ihn zu bewahren."
Und dann, einer meiner Lieblingsverse:
1Mo 3:8: "Als es am Abend kühl wurde, hörten sie Gott, den HERRN, im Garten umhergehen. Da versteckten sie sich zwischen den Bäumen."
Gott ging mit den Menschen im Garten spazieren - ich finde das super gewaltig. So eine Nähe und Präsenz! ...
Es steht zwar, sie sollten ihn bebauen, aber offenbar kam es gar nie dazu, weil sie vorher rausflogen.
Und das ist sicher schön, dass sie Gott im Garten herumgehen sehen konnten. Aber mir fehlt halt doch immer noch eine erfüllende Aufgabe, die sie genug gefordert hätte, dass sie gar nicht auf die Idee gekommen wären, im Garten herumzugehen, um verboeten Früchte zu essen.
Und die Aufgabe war ja nur für Adam gedacht. Eva hatte keine Aufgabe.
Vielleicht hat sie sich daher gelangweilt und ist halt herumgelaufen, um etwas zu finden, womit sie sich beschäftigen konnte.
Und immerhin hat ja die Schlange mit ihr gesprochen. Gott ist nur umhergelaufen. Und was Adam trieb, wissen wir nicht (gemäss Aufgabe sollte er aber arbeiten), aber die geistige Herausforderung für vernunftbegabte Menschen fehlte doch komplett.
Da ist halt die Schlange eingesprungen, die zudem auch noch etwas weiteres bot: die Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln.
Auch das hat Gott nicht bedacht, dass seine Menschen vielleicht keine Lust haben, in einer ewigen Seifenblase zu schweben und keine eigenen Entwicklungsmöglichkeiten zu haben.
Mir fehlt hier einfach eine Perspektive und eine Vision. 💁♀️
Es ging dabei um Gehorsam oder Ungehorsam und nicht um Wissen oder ähnliche Dinge...
Im Garten Eden hatten die ersten Menschen nur ein einziges Gebot, nicht von diesem einen Baum zu essen. Leider schafften sie es nicht, sich an diese eine Regel zu halten und wurden Gott ganz bewusst ungehorsam, indem sie sich dazu entschieden, dem Teufel in Gestalt der Schlange zu folgen: 1.Mose 3 | Bibleserver
Die Frage ist, warum Gott diese Möglichkeit zur Sünde überhaupt zugelassen hat? Ein paar Gedanken dazu:
Bestimmt hatte Gott Freude an seiner Schöpfung und wollte, dass sich andere mit Ihm über das freuen und staunen können, was Er erschaffen hat. Neben den Engeln hat Er noch uns Menschen als Wesen erschaffen, die einen freien Willen haben und sich deshalb aufgrund einer freien Wahl für oder gegen Ihn entscheiden können.
Auf dieser Grundlage kann echte und wahre Liebe und Beziehung von Gott zu seinen Geschöpfen entstehen. Ansonsten hätte Gott auch Roboter erschaffen können, die Ihn aufgrund ihrer Programmierung lieben müssen. Aber das hätte dann mit wirklicher Liebe nichts zu tun.
Nicht das Essen war tödlich, sondern die Sünde, Gottes Gebot in den Wind zu schlagen - dem Teufel mehr zu glauben als Gott.
Ich will diese Frage einmal etwas von einer anderen Seite her beleuchten, da diese Geschichte allgemein nicht richtig verstanden wird. Da wird vieles weggelassen und übergangen und dann etwas zusammengeflickt, was der Wahrheit überhaupt nicht entspricht.
[Röm 6,23] Denn der Lohn der Sünde ist der Tod, die Gnadengabe Gottes aber ewiges Leben in Christus Jesus, unserem Herrn.
Nun wissen wir also, dass der Lohn der Sünde der Tod ist und da beginnt schon der Fehler in den Theologien.
[1. Mo 2,9] Und Gott der HERR ließ aus dem Erdboden allerlei Bäume wachsen, lieblich anzusehen und gut zur Speise; und den Baum des Lebens in der Mitte des Gartens, und den Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen.
keiner macht sich Gedanken darüber wieso dort noch ein baum des Lebens stehen musste und damit gehen schon alle Fehl die diese entscheidende Aussage missachten ja grosszügig übersehen.
