Pro oder Kontra LGBTQ*?
Ich bin beim stöbern hier auf mehrere Queerphobe Fragen als auch Antworten gestoßen und habe mich gefragt, wie viele von denen gibt es hier?
Meine Antwort ist (by the way):
Bin Pro aber Hetero
55 Stimmen
Meinst Du die Menschen oder die Organisation?
Beides
12 Antworten
LGBTQ+ ist zunächst ein Sammelbegriff für alle sexuellen Orientierungen und Geschlechtsidentitäten, die nicht hetero/cis sind, mehr nicht. Natürlich gibt es Organisationen, die was damit zu tun haben, diese haben mit dem Begriff an dich aber nichts zu tun. Der Begriff "Mitglied" ist also meist irreführend.
Ich selbst bin Omnisexuell/ Panromantisch und Non-binary und sehe mich als Teil der LGBTQ+ Community. Ich unterstütze und akzeptiere alle sexuellen Orientierungen, die keine Kinder oder Tiere beinhalten und grundsätzlich alle Geschlechtsidentitäten.
LGBTQ+ ist ein Akronym, unter das einige Menschen fallen - ob sie wollen oder nicht. Keine "Vereinigung" oder "Organisation", in der man nach Lust und Laune "Mitglied" sein kann.
Persönlich bin ich nonsexuell und nonbinär - keines davon aber irgendwie freiwillig. Denn niemand ist "freiwillig" irgendetwas, das weit mehr Nachteile als Vorteile mit sich bringt.
[...] weil ich darunter eher diese ganzen Non-Binary Personen verstehe, die irgendwelche Identitätskrisen durchlaufen scheinen [...]
Unterstellungen wie diese sind der Grund, warum ich mit meiner Nonbinarität nicht glücklich bin. Einerseits hat mich mein Bekenntnis zur Nonbinarität erst aus einer Identitätskrise herausgeführt - andererseits machen uns als Nonbinäre solche abstrusen Behauptungen weiter das Leben schwer, weshalb man sich immer wieder wünscht, wie die meisten anderen Leute schlicht cisgender zu sein.
Warum können manche Leute nicht einfach nur leben und leben lassen sowie sich um die eigenen Belange kümmern?
Prinzipiell finde ich es ja nicht schlimm, wenn Menschen beziehungsweise gewisse Randgruppen sich gegen die Gesellschaft auflehnen, weil sie ständig diskriminiert und unterdrückt wurden.
aber in der heutigen Zeit werden homosexuell und transsexuelle gar nicht so schlimm behandelt, wie jetzt zum Beispiel in den Achtzigern oder Sechzigern. Die Gesellschaft hat sich diesbezüglich gewandelt und sind viel offener und toleranter gegenüber den Betroffenen Gruppen geworden.
ich finde die LGBTQ+ gerät völlig aus dem Ruder und stellt mittlerweile auch die ganzen angesprochenen Gruppen in ein ganz schlechtes Licht. Man bekommt eher den Eindruck, dass sie sich als ganz besonders toll hervorheben wollen. Und bei jeder Kleinigkeit ein Riesenfass aufmachen.
Das erinnert mich auch an die Body Positivity Bewegung, wo es auch nur darum ging, dass sich benachteiligte dicke Menschen besser in ihrer Haut fühlen. Anfangs auch eine schöne Sache, weil dicke heute noch extrem diskriminiert werden. Allerdings Eskalierte diese Bewegung auch komplett und entwickelte sich zum extremen Gegenteil von positiv.
die Gesellschaft als homophob/Transphob/fett feindlich oder sonstiges zu stigmatisieren, weil den gewissen Randgruppen irgendetwas nicht passt, ist leider auch schon Gang und gebe geworden.
und gerade dieses stigmatisieren und dieses sich selber hervorheben und als besser hinstellen wollen als alle andern finde ich persönlich einfach nur noch nervig und anstrengend. Es hat rein gar nichts mehr mit dem zu tun, wofür sich diese Gruppen zu Beginn eingesetzt haben.
Hallo,
Ich hab damit nichts zu tun und es ist mir auch relativ egal. Manchmal nervt es mich aber doch, wenn z.B. überall krampfhaft Regenbogenflaggen zu sehen sein müssen. Die übertreiben oft etwas. Die Menschen, die dagegen sind, werden sich wahrscheinlich eh nicht umstimmen lassen. Kinder sollte man auch generell nicht damit beeinflussen.
LG!
Ist wie mit dem persönlichen Glauben oder mit der persönlichen Ernährung sowie mit dem persönlichen Lebensstil... Mir ist es egal was jemand is(s)t oder woran er glaubt oder wie er lebt. Aber es ist eine persönliche Entscheidung und dies sollte auch persönlich oder privat gehalten werden und nicht unnötig in aller Welt herumposaunt werden!