Wie nennt/beschreibt man ein solches Verhalten?
Wie nennt/beschreibt man ein Verhalten, bei dem die Schwäche eines Menschen gezielt ausgenutzt wird, um ihn auf "juristischer" Schiene zu erlegen und dort zu treffen, wo es ihm am meisten wehtut und das einzig aus dem Grund, weil man die berufliche Macht und die nötigen Kontakte dazu hat?
Teilweise mischt da wohl auch "Vergeltung" mit: Derjenige, der die Schwäche seines Mitmenschen abrechnete, betrachtet die Sache offen als Nachtritt und freut sich drüber, dass er einen ehemaligen Widersacher jetzt da treffen konnte, wo der Schmerz am größten ist und das völlig legal und sachlich korrekt.
Ich habe neulich von so einer Sache erfahren und weiß nicht, mit welchem Wort man so ein Verhalten beschreibt.
3 Antworten
Zitat:**Ich habe neulich von so einer Sache erfahren und weiß nicht, mit welchem Wort man so ein Verhalten beschreibt.**
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Inkognito…..( antworte als halidisk)
Ich beschreibe das (Dein) Verhalten als Fragesteller*in…als Voyeurismus ( verniedlicht mit „neulich“)..-
...oder ist es gar Feigheit….Angst, ehrlich zu texten, dass DU der/die Betroffene bist.
Diese umfangreiche „Schmerzanalyse“ zu schildern, nur um EIN Wort in Erfahrung zu bringen, verrät die Schieflage, in der DU DICH zu befinden scheinst.
Woher weißt Du über „Schwächen“ Dritter so überzeugend Bescheid ?
( herausgehört aus einer neulichen Zufalls-Info)
Ist die Neutralität, die Du vortäuschen willst, wirklich gegeben und der Sachverhalt wirklich so, dass Wörter wie
*Boshafte Rache. Egoistisch…berechnend*
zutreffen ?
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Oder sind Begriffe, wie
*ausgleichende Gerechtigkeit zur ENDGÜLTIGEN Klärung, als Schlussstrich
* Wiedergutmachung
*Schadenersatz für Rufschädigung, finanzielle Verluste durch Betrug
*Geduldiger Kläger
*etc.
nicht angebrachter, weil ehrlicher ….oder ?
Ist es die Situation selbst, nicht die Suche nach einer „Einwortbeschreibung“ hierzu, die Dich hilflos macht.
Du musst hier nicht Ross und Reiter nennen, aber Zweifel meinerseits dürfen wohl artikuliert werden
LG bleib‘ gesund
Ich habe neulich von so einer Sache erfahren
"Mir ist neulich so eine Sache widerfahren" wäre wohl der korrekte, ehrliche Ausdruck dieses GF-Users.
Du hast hier vortrefflich zwischen den Zeilen gelesen.
Ausgezeichnete Analyse Deinerseits! Samt dienlichen Vorschlägen zur Selbsterkenntnis. Ob diese auf fruchtbaren Boden fallen, wage ich jedoch zu bezweifeln.
Wenn Du tatsächlich erklärst, was da war, kann man vielleicht antworten. Ansonsten empfehle ich Platon oder irgend einen anderen Philosophen.
Egozentrisch und berechnend.