Wenn der Baum der Erkenntnis von gut und Böse das Erkennen von gut und Böse gibt, was wird dann wohl der Baum des Lebens geben?
Ja, dann wird nicht weiter gelesen, man bleibt beim Sündenfall und all dem was danach geschah und den Rest lässt man liegen.
[1. Mo 3,22] Und Gott der HERR sprach: Siehe, der Mensch ist geworden wie einer von uns, zu erkennen Gutes und Böses; und nun, dass er nicht seine Hand ausstrecke und auch vom Baum des Lebens nehme und esse und ewig lebe!
Diese Frucht bewirkt, dass der Mensch ewig leben kann. Somit sollte doch klar sein, dass der Mensch schon sündig war im Paradiese, er würde als ein mit Sünde behaftetes Wesen geschaffen.
Aber damit, dass er durch den Genuss der Frucht der Erkenntnis von Gut und Böse gegessen hatte, wurde er auch verantwortlich, denn er konnte nicht mehr sagen ich wusste nicht, dass das falsch ist. Nein er wusste von diesem Moment an, was richtig und was Falsch war und musste damit die Verantwortung für sein Verhalten übernehmen.
Also den Tod.
Das beinhaltete, dass er keinen Zugang mehr zum Baum des Lebens haben durfte der ihm durch den Genuss ewiges Leben erhalten hätte.
Dann gehen wir auch noch zu einer weiteren Aussage der Schrift.
[1. Kor 15,51] Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden zwar nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden,
[1. Kor 15,52] in einem Nu, in einem Augenblick, bei der letzten Posaune; denn posaunen{O. Trompete; denn trompeten.} wird es, und die Toten werden auferweckt werden unverweslich, und wir werden verwandelt werden.
Ja, wir werden verwandelt werden dieser Körper der dem Tode geweiht ist, der die Verwesung sieht, wird ausgezogen werden wie ein Kleid und wir werden einen Neuen Körper erhalten.
[Heb 1,12] und wie einen Mantel wirst du sie zusammenrollen, und sie werden verwandelt werden{A. f. h. wie ein Gewand.}. Du aber bist derselbe{D. h. der ewig Unveränderliche.}, und deine Jahre werden nicht vergehen.“{Psalm 102,26–28.}
nun auch das hat sich doch gar nicht geändert, wir sind noch immer aus dem selben Fleisch wie Adam.
[Gal 5,17] Denn das Fleisch begehrt gegen den Geist, der Geist aber gegen das Fleisch; denn diese sind einander entgegengesetzt, damit ihr nicht das tut, was ihr wollt.
Daher sollen wir durch den Geist die Werke des Fleisches töten.
Dann noch ein weiterer Hinweis
[Röm 3,20] Darum, aus{O. verfallen sei, denn aus.} Gesetzeswerken wird kein Fleisch vor ihm gerechtfertigt werden; denn durch Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde.
Was ist Gesetz, nun die Bibelverdreher wollen nur die Gesetze des Mose als Gesetze sehen damit sie recht haben. Aber jedes Gesetzt das besagt, es ist dir verboten ist ein Gesetz.
Und daher auch das wieder, hätte Gott dem Menschen nicht das Gebot oder auch das Gesetz gegeben, dass er von dem Baum der Erkenntnis nicht essen soll, so hätte der Mensch ja gar nichts gehabt was die Sünde aktivieren hätte können.
Erst das Gesetz hat der Sünde die Möglichkeit gegeben sich zu aktivieren.
Nun, Gottes Plan mit Jesus stand schon fest, als er die Menschen schuf, denn als Gott die Frau schuf, da hatte er schon den heiligen Geist im Blick der kommen wird.
So wie Adam schlafen musst oder auch Sterben, damit er eine Gehilfin bekommen würde, so müssen wir auch Sterben um den heiligen Geist zu bekommen der unser wahrer Gehilfe ist.
So sehen wir, dass Gott schon alles wusste, ohne es wirklich zu wissen.
Er handelt im Moment als wüsste er es nicht, doch da er ohne Zeit ist, wusste er es doch.
Da wir an Zeit gebunden sind, können wir uns das nicht wirklich vorstellen.
