Warum ist Schlecker pleitegegangen?

8 Antworten

Schlecker war nicht auf der Höhe der Zeit. Vielleicht hatte man auch das falsche Warensortiment. In den Filialen sah es oft nicht aufgeräumt aus und viel zu wenig Personal.

Vielleicht lag es auch an der Entlohnung des Personals, welches wenig Motivation zeigte. Das merkt man als Kunde, wenn Beschäftigte nur ungern ihre Arbeit verrichten.

Die hätten mal Fachleute kommen lassen sollen, welche beratend zur Seite standen. Aber es wurde nur gespart. Am Ende gingen eben die Lichter aus.

Weil sie teilweise die Läden nur mit einer einzigen Kraft besetzt hatten. Die hatten lange Zeit nicht mal ein Telefon, um einen Notruf absetzen zu können.

Man hat sich also "kaputt gespart" und zum Schluss auch noch Insolvenzbetrug begangen

ich ging mal in einen schleckerladen damals, dort standen die kartons unausgepackt im weg rum direkt im eingangsweg und versperrte den weg im laden, während die verkäuferin so guckte so als ob die verärgert wäre weil man in dem laden was einkaufen wollte und man sie mit dem einkauf mit etwas belästigen wollte was sie nichts anginge. allein schon eine solche haltung verprellt doch schon die kundschaft und dann auch die unausgepackten kartons die im weg liegen und keinen durchgang zu den waren erlauben, das ist ein sehr effektiver faktor für eine pleite.

dann auch die veralteten kassensysteme, schon damals als die pleite gingen waren diese scannerkassen bei denen man die sachen nur einscanne braucht üblich, bei schlecker musste die kassiererin noch umständlich manuell eingeben, die umständlichkeit der bezahlung ist denke ich auch ein nachteil, ein kunde möchte nicht in einer langen schlange stehen, nur weil es eine einzige kasse gibt in die dann auch noch alles manuel eingegen werden muss, der kunde geht dann natürlich einfach in den anderen laden mit scannerkasse in der alles viel schneller und sicherer geht.

das mit der kasse und die fehlende arbeitsmoral wurde nicht genannt, das wollte ich an dieser stelle mal sagen. es gibt auch ein interesssantes yt video zu dieser frage, darin wurde auch die einstellung der frau des firmeninhabers kritisiert, die den DRACHEN hat raushängen lassen, sowas stört ein unternehmen auch.

Woher ich das weiß:Recherche

Vampira822  15.03.2025, 06:10

Dein "Wissen" beruht eben nur auf Recherche. Schlecker Mitarbeiterinnen waren in Wahrheit meist völlig überlastet, da sie überwiegend nur alleine im Laden waren und zig Aufgaben bewältigen mussten, die sie in einer bestimmten Zeitspanne zu erledigen hatten. Dieses war zeitlich meist nicht zu schaffen. Druck, mieses Mobbing durch Vorgesetzte, wenig Freizeit, unbezahlte Stunden, schlechte Arbeitsbedingungen führten dann früher oder später dazu, das manche Mitarbeiter gestresst, genervt und resigniert waren. Kunden waren oftmals sehr anstrengend. Selbst die größten Menschenfreunde und Idealisten haben schnell die Lust verloren, sich mit oftmals unverschämten Kunden auseinanderzusetzen.

Das manuelle Eintippen der Preise war nur bis Ende der 90er Jahre und für eingearbeitete Mitarbeiter kein Problem, auch wenn der Laden voll war.

extreme Expansion ohne auf die Rentabilität zu achten, immer größere Schulden bei den Lieferanten, zu wenig, bzw. nicht richtig dafür gesorgt, dass viele Kunden kommen.

Es sollten einfach viele Shops und billig sein, was aber nicht aufgegangen ist. Die Lieferanten haben geliefert, obwohl das Geld immer später kam. Statt die Reißleine zu ziehen, wurde vom früher angesammelten, privaten Vermögen zugebuttert, aber nyx geändert. Iwann haben die Lieferanten dicht gemacht, wollten Geld sehen, aber das war alle.

Weil die nicht mit der Zeit gegangen sind und krampfhaft an ihrer altbewehrten Verkaufsstrategie festgehalten haben.