Wichtig aber sollte für uns sein, dass wir ihn erkennen und die Gemeinschaft und Ehre von ihm suchen und nicht die bei Menschen.
Ich verstehe noch nicht ganz. Wieso ist der Preis für die Sünde der Tod? Ist es nicht davon abhängig was für eine Sünde man begeht? Was muss man als normalsterblicher machen bei einer Sünde, sich umbringen? Und was passiert mit dem Urteil ob man ins Paradies kommt oder nicht?
Ich verstehe noch nicht ganz. Wieso ist der Preis für die Sünde der Tod?
Diese deine Frage ist leicht erklärt.
Zuerst musst du verstehen was das Wort Sünde genau bedeutet, denn wenn du das nicht zu verstehen fähig bist, nicht genau weisst was es bedeutet und nur die Überlieferung und einige wenige Dinge kennst die als Sünde benannt werden wirst du damit auch nicht auf die Antwort kommen.
Was bedeutet das Wort Sünde?Das Wort Sünde bedeutet Zielverfehlung.
Wenn du zum Beispiel auf einem Scheibenschiessstand bist ist das Ziel auf der Scheibe in der Mitte.
Jedes mal wenn du also die Mitte nicht getroffen hast, dann hast du das Ziel verfehlt.
Das ist dann Sünde.
Die Distanz zum Ziel macht dann auch die Grösse der Sünde aus.
Dann kommt das zweite, was nötig ist zu wissen, das Ziel.
Was ist das Ziel?Nun dazu müssen wir den Grund für unsere Existenz wissen..
Dieser Grund ist die Gemeinschaft mit Gott.
Diese Gemeinschaft muss auf Liebe und Vertrauen wie auch auf Glauben ihm oder dem gegenüber was er sagt bauen.
Das Beispiel der Schöpfungsgeschichte zeigt und wie leicht dieses Vertrauen zerstört wird.
Nun steht in diesem Zusammenhang die Frage, wieso wir Gott vertrauen sollen und wieso nicht?
Gott sagt von sich, dass er die Wahrheit ist und aus der Wahrheit keine Lüge kommt.
[Jak 5,12] Vor allem aber, meine Brüder, schwört nicht, weder bei dem Himmel noch bei der Erde noch mit irgendeinem anderen Eid; es sei aber euer Ja ja und euer Nein nein, damit ihr nicht unter Gericht fallt.
hier in dieser Weisung ist das Geheimnis verborgen wo die Wahrheit und wo die Lüge ist.
Wahrheit bleibt bei dem was gesagt wurde, wenn in einem Bezug Ja gesagt wurde, bleibt es beim Ja, und wenn zu etwas nein gesagt wurde bleibt es beim Nein.
überall wo du einen Wechsel von Ja zu nein feststellen kannst, da ist lüge.
Daher sollten wir immer aufmerksam zuhören um die Lügen zu entlarven.
Nun wir alle sind Menschen und daher lügen wir immer wieder oft unbewusst aber auch oft bewusst.
Das bewusste Lügen kann mit ängsten zusammenhängen, aber auch was bei vielen die an der Macht in Führungsposition sind um ihre Position zu bewahren.
Daher sollten wir auch darauf ein Achtsames Auge haben und die Motive die hinter einer Lüge stecken zu prüfen.
Ist es eine Schultüte aus Furcht vor anklage aus dem Mangel heraus des Bewusstseins des geliebt sein, oder ein Lügen um Menschen zu Beeinflussen und sie von der Wahrheit abzubringen, indem man diese Menschen hinter sich her zieht.
[1. Joh 4,18] Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus, denn die Furcht hat Pein. Wer sich aber fürchtet, ist nicht vollendet in der Liebe.
Wir leben in einer Welt wo kaum noch liebe vorhanden ist und auch die Christen werden möglichst getrennt voneinander indem sie in Kirchen gelockt werden um denen zuzuhören die ihre grossen Reden halten.
Dabei sollten Christen zusammenkommen um sich in der Liebe Gottes zu ermutigen und ermahnen, sich gegenseitig anzuspornen zu guten Werken.
Stattdessen wurden Kirchen zu Christlich religiösen Vergnügungstempeln um denen die zum Glauben kamen ein angebliches Christus gemässes Christentum anzudrehen.
Ihre Zuverlässigkeit wird dann auch durch solche Bestätigt die Diplome haben und durch "Neutrale" Sektenberater.
Ist das einzige was Zählt vor Gott dieses hier.
[Mt 22,36-40] 36 Lehrer, welches ist das große Gebot in dem Gesetz? 37 Er aber sprach zu ihm: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Verstand.“ 38 Dieses ist das große und erste Gebot. 39 Das zweite aber, ihm gleiche, ist: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ 40 An diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.
Es sind also keine Diplome, keine Kurse und keine hohe Erkenntnis die uns als Christen bestätigen sondern allein die Liebe die wir zu Gott und dadurch zu den Menschen haben.
[1. Joh 3,18] Kinder, lasst uns nicht lieben mit Worten noch mit der Zunge, sondern in Tat und Wahrheit.
Somit ist alles was nicht aus der Liebe kommt Sünde.
Wie Liebe sich verhält, kannst du auch in 1.Kor 13 nachlesen dort wird das verhalten der Liebe beschrieben, erst wer das alles tut ist vollkommen in der Liebe.
Ich hoffe, dass ich dir damit helfen konnte.
Es kann sein, dass ich zu Blöd bin. Ich halte fest. Um keine Sünden zu begehen muss man 2 Sachen tun. Seinen Nächsten Lieben und Gott lieben. Sagen wir mal man beleidigt seinen nächsten, ist missgünstig oder gierig, dann führt dies zur Sünde. Ehebruch führt zur Sünde. Deshalb behandelt die Bibel die meisten Menschen als Sünder. Der Preis für die Sünde ist der Tod. Jetzt ist die Frage, wieso wurden Menschen so konzipiert um als Sünder zu sterben. Gleichzeitig wird uns die Möglichkeit eingeräumt unsere Taten zu bereuen und wieder zu Gott zu finden. Es gibt nur eine Möglichkeit meiner Meinung nach wie das Wort „Tod“ in der Bibel ausgelegt werden kann und das die Trennung von Gott. Quasi, dass der geistige Bund mit Gott stirbt, dass Verhältnis zu Gott stirbt und man damit von seiner ewigen Lebensquelle getrennt wird. Aber 3.Mose Kapitel 20 ruft dazu auf jemanden für Sünden umzubringen, was unvereinbar mit den 10 Geboten und Jesus Lehre ist. Wie kann das sein?
Es kann sein, dass ich zu Blöd bin.
das hat nichts mit Blöd sein zu tun, sondern damit, dass du nicht zu verstehen im Stande bist, weil es dir wohl bisher noch niemand genau erklärt hast und du auch sonst keinen eigenen Zugang zur Bibel hast und daher auf Aussagen von Menschen angewiesen bist.
Um keine Sünden zu begehen muss man 2 Sachen tun. Seinen Nächsten Lieben und Gott lieben.
Auf diesen Hinweis Jesu habe ich schon hingewiesen [Mt 22,36-40]
Sagen wir mal man beleidigt seinen nächsten, ist missgünstig oder gierig, dann führt dies zur Sünde.
Das sind die Werke des Fleisches wo ja die Apostel auch hinweisen, dass man denen widerstehen soll. Das führt nicht zur Sünde, sondern kommt aus der Sünde die im Menschen ist in seiner Natur.
Jetzt ist die Frage, wieso wurden Menschen so konzipiert um als Sünder zu sterben.
Also das mit dem Sterben da gibt es zwei mal Sterben.
Das erste Sterben ist das Sterben was wir alle einmal tun werden.
Das Zweite Sterben ist dann das Sterben in Bezug auf die Berufung des Menschen die ewige Gemeinschaft mit Gott.
Zum ersten natürlichen Sterben, der Mensch wurde von Anfang an als Sterblich geschaffen und nur die Frucht des Baumes des Lebens hätte ihn davon zu bewahren vermögen. Daher wurde der Mensch dann nach dem Genuss der Frucht der Erkenntnis von Gut und Böse aus dem Paradiese vertrieben, damit er keinen Zugang mehr zum Baum des Lebens haben kann und somit unsterblich würde. Das kannst du selbst in der Schöpfungsgeschichte nachlesen sei dabei einfach aufmerksam.
Das Warum und wieso lässt sich darin erklären, dass er dem Menschen einen Freien Willen gegeben hat um sich zu entscheiden.
Sterben muss der Natürliche Mensch um die Erde nicht zu übervölkern, sonst würden wir uns auf den Köpfen rumstehen. Somit muss immer wieder Platz für neue Menschen geschaffen werden, somit müssen wir sterben.
In diesem Leben haben wir also die Zeit zur Verfügung um uns zu entscheiden der Lüge oder der Wahrheit zu glauben.
Damals hatten die menschen im Paradies der Lüge Satans mehr geglaubt als dem Worte Gottes und mussten daher erkennen, dass sie sterben werden.
Jetzt haben wir das Wissen darum, dass wir Sterben werden und müssen uns entscheiden wo wir nach dem Tode sein wollen. Ob wir den Zweiten Tod, auch erleben wollen die ganze Ewige Trennung von Gott oder die Gemeinschaft mit ihm.
Die Hölle oder auch die Ewige Trennung von ihm ist also nicht was er für uns wollte, sondern die Konsequenz aus dem Respekt der auch in der Liebe ist vor unserer persönlichen Entscheidung.
Also auch ein Akt der Liebe, die niemanden zu irgend etwas Zwingt was er nicht will.
Und da Gott die Herzen prüft, wird er schon wissen wer welche Entscheidung wie trifft und somit aus welchen Motiven wirklich.
Daher es liegt nicht an uns Gottes Entscheidungen in Frage stellen zu können, wir sind einfach einmal nicht in der Postion. ER hat alles Geschaffen und er ist auch der der alles entscheidet.
Der Gott Israels ist ja kein Götze im Gegensatz zu allen anderen Göttern die durch Menschen geschaffen wurden nach ihren Ideen. ER hat es so bestimmt und wir haben es zu akzeptieren dass es so richtig ist.
Aber er hat es uns auch in der Natur gegeben, dass wir durch beobachten im Täglichen Leben in den Gesetzen und Regeln der Welt dem Irdischen erkennen können, dass es so ist.
Was also im Himmlischen ist, ist auf der Realität der Irdischen Wahrnehmung heraus zu erkennen. Somit müssen wir nicht blind glauben, sondern dürfen aus dem Sehen und erkennen glauben.
Es gibt nur eine Möglichkeit meiner Meinung nach wie das Wort „Tod“ in der Bibel ausgelegt werden kann und das die Trennung von Gott. Quasi, dass der geistige Bund mit Gott stirbt, dass Verhältnis zu Gott stirbt und man damit von seiner ewigen Lebensquelle getrennt wird.
somit siehst du, dass ich dir auch hier recht gebe wie es auch die Schrift sagt.
Und Jetzt zu deiner Wichtigsten und wesentlichsten FrageAber 3.Mose Kapitel 20 ruft dazu auf jemanden für Sünden umzubringen, was unvereinbar mit den 10 Geboten und Jesus Lehre ist. Wie kann das sein?
Hier vermischst du zwei Dinge, der Alte und der Neue Bund.
der Neue Bund ist in Jeremia 31.31ff nachzulesen und Paulus verweist auf ihn im Brief an die Hebräer.
Es ist der Bund auf den Jesus beim Abendmahl verwies als er vom Neuen Bund sprach.
Im Alten Bund war der Mensch sich selbst überlassen, hatte den heiligen Geist nicht als Helfer und Beistand also seine Kraft nicht, somit war er leichter zur Sünde zu verleiten.
Das Leibliche Töten also war zum Schutz vor der Sünde die leicht auf die anderen übergreift.
Heute sollen wir das selbe tun, aber durch den Geist die Sünden des Leibes Töten.
Somit ist dieses Gestetz noch immer Gültig nur auf einer Anderen Ebene und in einer Anderen Forma auf der Grundlage dass wir jetzt nicht mehr alleine sind, sondern wer Christus aufgenommen hat ihn in sich leben und somit einen Beständigen Helfer hat, der uns im Kampf gegen die Sünde beisteht.
Ich hoffe, dass ich dir damit helfen konnte es zu verstehen.
Vielen Dank für die Antwort. Ich habe Verstand, dass quasi durch den neuen Bund der Glaube quasi auf eine andere Ebene gehoben wird und man nicht mehr jemanden durch leibliche Strafen bestrafen sollte, sondern jemanden dazu Helfen sollte die Sünden des Fleisches zu töten, sich also geistlich zu verbessern. Aber ist das leibliche töten einer prostituierten oder ehebrecherin nicht trotzdem grausam? Die haben ja leiblich niemandem geschadet, wieso verdienen sie es also selbst zu Tode gepeinigt zu werden?
Also ich meine damit die Gesetze im Alten Testament. Ich verstehe, dass das alte Testament viele Epochen durchmachen musst bis hin zu Zeiten Noahs, wo schlimme Sachen sich auf den Straßen ausgetragen haben und deshalb die Gesetze sehr scharf sind um die Verbreitung der Sünde zu verhindern. Aber mir erscheint die Tötung von Ehebrechern trotzdem als zu grausam sind das hört sich ja wie ein förmlicher Aufruf an die anderen gesellschaftsmitglieder
Ja, das man sich im Ersten Moment alles schrecklich anfühlen oder auch ansehen, aber es ist doch noch viel schrecklicher für immer in der Hölle oder wie man sie auch bezeichnen will zu landen, denn dort wird auf Ewig Heulen und Zähneknirschen sein.
[Off 22,15] Draußen sind die Hunde und die Zauberer und die Hurer und die Mörder und die Götzendiener und jeder, der die Lüge liebt und tut.
Mit draussen sind somit all diese gemeint, die nicht ins Reich Gottes kommen werden, ohne jetzt darüber zu diskutieren ob es eine Hölle oder sonst irgend etwas gibt und wie das sein wird.
Vergleiche dazu bringt die Bibel viele wie es sich anfühlt entsprechend unserem Vorstellungsvermögen, so wird sie wie ein Ewiges Feuer beschrieben, aber es ist ein Ort der Ewigen qual.
Und da siehst du schon es geht darum das alles zu lieben, es ist nicht das tun für sich alleine, sondern die Liebe zum Schlechten, die den Menschen dazu bringt sich aus der Gegenwart Gottes zu entfernen oder überhaupt nie in sie hinein zu gelangen.
Dann denke noch darüber nach was Jesus in Bezug auf Gut sagte.
[Mk 10,18] Jesus aber sprach zu ihm: Was nennst du mich gut? Niemand ist gut als nur einer, Gott.
Wenn also ausser Gott keiner gut ist, dann sind wir somit alle schlecht.
Wenn also im AT diese Menschen getötet werden mussten durch Steinigung, so hatte das einen vernünftigen Grund in Blick auf die Ewigkeit.
Dein Blick deine Beurteilung aber ist wenn du es genau betrachtest nicht auf die Ewigkeit ausgerichtet, sondern nur auf das Irdische Leben also auf die Begrenzte Zeit dieses irdischen daseins.
Nun da aber Gott aus der Ewigkeit kommt, und unser Leben für die Ewigkeit ist, ist diese Handlung eine Handlung im Blick auf die Ewigkeit.
Als Gott uns schuf, so schuf er uns als sein Ebenbild.
Und dann betrachte doch einmal dein eigenes Leben.
Wie sieht es da aus?
Schätzt du nicht auch die Menschen mehr, die so denken wie du oder zumindest eine ähnliche Ausrichtung haben wie du?
Suchen wir nicht grundsätzlich die Bestätigung für unser Richtig sein in den Anderen.
Wenn also meine Veranlagung schlecht ist, wird mir nicht alles was schlecht ist zu einer Bestätigung meiner Schlechten Handlung?
Und wenn ich dann beginne mich an der Mehrheit zu orientieren die sich dieser Schlechtigkeit hingeben, kommt es dann nicht automatisch dazu, dass ich das Schlechte für Gut empfinde und das gute für schlecht?
Haben wir das nicht schon heute in unserer Welt?
Wenn also Gott damals sagte, dass man das schlechte gnadenlos ausrotten sollte aus der Mitte des Volkes, dann hatte das den Grund um die Menschen vor dem Schlechten zu schützen, damit sie nicht durch das Schlechte zum Schlechten verführt wurden.
Nun in unserer Zeit haben wir durch Jesus den heiligen Geist bekommen als einen Beistand und die Gemeinschaft die uns ermutigen sollte um nicht dem schlechten zu erliegen und uns hinzugeben.
Aber mir erscheint die Tötung von Ehebrechern trotzdem als zu grausam sind das hört sich ja wie ein förmlicher Aufruf an die anderen gesellschaftsmitglieder
Und auch wenn du dieses Argument bringst, was vom einen her vernünftig und logisch erscheint ist es doch an der Realität vorbei.
Denn wer das schlechte liebt, wird alles nehmen um sein schlechtes verhalten zu verteidigen, wer aber das Gute liebt, wird sich dadurch nicht zu schlechtem falschem verhalten verleiten lassen.
Aber auch da schreiben die Apostel in Bezug auf das Verdrehen eine klare sprache und das ist wohl worauf du hinaus gehen willst.
[2. Pet 3,16] wie auch in allen Briefen, wenn er in ihnen von diesen Dingen redet, von denen einige schwer zu verstehen sind, die die Unwissenden und Unbefestigten verdrehen, wie auch die übrigen Schriften, zu ihrem eigenen Verderben.
Du siehst also das Verdrehen kommt durch Unbefestigte und Unwissende, das hat nichts mit der Aussage zu tun, sondern mit der Person.
Dann noch etwas anderes, was auch heute noch sehr aktuell ist und in allen Kirchen anzutreffen und das Ausnahmslos.
[Gal 1,7] das kein anderes ist; nur dass einige da sind, die euch verwirren und das Evangelium des Christus verdrehenwollen.
Das Evangelium wird in den Kirchen verdreht, weil ihre Leiter die Menschen hinter sich her ziehen wollen um Macht über sie zu haben.
Aber was schon immer war.
[Ps 56,6] Meine Worte verdrehen sie den ganzen Tag, alle ihre Gedanken sind gegen mich zum Bösen.
Das schreibt der Psalmist über seine Worte aber zugleich auch über die Worte Gottes.
Daher sei immer achtsam, wachsam und suche menschen die dir die Dinge erklären können, damit du sie auch selbst zu verstehen im Stande bist und die nicht erwarten, dass du ihnen blind vertraust.
Vergiss nie
Alle Menschen sind Schlecht
Und somit solltest du keinem Menschen blind vertrauen.
Auch dir selbst nicht, sondern ausschliesslich ihm dem Gott Israels in dem kein Falsch ist.
Vielen Dank, das hat mir sehr geholfen. Ich hätte noch eine Frage. Wenn Adam und Eva zuvor nicht bereit waren zwischen Gutem und Bösem zu erkennen, kann man Eva dann dafür verurteilen, dass sie aus dem Baum der Erkenntnis von Gut und Böse gegessen hat? Ich verstehe nicht ob Adam und Eva überhaupt ein Urteilsvermögen hatten oder eher Instinktiv handelten
[1. Mo 2,16-18]
16 Und Gott der HERR gebot dem Menschen und sprach: Von jedem Baum des Gartens darfst du nach Belieben essen; 17 aber vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen, davon sollst du nicht essen; denn an dem Tag, da du davon isst, musst du sterben.
18 Und Gott der HERR sprach: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei; ich will ihm eine Hilfe machen, die ihm entspricht.
Du siehst hier, dass Gott dem Adam schon die Weisung gab, dass sie vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse nicht essen sollten, und dass sie sobald sie das tun sterben werden.
Somit kann man davon ausgehen, dass Adam schon über den Tod wusste und daher ihm klar war, was die Konsequenzen waren.
Und dann erkennst du auch, dass Gott die Frau erst nach dieser Weisung geschaffen hatte.
Somit also hatten sie schon das Urteilsvermögen über diese Handlung.
auch hier, kannst du sehen, dass auch die Eva also die Frau genau darüber informiert war und sogar darauf angesprochen wurde.
[1. Mo 3,1-] 1 Und die Schlange war listiger als alle Tiere des Feldes, die Gott der HERR gemacht hatte; und sie sprach zu der Frau: Hat Gott wirklich gesagt: Ihr sollt nicht essen von jedem Baum des Gartens? 2 Und die Frau sprach zu der Schlange: Von der Frucht der Bäume des Gartens essen wir; 3 aber von der Frucht des Baumes, der in der Mitte des Gartens ist, hat Gott gesagt: Davon sollt ihr nicht essen und sie nicht anrühren, damit ihr nicht sterbt.
Und genau aus diesem Grunde schreibt der Apostel Paulus auch dieses.
[1. Tim 2,12] Ich erlaube aber einer Frau nicht, zu lehren noch über den Mann zu herrschen, sondern still zu sein,
[1. Tim 2,14] und Adam wurde nicht betrogen, die Frau aber wurde betrogen und fiel in Übertretung.
Ich will jetzt nicht weiter auf dieses recht komplexe Thema eingehen, nur in Bezug auf deine Frage.
Es geht darum, dass die Verantwortung über das Wort Gottes dem Manne gegeben wurde, was du ja erkennen kannst, denn obschon ja die Frau zu erst gesündigt hatte, sich durch die Schlange verführen liess, so wird doch von der Sünde Adams gesprochen und nicht der Sünde Evas.
So musste auch ein Mann " Jesus" für die Sünden sterben und keine Frau.
Wenn also die Frau in der Gemeinde nicht lehren soll, sich dem Manne Unterordnen so liegt es an der Verantwortung vor Gott.
Aber grundsätzlich gilt
[Gal 3,28] Da ist nicht Jude noch Grieche, da ist nicht Sklave noch Freier, da ist nicht Mann und Frau; denn ihr alle seid einer in Christus Jesus.
Die Richtige Ordnung in der Beziehung ist diese
[Eph 5,22] Ihr Frauen, ordnet euch euren eigenen Männern unter, als dem Herrn.
[Eph 5,23] Denn der Mann ist das Haupt der Frau, wie auch der Christus das Haupt der Versammlung ist; er ist des Leibes Heiland.
Aber der Mann ist im Gegenzug zur Frau dazu verpflichtet
[Eph 5,25] Ihr Männer, liebt eure Frauen, wie auch der Christus die Versammlung geliebt und sich selbst für sie hingegeben hat,
Du siehst also, dass die Frau ihren Mann nicht zu lieben braucht, aber ihm zu helfen. Denn zur Gehilfin für den Mann ist sie geschaffen worden.
Du wirst also dich nie um deines Mannes willen Opfern müssen.
Aber der Mann sollte sein Leben um deinetwillen Opfern.
Und ich denke, wenn du erlebst, dass dein Mann dich liebt und er alles für dich gibt, dann wirst du ihm aus freien Stücken auch gehorsam sein wollen, denn er liebt dich ja.
Was mir noch in Erinnerung kam in der Zwischenzeit wo ich noch für mich selbst mehr darüber nachdachte.
Beobachte doch einmal worauf die Augen der Eva und ihre Gedanken gerichtet waren.
Schönheit und wie sie wohl schmecken würde.
Und dann denke einmal darüber nach wie es in den Wahrenhäusern mit der Präsentation aussieht.
Informiere ich einmal über die Werbung und wie auf wen sie sich vor allem Konzentriert.
Dann wird dir auffallen, dass die Werbung genau auf diesen Punkt aus ist.
Schönheit und damit erweckte Erwartungen.
Davor sollte der Mann die Frau schützen.
Er ist diesbezüglich aus seiner Natur heraus, mehr befähigt, rationaler zu sein.
Das richtige zu tun auf der Grundlage dessen was er weiss was richtig ist.
Sollte
Ist aber leider nicht immer so.
Mit "Erkenntnis" ist in der Bibel nicht immer das gemeint, was wir darunter verstehen. Erkenntnis bedeutet hier durch eine sündige Tat negative Folgen auf sich ziehen, die einen dann im Leiden zeigen, dass das, was man getan hat, schlecht war und man es besser nicht getan hätte. Aber dann ist es bereits zu spät. Das Leiden ist ja da!
Moment, ich habe jetzt etwas verpasst: Was meinst du mit, dass Gott schon die "Lösung" für den Zusammenbruch hatte? Welche Lösung war das denn?